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Johann Zarco will im September in den Rennmodus zurückkehren

Foto: Getty Getty

Johann Zarco arbeitet weiter an seiner Rückkehr in die MotoGP und richtet den Blick nun klar auf ein Comeback im September. Der Franzose, der sich beim Grand Prix von Katalonien schwer am linken Knie verletzt hatte und seit ausfällt, wird entgegen der ursprünglichen Annahme nicht operiert.

Das bestätigte LCR-Honda an diesem Freitag nach einer erneuten medizinischen Untersuchung in Lyon. Am 1. Juli war Zarco von Knie-Spezialist Dr. Bertrand Sonnery-Cottet untersucht worden, um den aktuellen Heilungsverlauf zu bewerten. Dabei ergaben die neuen Bildgebungen ein deutlich positiveres Bild als zunächst erwartet.

Die ersten MRT-Aufnahmen nach dem Sturz waren noch unter starker Schwellung entstanden, was die Diagnose erschwert hatte. Mit dem Rückgang der Entzündung zeigte sich, dass einige der ursprünglich vermuteten Schäden nicht bestätigt werden konnten.

Während das vordere Kreuzband weiterhin als gerissen gilt, zeigt das mediale Seitenband eine gute Heilungstendenz. Auch das hintere Kreuzband, das zunächst als gerissen eingestuft worden war, weist inzwischen "ermutigende Anzeichen der Genesung" auf.

In den Wochen nach dem Unfall hatte Zarco auf die Abheilung einer Brandverletzung im Kniebereich gewartet, bevor ein operativer Eingriff in Betracht gezogen werden konnte.

Parallel dazu setzte er sein Training fort und machte kontinuierliche Fortschritte, wodurch sich eine konservative Behandlung zunehmend als realistische Option herausstellte. Nach Empfehlung des medizinischen Teams und angesichts der positiven Entwicklung entschied man sich schließlich gegen eine Operation.

Stattdessen wird Zarco ein intensives Rehaprogramm fortsetzen, das auf Stabilisierung, Heilung und gezielten Muskelaufbau ausgelegt ist. Ziel bleibt - vorbehaltlich weiterer medizinischer Untersuchungen - die Rückkehr auf die Rennstrecke im September.

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