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Trackhouse-Aprilia am Sachsenring: Nach starkem Sprint chancenlos gegen Ducati

Im Sprint fordert Miguel Oliveira die Ducati-Armada heraus, aber im Grand Prix ist das nicht mehr möglich - Team von Raul Fernandez macht einen großen Fehler

Trackhouse-Aprilia am Sachsenring: Nach starkem Sprint chancenlos gegen Ducati

Das Trackhouse-Team meldete sich auf dem Sachsenring im Spitzenfeld. Im Qualifying rasten Miguel Oliveira und Raul Fernandez mit den Plätzen zwei und drei in die erste Startreihe. Diese gute Ausgangsposition konnte im Sprint vor allem Oliveira nutzen.

Denn er eroberte zwischen den beiden Ducati-Fahrern Jorge Martin und Francesco Bagnaia den zweiten Platz. Zum ersten Mal überhaupt war Oliveira beim neuen Sprintformat bei der Siegerehrung dabei.

Teamkollege Fernandez fuhr am Samstag rückwärts und und wurde nur 14. Was war los? "Wir haben einen großen Fehler mit dem Vorderreifen gemacht. Ich konnte nicht fahren und es war sehr schwierig. Das war frustrierend, denn das Potenzial war vorhanden."

 

"Der Druck war zu hoch. Die aktuelle Regel mit dem Reifendruck macht es sehr schwierig. Der Druck war am Limit, aber nicht korrekt, um den Reifen optimal zu nutzen. Es war ein Fehler, aber wir sind ein Team. Deshalb möchte ich nichts Schlechtes sagen."

Am Sonntag lief es für Fernandez besser. Er war zwar erneut nicht Teil der Spitzengruppe. Bei den Verfolgern eroberte er Platz zehn. "Ich habe im Rennen mein Maximum gegeben, mehr war nicht möglich", lautet sein Fazit. "In der zweiten Rennhälfte wurde es schwieriger."

"Wir müssen verstehen, wie wir den Reifen für das Ende schonen müssen. In den ersten 15 Runden war ich gut dabei und habe gegen die Ducatis und Miguel gekämpft. Aber ab der 15. Runde habe ich Probleme mit dem Reifen bekommen. Das liegt auch am alten Motorrad."

Raul Fernandez, Pedro Acosta

Raul Fernandez eroberte nach verpatztem Sprint einen zehnten Platz

Foto: Motorsport Images

"Ich habe versucht, das so gut wie möglich zu managen und den Reifen zu schonen, aber das war sehr schwierig. Ich bin in den Top 10. Das Wochenende war mehr oder weniger gut. Am schlimmsten war der Sprint, denn da wäre mehr möglich gewesen."

Die Trackhouse-Hoffnungen lagen auch am Sonntag bei Oliveira. Denn man rechnete sich aus, wieder eine Chance auf das Podium zu haben. Daraus wurde nichts. Ducati fuhr in einer eigenen Liga. Oliveira brachte die Aprilia auf Platz sechs ins Ziel.

"Es sieht so aus, dass sie bis Sonntag warten und dann alles zeigen", zieht Oliveira den Vergleich zu Ducati. "An diesem Wochenende war ich in allen Sessions vorne dabei. Ich war konstant und konkurrenzfähig und dachte, ich hätte eine gute Pace, um sie herausfordern zu können."

"Aber schon ab dem Start war das unmöglich. Schon nach dem Start hatten sie mehr Stabilität und Grip. Ich konnte sie nicht herausfordern. Mir war klar, dass es gegen die Ducati-Jungs schwierig ist. Ich habe alles gegeben, aber es hat nicht gereicht, um einen Unterschied zu machen."

Dieser sechste Platz war dennoch Oliveiras bestes Saisonergebnis. Und er war auf dem Sachsenring der beste Aprilia-Fahrer. Beim nächsten Rennen in Silverstone wird Aprilia ein neues Aerodynamik-Paket bringen. Auch Fernandez wird dieses Update erhalten und mit den anderen drei Fahrern gleichgestellt sein.

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