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Tech-3-Vertrag nur für 2019: Hafizh Syahrin macht sich aber keinen Stress

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Tech-3-Vertrag nur für 2019: Hafizh Syahrin macht sich aber keinen Stress
Autor:
17.02.2019, 07:25

Dass Hafizh Syahrin derzeit nur für 2019 bei Tech-3-KTM gesetzt ist, bereitet ihm keine Sorgen - Dafür hofft Moto2-Pilot Brad Binder auf eine baldige MotoGP-Chance

Hafizh Syahrin steht 2019 vor seiner zweiten MotoGP-Saison. Der erste Fahrer aus Malaysia erhielt im vergangenen Winter überraschend eine Chance bei Tech 3, als feststand, dass Jonas Folger pausieren wird. In seiner Debütsaison fuhr Syahrin auf einer älteren Yamaha und schaffte es trotzdem bei zehn Rennen in die WM-Punkteränge. Syahrin war in der Endabrechnung hinter Franco Morbidelli der zweitbeste Rookie des Jahres. Das überzeugte auch KTM und so durfte Syahrin bei der neuen Allianz zwischen Tech 3 und dem österreichischen Motorradbauer an Board bleiben.

"Es braucht Zeit, um den Fahrstil anzupassen", sagt Syahrin im Gespräch mit 'Motorsport.com' über seine Umstellung von der "sanfteren" M1 auf die "aggressivere" RC16. "Das Motorrad hat einen anderen Charakter, man muss es viel aggressiver fahren. Yamaha ist schon sehr lange in der MotoGP und sie wissen, was sie mit dem Motorrad machen müssen. KTM weiß das auch, aber es braucht Zeit. Ich glaube an die KTM-Familie und dieses Projekt. Dieses Motorrad kann es an die Spitze schaffen."

Vor zwölf Monaten war Syahrin ein unbeschriebenes Blatt. Dass er dann trotzdem gegen Morbidelli um den Titel des besten Neulings kämpfen konnte, kam für viele Beobachter überraschend. Welche Ziele setzt sich der 24-Jährige für seine zweite Saison in der Königsklasse? "Ich habe momentan noch kein persönliches Ziel, weil ich mich nicht unter Druck setzen will. Wir versuchen, die Marke so gut wie möglich nach vorne zu bringen. Ich will die Rennen genießen und viele WM-Punkte sammeln. Hoffentlich wird 2019 ein gutes Jahr."

Beide Tech-3-Fahrer besitzen nur für dieses Jahr einen Vertrag, wobei Miguel Oliveira einen Werksvertrag von KTM in der Tasche hat. Aufgrund seiner Vergangenheit ist ein weiterer Verbleib naheliegend. Sollte KTM einen der eigenen Juniorfahrer im nächsten Jahr in die MotoGP bringen wollen, dann könnte Syahrin seinen Platz verlieren. Er macht sich aber keine Sorgen: "Ich versuche mein Bestes zu geben und im Sommer geht es dann um die Verträge für 2020. Momentan denke ich nicht daran."

Brad Binder

Brad Binder zählt in der Moto2-Klasse zum Kreis der WM-Anwärter

Ein KTM-Fahrer, der in naher Zukunft in die MotoGP drängen will, ist Brad Binder. Der Moto3-Weltmeister von 2016 steht vor seiner dritten Moto2-Saison und zählt zum Kreis der Titelfavoriten. "Wenn man gewinnt, dann werden sich Möglichkeiten für den Aufstieg ergeben", meint der Südafrikaner gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Vielleicht bin ich nächstes Jahr in der MotoGP. Das hört sich nach einem besseren Plan an, als noch ein weiteres Jahr in der Moto2 zu bleiben."

Drei Moto2-Rennen gewann Binder im Vorjahr auf seinem Weg zu WM-Rang drei. Ein MotoGP-Test ist für ihn derzeit nicht geplant, aber Binder wartet auf seine erste Ausfahrt mit der RC16: "Ich hatte mit Pit (Beirer; Anm. d. Red.) eine Wette laufen, dass ich das MotoGP-Bike probieren darf, wenn ich ein Moto2-Rennen gewinne." Bisher blieb ein Test allerdings aus. "Also warte ich darauf und freue mich. Ich möchte auf der Geraden Vollgas geben und die Power des großen Motorrades spüren."

Mit Bildmaterial von KTM.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Fahrer Hafizh Syahrin
Urheber Gerald Dirnbeck