Valentino Rossi: „Marc Marquez war der Bodyguard von Jorge Lorenzo“

Haben die Honda-Piloten beim MotoGP-Finale in Valencia absichtlich nicht Jorge Lorenzo angegriffen, damit Valentino Rossi nicht Weltmeister werden kann?

Das ist zumindest eine Vermutung, die Rossi nach dem letzten MotoGP-Saisonrennen geäußert hat. Er glaubt offenbar an eine „spanische Verschwörung“ gegen ihn.

„Heute hat jeder ihren Plan gesehen“, sagt Rossi. „Ich verstehe nicht, wie ein Honda-Fahrer zulassen kann, dass ein Yamaha-Fahrer gewinnt. Ich hoffe nur, dieses Verhalten kommt zurück wie ein Bumerang.“

„Mich macht es nur sehr traurig“, fügt Rossi hinzu. „Und es ist sicherlich ganz schlecht für unseren Sport.“

Honda-Pilot Marc Marquez war dem neuen MotoGP-Weltmeister Lorenzo im Rennen gefolgt wie ein Schatten, ohne jedoch zu attackieren.

Marquez‘ Teamkollege Dani Pedrosa hatte in den Schlussrunden ebenfalls zum Führungsduo aufgeschlossen, verstrickte sich jedoch in ein Duell mit Marquez, was Lorenzo die Flucht nach vorn und den Sieg ermöglichte. Damit war die Entscheidung pro Lorenzo gefallen.

„Jorge ist ein guter Fahrer“, sagt Rossi. „Ich hätte es gern in einem fairen Kampf mit ihm aufgenommen. Aber ich kann mir denken, selbst er kann nicht damit zufrieden sein, so gewonnen zu haben.“

„Es stimmt mich traurig, dass Marc den Bodyguard für Jorge gegeben hat“, so der MotoGP-Superstar. Er fühle sich in seiner Vermutung bestätigt. „Sie haben sich gegen mich verschworen“, meint Rossi.

„Ich weiß nicht, ob es so war, weil beide Spanier sind. Ich bin einfach nur traurig, weil eine tolle Möglichkeit dahin ist. Und das habe ich nicht verdient.“

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Über diesen Artikel
Rennserien MotoGP
Veranstaltung GP Valencia
Rennstrecke Circuit Ricardo Tormo
Fahrer Valentino Rossi , Jorge Lorenzo , Marc Marquez
Artikelsorte News