Valentino Rossi warnt vor Phillip-Island-Aus: "Wäre eine große Schande"
Valentino Rossi warnt vor einem möglichen MotoGP-Aus von Phillip Island - Die Strecke sei einzigartig, historisch und Schauplatz legendärer Duelle
Valentino Rossi denkt gerne an seine Rennen auf Phillip Island zurück
Foto: LAT
Der mögliche Verlust des Traditionsrennens auf Phillip Island sorgt in der MotoGP-Welt weiter für Diskussionen. Eine der größten Legenden des Sports findet dazu deutliche Worte: Valentino Rossi spricht von einer "großen Schande" und betont die historische Bedeutung der Strecke für die gesamte Serie.
Der neunfache Weltmeister macht am Rande der 12h von Brathurst klar, wie eng seine eigene Karriere mit dem australischen Kurs verbunden ist. Phillip Island sei "ein Stück MotoGP-Geschichte", sagt Rossi. Es wäre aus seiner Sicht "wirklich sehr schade", sollte dort künftig nicht mehr gefahren werden.
Gleichzeitig erinnert er daran, dass sein erster Start in Australien noch gar nicht auf Phillip Island stattfand. In seiner Debütsaison sei man noch auf dem Kurs des Eastern Creek Raceway gefahren. Erst ab 1997 sei die Motorrad-WM dann umgezogen.
Rossi schwärmt von Phillip Island
Seitdem habe die Strecke einen festen Platz im Kalender und im Herzen vieler Fahrer. Phillip Island sei "eine fantastische Strecke", besonders und anders als viele andere Kurse.
Man könne die Rennen dort fast als "eine Art Schlacht" bezeichnen. Gerade diese Eigenheiten machten den Kurs so wertvoll für die MotoGP. "Es wäre also sehr schade, wenn sie mit Phillip Island aufhören würden", betont Rossi den Verlust für den Sport.
Der Italiener hebt zudem die besondere Ausstrahlung der Anlage hervor. Phillip Island habe ein enormes Charisma: "Es ist eine Strecke, die man nie vergisst. Ich hoffe also, dass sie in Phillip Island weitermachen." Ob in Zukunft weiter dort gefahren wird, bleibt offen. Der Vertrag endet mit der aktuellen Saison.
Stoner stärkster Gegner in Australien
Auf die Frage nach seinem größten Rivalen speziell auf dieser Strecke muss Rossi nicht lange überlegen. "In Phillip Island ist das ganz klar [Casey] Stoner. Er ist der größte Rivale, weil er in Phillip Island immer etwas Besonderes war", so Rossi.
Der Australier habe auf seiner Heimstrecke immer ein außergewöhnliches Niveau gezeigt. Das spiegelt sich auch in den Zahlen wider: In den letzten sechs Grands Prix von Australien, bei denen Stoner antrat (2007 bis 2012), ging der Sieg immer an ihn.
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