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Trotz starker Sachsenring-Performance: Trackhouse und Oliveira 2025 getrennt?

Trackhouse-Teamchef Davide Brivio über die Fahrerfrage im US-Team für kommende MotoGP-Saison - Miguel Oliveira bezeichnet Pramac-Yamaha als "super interessant"

Trotz starker Sachsenring-Performance: Trackhouse und Oliveira 2025 getrennt?

Bei Trackhouse Racing, dem zweiten Aprilia-Team im MotoGP-Starterfeld, zeichnet sich für 2025 ein Fahrerwechsel ab. Während Raul Fernandez dank zuletzt starker Leistungen gute Chancen hat, dem Team von Justin Marks für (mindestens) eine zweite Saison erhalten zu bleiben, stehen die Zeichen bei Miguel Oliveira auf Trennung.

Wenngleich Oliveira am vergangenen Wochenende auf dem Sachsenring schneller war als Fernandez und erstmals in seiner Zeit im Trackhouse-Team die Form gezeigt hat, die man sich von ihm schon bei den Rennen davor erhofft hatte (P2 im Qualifying, P2 im Sprint, P6 im Grand Prix), so liegt die Zukunft des Portugiesen wohl in einem anderen Team.

Oliveira gilt als heißer Kandidat für das Pramac-Team, das ab 2025 als das zweite Yamaha-Team im Feld antreten wird. Dort hatte man die Hoffnung, Fabio Di Giannantonio verpflichten zu können. Es zeichnet sich aber mehr und mehr ab, dass "Diggia" kurz vor einer Vertragsverlängerung bei VR46-Ducati steht. Dort könnte er 2025 das dann aktuelle Bike, die Ducati GP25, bekommen.

 

Auf die fahrerische Zukunft im Trackhouse-Team angesprochen, sprach Teamchef Davide Brivio am Sachsenring-Wochenende in der Übertragung von Dorna Sports sowohl über Raul Fernandez als auch Miguel Oliveira.

Trackhouse will sich mit Raul Fernandez "gemeinsam entfalten"

"Wir sprechen mit Raul. Er würde gerne bei uns bleiben und wir würden natürlich gerne mit ihm weitermachen. Es ist ein Projekt, das es verdient, fortgesetzt zu werden. Wir spüren, dass er das nötige Potenzial hat und es wäre schön, dieses Potenzial in Zukunft gemeinsam entfalten zu können", so Brivio über Fernandez.

Raul Fernandez

Die Chancen, dass Raul Feranndez bei Trackhouse bleibt, stehen gut

Foto: Motorsport Images

Die Worte des Trackhouse-Teamchefs über Oliveira: "Wir sprechen auch mit Miguel, aber wir werden sehen, ob wir uns so einigen können, dass beide Seiten happy sind. Dabei geht es nicht ums Geld, sondern mehr um die Erwartungen, wie er das Team um sich herum aufgebaut haben will, und solche Dinge."

Auf Nachfrage, ob man Alternativen habe, sollte man sich mit Oliveira nicht über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit einigen können, antwortet Brivio: "Es gibt sicherlich Optionen. Natürlich haben wir uns schon Gedanken gemacht, wie ein Plan B oder Plan C im Fall der Fälle aussehen könnte. Wir haben Ideen, aber noch ist nichts konkret."

Hat Oliveira Zukunft bei Trackhouse? "Liegt nicht in meinen Händen"

Oliveira selber sagte am Sachsenring zu einer möglichen Zukunft für sich im Trackhouse-Team: "Das liegt nicht in meinen Händen." Nachgefragt, welchen Einfluss Davide Brivio seit der Ernennung zum Teamchef hat, antwortet der Portugiese: "Davide ist sicherlich jemand, der Dinge bewegt. Er will dieses Team zu einem echten Werksteam formen, indem er Leute einstellt. Ich denke, es geht in eine gute Richtung, aber es wird noch Zeit brauchen, dieses Ziel zu erreichen."

Miguel Oliveira

Verlässt Miguel Oliveira das Trackhouse-Team nach einer Saison?

Foto: Motorsport Images

Bei Pramac, wo Oliveira den jüngsten Gerüchten zufolge für 2025 andocken könnte, sieht der kürzlich festgezurrte Siebenjahresvertrag mit Yamaha vor, dass man die M1 in identischer Spezifikation bekommt, wie sie im Werksteam gefahren wird. Fabio Quartararo ist im Werksteam bis Ende 2026 gesetzt. Und wie Yamaha-Teammanager Massimo Meregalli am Sachsenring verraten hat, wird auch die Zusammenarbeit mit Alex Rins fortsetzt.

Derweil bezeichnet Oliveira die Aussicht, bei Pramac-Yamaha unterkommen zu können, als "super interessant, weil sie einen Werksvertrag haben". Dass die M1 derzeit nicht für Spitzenergebnisse gut ist, das weiß Oliveira, sagt aber, dass man dieses Risiko "vielleicht eingehen muss". Zum aktuellen Zeitpunkt könne der fünfmalige MotoGP-Rennsieger "nur abwarten, wie sich alles entwickelt".

Brivio über Joe Roberts: "Ja, wir sprechen mit ihm"

Ein Name, der derweil immer wieder mit dem Trackhouse-Team in Verbindung gebracht wird, ist Joe Roberts. Der US-Amerikaner würde aus Marketing-Sicht perfekt ins Team aus den USA passen. Und nicht zuletzt macht Roberts auch fahrerisch Werbung für sich selber. Aktuell fährt er seine stärkste Moto2-Saison.

Nach neun von 20 Saisonrennen liegt Roberts auf dem dritten Rang der Moto2-Gesamtwertung 2024, obwohl er in Assen aufgrund eines gebrochenen Schlüsselbeins nicht antreten konnte und auf dem Sachsenring mit dem Handicap dieser Verletzung fuhr.

Was sagt Brivio zur Möglichkeit, dass Roberts in der MotoGP-Saison 2025 für Trackhouse fahren könnte? "Ja, wir sprechen mit ihm. Er könnte eine der Möglichkeiten sein. Ob es so kommt, weiß ich nicht", so der Trackhouse-Teamchef.

Joe Roberts

Sitzt Joe Roberts 2025 auf einer MotoGP-Aprilia von Trackhouse?

Foto: Motorsport Images

Weitere Co-Autoren: Sebastian Fränzschky.

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