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"Verbesserung war gering": Warum Yamaha 2025 kaum vorankam

2025 war die letzte Saison für einen Reihenvierzylindermotor

Foto: Getty Getty

Yamaha beendete die MotoGP-Herstellerwertung im Jahr 2022 noch auf dem zweiten Platz. Seither konnte kein einziges Rennen gewonnen werden. 2023 und 2024 war man noch vor Honda Vierter, aber 2025 ist Yamaha auf den fünften und letzten Platz abgerutscht.

Ex-Weltmeister Fabio Quartararo gelang in der abgelaufenen Saison nur in Jerez mit Platz zwei ein Podestplatz. Dazu kamen ein dritter Platz im Sprint auf dem Sachsenring und in Barcelona ebenfalls im Sprint Rang zwei.

Nur im Qualifying konnte der Franzose mit fünf Polepositions Highlights zeigen. Yamaha entwickelte gleichzeitig das neue V4-Motorrad. 2026 werden alle vier Yamaha-Fahrer mit diesem neuen Prototypen an den Start gehen.

Hat sich diese parallele Entwicklung maßgeblich auf die Ergebnisse der abgelaufenen Saison ausgewirkt? "Ich denke, dass sich der Fokus für 2025, also bei den Ingenieuren, stärker auf das Motorrad von 2026 gerichtet hat", findet Quartararo.

"Daher war die Verbesserung des [aktuellen] Motorrads leider ziemlich gering. Aber ich hoffe, es ist aus gutem Grund, damit wir 2026 ein wirklich leistungsstarkes Motorrad haben." Speziell ab dem Sommer gab es für die M1 mit Reihenvierzylinder keine neuen Entwicklungen mehr.

Entsprach das Motorrad am Saisonende praktisch der Konfiguration vom Saisonauftakt? "Ja, mehr oder weniger", urteilt Quartararo, "denn ich denke, dass wir Schritt für Schritt ein wenig bei der Motorleistung verbessert haben."

"Leider nicht genug, aber ich denke, dass wir viel gearbeitet haben, besonders an der Elektronik dieses Jahr. Der größte Schritt, den wir gemacht haben, ist die Elektronik. Zu verstehen, wie ich mich besser anpassen kann, um mit weniger Elektronik schneller zu sein."

"Das würde ich als den größten Fortschritt bezeichnen", so der bislang letzte Yamaha-Weltmeister. Bezüglich Elektronik hat auch Jack Miller mit seiner Erfahrung von Ducati und KTM einigen Input geliefert.

Jack Miller

Jack Miller lobt die M1 mit Reihenmotor als besonderes Motorrad

Foto: Getty Images Europe

Der Pramac-Fahrer sieht die geringe Entwicklung des "Auslaufmodells" mit Reihenmotor aber nicht so kritisch wie Quartararo. Da der V4-Prototyp parallel entwickelt wurde, hat Miller in der abgelaufenen Saison nicht mehr erwartet.

"Von ihnen zu verlangen, mehr zu entwickeln als das, was sie ohnehin schon tun, wäre nahezu eine unmögliche Aufgabe", erläutert der Australier. "Sie arbeiten ja offensichtlich daran, ein komplett neues Motorrad zu entwickeln."

"Leider haben wir in dieser Saison dafür den Preis bezahlt, was die Entwicklung des aktuellen Motorrads betrifft. Aber sie haben das von Anfang an verstanden. Das war der Grundgedanke dieses neuen Projektes."

"Es verlangsamt die Entwicklung an diesem Punkt, und sie versuchen natürlich, unseren Anforderungen dennoch gerecht zu werden. Die Probleme, die wir mit dem aktuellen Motorrad haben, wurden nicht gelöst."

"Also braucht es eine deutliche Richtungsänderung - wie sie es mit dem V4 machen. Wir haben dieses Jahr über 40 Rennen bestritten. Das Team arbeitet wie eine gut geölte Maschine. Jeder weiß, was zu tun ist."

