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Tom Lüthi: "Sehe erste Rennen wie einen ausgedehnten Test"

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Tom Lüthi:
Autor: Juliane Ziegengeist
14.03.2018, 13:56

MotoGP-Rookie Tom Lüthi will sein Debüt in Katar nutzen, um die Lücke zu den anderen Neueinsteigern weiter zu schließen - Franco Morbidelli mit hohen Zielen

Thomas Luthi, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS
Thomas Luthi, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS
Thomas Luthi, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS
Thomas Luthi, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS
Thomas Luthi, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS
Franco Morbidelli, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS
Franco Morbidelli, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS
Franco Morbidelli, Estrella Galicia 0,0 Marc VDS

Für Tom Lüthi geht an diesem Wochenende ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Der Schweizer wird sein erstes Rennen in der MotoGP bestreiten. Allerdings startet er im Vergleich zu seinem Teamkollegen bei Marc-VDS-Honda, Franco Morbidelli, mit Rückstand in sein Königsklassen-Debüt. Wegen einer Verletzung, die er sich in der Moto2-Saison 2017 zuzog, verpasste er einige Testfahrten und stieg erst in Sepang ein.

Entsprechend schwer tat sich der 31-Jährige mit der Gewöhnung an die RC213V. Gegen die Mehrheit der Rookie-Konkurrenz hatte er das Nachsehen. "Nach drei Tests habe ich etwas Erfahrung, aber ich brauche noch viel mehr", betont Lüthi selbst. "Während ich mich also darauf freue, endlich in die Saison zu starten, weiß ich, dass ich noch viel zu lernen habe und ich die ersten Rennen eher wie einen ausgedehnten Test nutzen muss."

Noch fehle es ihm an der nötigen Erfahrung mit dem Motorrad und den Reifen. Das weiß auch Teamchef Michael Bartholemy: "Sowohl Franco als auch Tom sind neu in der MotoGP und sie haben in der begrenzten Testzeit, die ihnen zur Verfügung stand, so viel zu lernen gehabt, besonders Tom, der noch weniger Zeit auf dem Motorrad hatte als Franco. Wichtig ist, dass beide Fahrer geduldig und methodisch vorgehen", rät er den Rookies.

"Während sie beim Testen gelegentlich frustriert waren, wenn der Fortschritt nicht so schnell war, wie sie es für richtig hielten, konnten sie trotz dieser Ungeduld konzentriert bleiben. Für sie sind diese frühen Rennen auch eine Chance, sich weiter an die MotoGP anzupassen. Ihr einziges Ziel an diesem Wochenende ist es, das Rennen zu beenden und die Verbesserung fortzusetzen, die wir von ihnen während der Tests in der Vorsaison gesehen haben."

Auf die letztendliche Position komme es deshalb am Sonntag noch nicht an, so Bartholemy weiter. Ähnlich äußert sich auch Marc-VDS-Hoffnung Morbidelli. "Ich habe keine besonderen Erwartungen, aber es wird wichtig sein, dort anzufangen, wo wir die Tests beendet haben, indem wir dieses Wochenende mit einem ähnlichen Abstand zu den Top-Jungs und zu den Top-Honda-Fahrern beginnen", analysiert der Italiener.

Und Morbidelli weiter: "Danach wäre es schön, mein Tempo zu verbessern und auch ein paar Dinge am Set-up zu verbessern. Ein Ziel in diesem Jahr ist es natürlich, Top-Rookie zu werden. Ich kämpfe hier mit mehreren meiner Moto2-'Klassenkameraden', also ist das Ziel natürlich immer noch der Stärkste deiner Klassenkameraden zu sein. Das kommt ganz von selbst, und ich werde sicher alles geben, um es zu erreichen."

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