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Valentino Rossi: Warum er für 2018 so optimistisch ist

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Valentino Rossi: Warum er für 2018 so optimistisch ist
Autor: Sebastian Fränzschky
29.03.2018, 12:25

Nach einer enttäuschenden MotoGP-Saison im Vorjahr möchte sich der Routinier an der Spitze zurückmelden: Die 2018er-Yamaha macht Valentino Rossi Mut.

Third place Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Winner Andrea Dovizioso, Ducati Team,third place Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Third place Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Winner Andrea Dovizioso, Ducati Team, third place Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Third place Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing

Altmeister Valentino Rossi zeigte beim MotoGP-Saisonauftakt 2018 eine starke Leistung und beendete den Grand Prix von Katar als bester Yamaha-Pilot. Vor dem Auftaktrennen der neuen Saison verlängerte Rossi seinen Vertrag bei Yamaha. Bis mindestens 2020 wird der Publikumsliebling auf der Werks-M1 sitzen. Beim Start der Saison 2020 wird er 41 Jahre alt sein.

"Es schenkt mir sehr viel Motivation und treibt mich an", kommentiert Rossi im Gespräch mit der 'Gazzetta', warum er sich nach wie vor mit den schnellsten Motorradpiloten der Welt messen möchte. Die Gewissheit, um Podestplätze und Siege kämpfen zu können, treibt den Italiener an: "In den vergangenen Jahren war das der Fall. Nur im vergangenen Jahr hatten wir Probleme. Ich war drei Mal Vizeweltmeister", kommentiert er.

Rossi ist der mit Abstand älteste Fahrer in der MotoGP. "Mit dem Alter verliert man vor allem die Motivation, doch es ist auch physisch ein Problem. Man muss mehr trainieren. Egal, ob Hamilton in der Formel 1 oder wir bei den Motorrädern – wir können uns glücklich schätzen, dass wir mit 40 Jahren noch fahren können, wenn wir das möchten. Man muss mehr dafür machen, doch körperlich ist man stark genug", bemerkt er.

Nach der schwachen Saison im Vorjahr hingen über Rossis Zukunft dunkle Wolken. Eine Vertragsverlängerung war stets von den Erfolgen abhängig. "2017 verloren wir Zeit, weil wir auf das falsche Motorrad setzten. Ducati und Honda haben meiner Meinung nach mehr Zeit, Geld und Ressourcen in die Entwicklung der Elektronik gesteckt. Das ist unsere Schwachstelle. Yamaha muss das verstehen und handeln. Wir liegen zurück", analysiert Rossi.

Beim Saisonauftakt war Yamaha konkurrenzfähig. "Es werden Strecken kommen, auf denen die Haftung des Hinterreifens kritisch ist. Auf diesen Strecken werden wir zu kämpfen haben und müssen demzufolge daran arbeiten. Ich denke aber, dass wir mit der 2018er-Maschine nicht so stark leiden", prophezeit Rossi.

Die 2017er-Maschine bleibt dem neunmaligen Weltmeister nicht gut in Erinnerung. "Im vergangenen Jahr büßten wir die Stärken der Maschine ein. Es blieben die Schwächen, ohne die positiven Aspekte. Jetzt haben wir nach wie vor Schwächen, doch wir fanden die positiven Aspekte zurück. Im vergangenen Jahr beendeten Maverick (Vinales) und ich die Saison auf den Positionen drei und fünf Bis zur Hälfte der Saison konnten wir um die Meisterschaft kämpfen. Nun ist mehr möglich. Wir sind stärker. Wir können auf jeden Fall mitmischen", so der Italiener.

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