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Übersicht: Fahrer und Teams für die MotoGP-Saison 2025

Wer fährt in der MotoGP-Saison 2025 für welches Team? Während sich einige Fahrer früh festlegten, sind viele Plätze noch vakant - Den aktuellen Stand gibt's hier

Übersicht: Fahrer und Teams für die MotoGP-Saison 2025

Die "Silly Season" der MotoGP begann in diesem Jahr, noch bevor das erste Rennen gefahren wurde. Denn der amtierende Weltmeister Francesco Bagnaia verlängerte seinen Fahrervertrag mit Ducati bereits Anfang März. Der Italiener wird bis einschließlich 2026 als Ducati-Werksfahrer in der Königsklasse antreten.

Neben ihm hatten zu Saisonbeginn nur drei weitere Fahrer Verträge, die über die aktuelle Saison hinausgehen. Brad Binder unterzeichnete seine Vertragsverlängerung bei KTM bereits im vergangenen Jahr und verpflichtete sich bis Ende 2026.

Daneben sicherten sich die Honda-Neuzugänge Luca Marini im Werksteam und Johann Zarco bei LCR mit ihrem Wechsel jeweils Zweijahresverträge bis Ende 2025.

 

Abgesehen davon liefen vor dem Saisonstart 2024 alle restlichen Fahrerverträge in diesem Jahr aus. Doch seitdem hat sich schon wieder einiges getan. Wir fassen alle Transfers auf dem MotoGP-Fahrermarkt in dieser Übersicht zusammen.

Ducati: Francesco Bagnaia ist bis Ende 2026 gesetzt. Sein aktueller Teamkollege Enea Bastianini kämpft um den Verbleib im Werksteam und muss sich dabei vor allem gegen Jorge Martin durchsetzen, der endlich aufsteigen will.

Für 2024 gab Ducati Bastianini noch den Vorzug, auch wenn er den Großteil der vergangenen Saison verletzungsbedingt verpasste. Sollte es für ihn bei den Roten nicht weitergehen, wäre Aprilia Gerüchten zufolge eine Option für "La Bestia".

Pramac-Ducati: 2023 kämpfte Jorge Martin bis zum Saisonende gegen Bagnaia um den Titel und wurde Vizeweltmeister. Nach dieser MotoGP-Saison will er in ein Werksteam aufzusteigen - vorzugsweise in das von Ducati. Für den Fall, dass das nicht klappt, signalisierte Martin, dass er auch offen für andere Marken sei.

Martins Platz bei Pramac wird wahrscheinlich Moto2-Pilot Fermin Aldeguer übernehmen, dessen Aufstieg Mitte März von Ducati bestätigt wurde, jedoch ohne Teamangabe.

Franco Morbidelli wechselte erst mit dem Ende der vergangenen Saison von Yamaha zu Pramac-Ducati. Wegen einer Verletzung verpasste der Italiener jedoch die Vorsaison und befand sich mit der Anpassung an die Ducati im Rückstand. Sein Ziel wird es sein, seinen Einjahresvertrag mit Pramac zu verlängern.

VR46-Ducati: Marco Bezzecchi entschied sich 2023 gegen einen Wechsel zu Pramac für diese Saison und blieb bei VR46-Ducati. Mit dem Vorjahresmodell, der Desmosedici GP23, tut sich der Italiener bisher jedoch eher schwer.

Fabio Di Giannantonio stieß erst 2024 zu VR46-Ducati, nachdem sein Verbleib in der MotoGP auf der Kippe gestanden hatte. Gut möglich, dass das Team an beiden festhält.

Gresini-Ducati: Das dritte Satellitenteam von Ducati besteht 2024 aus dem Brudergespann Alex und Marc Marquez. Letzterer trennte sich Ende 2023 nach elf gemeinsamen Saisons von Honda und wechselte Team und Hersteller.

Ziel ist selbstredend, 2025 wieder in einem Werksteam anzudocken, vorzugsweise bei Ducati. Doch Marc Marquez selbst betonte zuletzt, er sei für alles offen. Faktisch kommen für die nächste Saison aber wohl nur Aprilia oder KTM infrage. Die Zukunft seines Bruders Alex, der in Marcs Schatten fährt, bleibt ungewiss.

Yamaha: Da der japanische Hersteller seit geraumer Zeit in einer Formkrise steckt, war lange über einen Wechsel von Fabio Quartararo spekuliert worden.