Takahiro Sumi, Massimo Bartolini

Massimo Bartolini (li.) und Takahiro Sumi (re.) setzen auf den V4-Motor

Foto: Mirco Lazzari gp/Getty Images

Wenn Miller an Quartararos Stelle wäre, hätte er von Yamaha genug Fortschritte gesehen, um zu glauben, dass es in die richtige Richtung geht? Denn Quartararo muss sich bald entscheiden, ob er eine weitere Vertragsverlängerung bei Yamaha unterschreiben wird.

"Das ist eine Frage für ihn. Nur Fabio weiß, was Fabio denkt. Und wenn er etwas anderes denken würde, könnte ich es ihm nicht verübeln", meint Miller. "Gleichzeitig denke ich, dass er ... ich glaube, es gibt keinen Zweifel: Wir kennen Fabios Potenzial."

"Wenn du ihn auf eine Ducati setzen würdest, würde er mit den Besten der Welt fahren. Wie ich auch fest glaube, dass ich das könnte. Aber so funktioniert dieses Spiel nicht. Und natürlich müssen wir bei dem bleiben, was wir tun."

"Aber Zeit ist wertvoll. Sie ist begrenzt. Die Uhr läuft für uns alle, was wir hier tun können. Und wie gesagt, nur Fabio kann beantworten, was Fabio in einer solchen Situation denkt und wo sein Herz liegt. Ich denke, er war Yamaha gegenüber äußerst loyal, und ich respektiere das sehr."

Wird Quartararo den Reihenvierzylinder vermissen?

Die M1 mit Reihenvierzylinder wanderte nach dem Saisonfinale in Valencia ins Museum. Miller ist in seiner langen MotoGP-Karriere für Honda, Ducati und KTM gefahren. Somit fuhr er bei Yamaha erstmals keinen V4-Motor.

Wie würde er die M1 vergleichen und einordnen? "Ich meine, es ist ein gutes Motorrad. Es sind unterschiedliche Epochen. Die Zeiten, die wir heute mit diesem Motorrad fahren, wären vor drei Jahren völlig unrealistisch gewesen. Also ist es schwer zu sagen."

"Wir werden jedes Jahr schneller. Es ist cool, dieses Motorrad zu fahren. Natürlich kennt man die Stärken und Schwächen. Es gibt Bereiche, die ich gerne verbessern würde - wie wir alle. Aber ich denke, sie steht ziemlich weit oben."

Fabio Quartararo

Sieht Fabio Quartararo seine Zukunft ab 2027 auch weiterhin bei Yamaha?

Foto: Getty Images Europe

"Die M1 ist ein besonderes Motorrad, und ich bin sehr glücklich, dass ich sie fahren durfte und dass mein Wechsel zu Yamaha so gelaufen ist, wie er gelaufen ist. Und dass ich es schaffe, das Motorrad zum Funktionieren zu bringen, obwohl es auf dem Papier vielleicht nicht zu meinem Fahrstil passt."

"Aber wir haben es dieses Jahr zum Funktionieren gebracht, und wir hatten einige wirklich starke Ergebnisse - wirklich starke." Fünfmal fuhr Miller in Grands Prix die Top 10. Platz fünf in Austin war sein bestes Ergebnis. Ein Highlight war Platz vier im Sprint auf Phillip Island.

Die Zukunft von Yamaha heißt V4. Das Fazit nach dem Valencia-Test war gespalten. Es bleibt abzuwarten, welche Weiterentwicklungen Yamaha zum Wintertest nach Malaysia bringt, der Anfang Februar stattfinden wird.

Könnte es sein, dass Quartararo seinen Reihenvierzylinder vermissen wird? "Ich weiß es nicht", lautet seine Antwort. "Vielleicht werde ich ihn vermissen oder auch nicht. Wir wissen nicht, wie das Motorrad für das nächste Jahr sein wird."

"Natürlich wird es gut sein, auf den V4 umzusteigen, aber vielleicht werde ich das Motorrad im nächsten Jahr vermissen. Aber natürlich wird es ein neuer Schritt in meiner Karriere sein. Warten wir es ab."

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