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Valentino Rossi erinnert sich: "Habe damals oft ans Aufhören gedacht"

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Valentino Rossi erinnert sich: "Habe damals oft ans Aufhören gedacht"
Autor:
02.06.2020, 10:26

2020 ist nicht das erste Mal, dass Valentino Rossi darüber nachdenkt, seine MotoGP-Karriere zu beenden - Wie ihn sein Yamaha-Comeback vor einem Rücktritt rettete

Auch wenn Valentino Rossi bedingt durch die Corona-Pause wahrscheinlich noch nie so viel Zeit hatte, um über seine Karriere und einen Verbleib in der MotoGP nachzudenken, quält er sich mit dieser Entscheidung nicht zum ersten Mal. So erinnert sich der Italiener im Gespräch mit 'BT Sport' besonders an das Jahr 2012.

Damals fuhr Rossi seine zweite Saison bei Ducati, wo es für ihn "leider sehr schwierig" war, wie er zugibt: "Besonders zu Beginn des Jahres 2012. Wir hatten hohe Erwartungen. 2011 war sehr schlecht gelaufen, aber für 2012 hatten wir ein neues Bike und hofften, damit konkurrenzfähiger zu sein. Aber leider blieb es sehr, sehr schwierig."

Damals habe er oft darüber nachgedacht aufzuhören. Erst recht, als sich für ihn scheinbar keine Perspektive ergab: "Insbesondere weil Yamaha zu Beginn sagte, sie hätten kein Bike für mich. Das war ein sehr harter Moment, weil ich mir dachte, wenn ich nicht die Chance habe, zu Yamaha zurückzukehren, kann ich auch aufhören."

Assen 2013 als einer von Rossis wichtigsten Siegen

Doch das erhoffte Comeback bei Yamaha, wo Rossi in den Jahren 2004 bis 2010 vier WM-Titel gewann und nie schlechter als auf Gesamtrang drei abschnitt, gelang. 2013 kehrte er zu seinem alten Arbeitgeber zurück. Bereits im ersten Rennen stand er wieder auf dem Podium, den siebten Saisonlauf in Assen gewann er.

Valentino Rossi

Valentino Rossi siegt in Assen 2013 - ein Schlüsselerlebnis für den Italiener

Foto: Yamaha MotoGP

Damit endete eine lange Durststrecke. Umso besonderer fühlte sich der Triumph bei der Dutch TT an. "Mein letzter Sieg war lange her. Ich hatte das letzte Mal in Malaysia 2010 gewonnen", rekapituliert Rossi die Zeit ohne Siegesjubel. "Nach der Saison wechselte ich für zwei Jahre zu Ducati und gewann kein einziges Mal."

"Nach mehr als zwei Jahren dann 2013 wieder ganz oben zu stehen, und das mit Yamaha, war ein großartiges Gefühl. Es war einer meiner wichtigsten Siege in meiner Karriere", sagt er heute. Danach gewann der Italiener noch neun MotoGP-Rennen, das letzte im Jahr 2017 ebenfalls in Assen. So schließt sich der Kreis.

Pernat sieht Problem zwischen Rossi und Petronas

Erneut sind über zwei Jahre vergangen und die Hoffnung, noch einmal zu gewinnen, lebt weiter. Wie realistisch sie ist, daran will Rossi festmachen, ob er der MotoGP auch über 2020 hinaus erhalten bleibt. Denn ein Wechsel zu Petronas-Yamaha für 2021 komme für ihn nur infrage, wenn er konkurrenzfähig genug ist, betont er.

Daran wird es aus Sicht von Fahrermanager Carlo Pernat aber nicht scheitern. "Nach den mir vorliegenden Informationen wird er wahrscheinlich weitermachen", sagt er gegenüber 'GPOne.com', angesprochen auf Rossis Zukunft in der Königsklasse. Das einzige Problem sei das Team, das er zu Petronas mitbringen wolle.

"Rossi möchte alle seine Leute mitbringen, während das Team ihm anscheinend nur zwei erlauben wird. Die Leute, die Teil von Rossis Team sind, reisen alle geschäftlich, das mag als Schwachsinn erscheinen, aber in Wirklichkeit ist es sehr wichtig, vor allem in dieser Zeit, in der Petronas die Anzahl seiner Mitarbeiter reduziert hat."

Sollte sich Rossi aus diesem oder einem anderen Grund doch für einen Rücktritt zum Ende dieser Saison entscheiden, wer könnte sonst bei Petronas einspringen? "Ich denke, sein Bruder, Luca Marini", meint Pernat, "aber das Sky Racing Team VR46 hat sowohl ihn als auch Bezzecchi für die Moto2 im Jahr 2021 bestätigt."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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