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Valentino Rossi: "Wenn wir noch 100 Rennen fahren, kann ich Weltmeister werden"

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Valentino Rossi: "Wenn wir noch 100 Rennen fahren, kann ich Weltmeister werden"
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15.08.2016, 16:42

Über Platz vier hinter Yamaha-Teamkollege Jorge Lorenzo beim Grand Prix von Österreich ist Valentino Rossi nicht glücklich, über den geringen Rückstand auf Ducati schon.

Andrea Iannone, Ducati Team; Andrea Dovizioso, Ducati Team; Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing, Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing; Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing; Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing; Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing; Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing; Marc Marquez, Repsol Honda Team
Jorge Lorenzo, Yamaha Factory Racing, Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing, Marc Marquez, Repsol H

Yamaha-Star Valentino Rossi verpasste einen Podestplatz beim MotoGP-Comeback in Österreich um weniger als eine halbe Sekunde. Der Italiener beendete das Rennen mit 0,426 Sekunden Rückstand auf Teamkollege Jorge Lorenzo als Vierter. Auf Sieger Andrea Iannone (Ducati) fehlten Rossi weniger als vier Sekunden.

MotoGP Spielberg: Das Rennergebnis in Bildern

Nach einigen wilden Positionswechseln zu Beginn des Rennens verbrachte Rossi den Großteil der Distanz unmittelbar hinter Lorenzo. Einen Angriff auf seinen Teamkollegen startete "The Doctor" in der Schlussphase aber nicht, sondern begnügte sich damit, zwei statt fünf Punkte auf WM-Spitzrenreiter Marc Marquez (Honda; 5.) aufzuholen.

"Mit Platz vier bin ich unterm Strich nicht zufrieden, denn mein Ziel war es, das Rennen auf dem Podest zu beenden", gesteht Rossi und hadert mit den im Vergleich zu Freitag und Samstag höheren Temperaturen: "Schade, dass Lorenzo vor mir ins Ziel kam, aber er war schneller. Schade auch, dass wir nicht gegeneinander kämpften. Ich wollte es probieren, aber die Bedingungen waren im Rennen für alle schwierig. Das Bremsen und auch das Herausbeschleunigen aus den Kurven war schwierig."

Fotos: Valentino Rossi beim Grand Prix von Österreich

"Um zu überholen, hätte ich zu viel riskieren müssen. Jedes Mal, wenn ich näher kam, unterliefen mir ein paar Fehler. So fuhr ich schließlich den vierten Platz nach Hause", schließt Rossi die Beschreibung seiner Fahrt hinter Teamkollege Lorenzo ab und hebt die aus seiner Sicht positiven Aspekte hervor: "Das Wochenende, und insbesondere das Rennen, war aber gut. Mir fehlten gerade mal drei Sekunden auf den Sieg. Ducati war nicht so weit weg."

In der Weltmeisterschaft hat Rossi als Gesamtdritter nun 57 statt zuvor 59 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Marquez, der acht Sekunden hinter ihm ins Ziel. Dies kommentiert Rossi grinsend mit den Worten: "Ich bin sehr glücklich, denn ich habe zwei Punkte aufgeholt. Wenn wir noch 100 Rennen fahren, kann ich Weltmeister werden."

"Aber im Ernst: Es war gut, vor Marquez ins Ziel gekommen zu sein. Wir müssen einfach versuchen, dass wir das auch in Zukunft schaffen. Die Situation wird sich sicherlich von Strecke zu Strecke verändern, aber wir müssen einfach immer schnell sein und so viele Punkte wie möglich einfahren. Viele Punkte auf Marquez gutzumachen, wird schwierig, aber die Saison ist lang. Also müssen wir es versuchen", so Rossi abschließend.

Mit Informationen von Oriol Puigdemont

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