Valentino Rossi hofft für 2016 auf Rennen „wie früher“

Der Wechsel zu Michelin und die Standard Elektronik-Software könnte der MotoGP 2016 wieder zu Rennen verhelfen, wie sie „früher“ waren, hofft Valentino Rossi.

Bei den Testfahrten in Valencia zu Beginn der Woche hatten die Fahrer noch ihre liebe Mühe, mit den neuen Reifen und der Elektronik zurecht zu kommen. Es gab jede Menge Crashs, da die Michelin-Reifen einen komplett anderen Fahrstil erfordern. Sich anzupassen dauert auch bei Profis.

Ducati-Fahrer Andrea Iannone stürzte während der beiden Tage zwar auch zwei Mal, betonte später aber, dass das Fahren mehr Spaß mache.

„Mit der neuen Elektronik ist es besser, denn man hat mehr Übersteuern. Es ist ein bisschen so, als würde man eine Zeitreise in die Vergangenheit machen,“ sagte Iannone.

„Die Werkssoftware half einem mehr, [mit der neuen Software] man rutscht mehr und wir müssen viel besser auf den Verschleiß achten.“

„Ich fahre gerne mit den Michelins. Es macht mehr Spaß, weil man vorsichtig sein muss, zumindest solange, bis man die Reifen gut kennt.“

Valentino Rossi geht davon aus, dass sich auch die Rennen nächstes Jahr verändern werden. „Das wäre schön, denn das war der Grund, wieso die Elektronik eingeschränkt wurde.“

„Es ist, als ob man einige Jahre in der Zeit zurückgeht, denn in den vergangenen Jahren haben alle Hersteller an der Elektronik gearbeitet und machten das Fahrern einfach. Man fuhr immer die gleiche Rundenzeit.“

„Die Reifen sind jetzt normaler, ich hoffe also, wie Andrea schon sagte, dass die Rennen mehr Spaß machen und wieder mehr so sind wie früher, dass wir wieder mehr gegeneinander kämpfen können.“

Jetzt ein Teil von etwas Großem werden!

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien MotoGP
Fahrer Valentino Rossi , Andrea Iannone
Teams Yamaha Factory Racing , Ducati Team
Artikelsorte News
Tags michelin