Doch dann überraschte der Franzose mit einer Vertragsverlängerung bis 2026, die er und Yamaha nach dem zweiten Saisonevent in Portimao bekannt gaben. Zuvor hatte es auch Gespräche mit Aprilia gegeben, doch es scheiterte wohl am Geld.

Quartararos Teamkollege Alex Rins verließ LCR-Honda Ende 2023 nach nur einem Jahr und dockte bei Yamaha an. Doch die erste Saison verläuft zäh. Ein Verbleib - unklar.

Honda: Wie Yamaha sucht auch Honda weiter nach seiner Form. Nach dem Weggang von Marc Marquez müssen es 2024 Joan Mir und Neuzugang Luca Marini richten.

Marini bestand bei seinem Wechsel zu Honda auf einen Zweijahresvertrag bis Ende 2025. Mirs Vertrag läuft aus, und angesichts der anhaltenden Probleme mit der RC213V ist eher nicht damit zu rechnen, dass er noch ein Jahr dranhängt.

LCR-Honda: Als Ersatz für den abgewanderten Rins stieß 2024 Johann Zarco zu LCR. Weil er bei seinem angestammten Team Pramac nur einen Einjahresvertrag bekommen hätte, entschied er sich für den Wechsel. Bei LCR-Honda verpflichtete sich der Franzose für zwei Jahre bis einschließlich 2025.

Takaaki Nakagami fährt 2024 bereits seine siebte Saison bei LCR. Allerdings gilt sein Vertrag nur bis zum Saisonende. Für ihn könnte ein japanisches Talent aus der Moto2 aufrücken. Ai Ogura war dafür schon einmal im Gespräch.

KTM: Brad Binder ist im KTM-Werksteam bis Ende 2026 gesetzt. Für Jack Miller könnte es hingegen eng werden. Sein Zweijahresvertrag läuft mit dieser Saison aus.

Und mit MotoGP-Rookie Pedro Acosta drängt sich ein Nachfolger auf. Sein Einstand in der Königsklasse hat viele beeindruckt. Eine Beförderung ist nur noch Formsache.

Tech3-GasGas: Bei Tech3-GasGas schlug Pedro Acosta ein wie eine Bombe. So wie er in den ersten Rennen bereits im Spitzenfeld mitkämpfte, kam Teamchef Herve Poncharal aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Allerdings steht damit auch fest, dass er Ende 2024 von Acosta Abschied nehmen muss.

Und auch der Verbleib von Augusto Fernandez im Tech3-Team ist eher unwahrscheinlich. Zu schlecht sind die Leistungen des Spaniers im Vergleich zu Acosta.

Damit würden zum Saisonende zwei Plätze bei Tech3 frei. Eine Chance für Pol Espargaro, um zurückzukehren? Er wurde mit Acostas Aufstieg ja auf die Ersatzbank verbannt.

Aprilia: Auch wenn Aprilia mit Quartararo liebäugelte, signalisierte CEO Massimo Rivola zuletzt seine Loyalität mit den aktuellen Fahrern Maverick Vinales und Aleix Espargaro. Man sei an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert.

Die Frage dabei ist vor allem, ob Espargaro weitermachen will oder seine aktive MotoGP-Karriere doch beendet. Jüngst deutete der Spanier an, dass er sich für die Zukunft auch durchaus eine Rolle als Testfahrer vorstellen könnte.

Vinales scheint nach seiner starken Frühform in dieser Saison bei Aprilia endgültig angekommen. Wenn es so weitergeht, sollte einer Verlängerung nichts im Weg stehen.

Trackhouse-Aprilia: Nach der Übernahme des Teams von RNF hat Trackhouse in der MotoGP große Pläne. Ob die neuen Eigentümer sie auch über diese Saison hinaus mit Miguel Oliveira und Raul Fernandez weiterverfolgen, ist allerdings fraglich.

Perspektivisch wird Trackhouse daran arbeiten, einen amerikanischen Fahrer in die MotoGP zu bringen. Ob das allerdings schon 2025 gelingen wird, bleibt abzuwarten.

Die bisher bestätigten Fahrer der MotoGP-Saison 2025:

Ducati: Francesco Bagnaia (bis 2026), ?

Pramac-Ducati: ?, ?

VR46-Ducati: ?, ?

Gresini-Ducati: ?, ?

Yamaha: Fabio Quartararo (bis 2026), ?

Honda: Luca Marini (bis 2025), ?

LCR-Honda: Johann Zarco (bis 2025), ?

KTM: Brad Binder (bis 2026), ?

Tech3-GasGas: ?, ?

Aprilia: ?, ?

Trackhouse-Aprilia: ?, ?

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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