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Vinales nach P5 in Assen frustriert: "Das Motorrad gibt nicht mehr her"

Maverick Vinales kämpft mit dem Limit der Aprilia in Assen und verpasst am Ende das Podest - Start von Aleix Espargaro am Sachsenring nach Sturz offen

Vinales nach P5 in Assen frustriert: "Das Motorrad gibt nicht mehr her"

Zwei Fahrer verletzt, der andere unzufrieden: Für Aprilia war das Rennwochenende der MotoGP in Assen von Rückschlägen gekennzeichnet. Aleix Espargaro und Lorenzo Savadori konnten nach Stürzen im Sprint im Grand Prix tags darauf nicht antreten, und Maverick Vinales haderte mit der Performance.

Nachdem er sich Francesco Bagnaia und Jorge Martin bereits am Samstag hatte geschlagen geben müssen, blieb er auch im langen Rennen deutlich hinter Ducati zurück. Mehr noch: Es sollte noch nicht einmal fürs Podest reichen, denn nicht nur Bagnaia und Martin, sondern zwei weitere Ducatis landeten vor ihm.

Mit Enea Bastianini, Marc Marquez und Fabio Di Giannantonio befand sich der Aprilia-Pilot über mehrere Runden in einer engen Kampfgruppe, in der die Positionen ständig wechselten. Am Ende zog Vinales gegen zwei von ihnen den Kürzeren.

Noch auf der letzten Runde verlor er Platz vier an Marquez. Zwar konnte er sich gegen Di Giannantonio verteidigen und überquerte die Ziellinie als Fünfter. Doch ein spätes Tracklimits-Vergehen warf ihn schließlich auf Rang sechs zurück.

Das sagt Vinales zur Tracklimits-Strafe

"Da gibt es nichts zu sagen. Ich bin auf das Grün gekommen und sie haben mir die Position weggenommen, so ist die Regel", kommentiert Vinales. "Es ist die letzte Runde, da ist ein Sensor und der hat ausgelöst. Es ist also richtig, wenn man eine Position verliert." Sein Ärger rührte auch nicht von der Strafe her.

Vielmehr war der Spanier frustriert, auf seinem Bike nichts gegen die Ducatis ausrichten zu können. "Es gibt in jeder Runde ein Limit für das Motorrad. Ich bin in der letzten Runde auf das Grün gefahren und wurde Sechster. Das Motorrad gibt nicht mehr her, die Ducati ist einfach überlegen", resümiert er.

"Das ist einfach das Maximum vom Motorrad. Wir waren schnell, ich denke sogar schneller, als es das Bike eigentlich zulässt. Aber da sind immer noch Jungs vor uns. Wir müssen also weiter arbeiten und versuchen, den nächsten Schritt zu machen."

Niemand wollte Verfolgergruppe anführen

Angesprochen auf die Verfolgergruppe, in der es zwischenzeitlich so aussah, als wolle niemand die Führung übernehmen, sagt Vinales: "Es ging um den Druck im Vorderreifen."

"Sie wollten hinter jemanden fahren, um ihn ansteigen zu lassen. Also mal sehen, was noch passiert. Vielleicht haben wir Glück und einige werden bestraft. Denn ich habe gesehen, dass sie die ganze Zeit versucht haben, jemandem zu folgen. Niemand wollte führen. Ich habe das natürlich gerne übernommen", lacht er.

Dass es am Ende dennoch nicht reichte, ärgert Vinales umso mehr - auch wenn er durch eine nachträgliche Strafe für Marquez eine Position gewann: "Es ist das gleiche Gefühl wie gestern: das Maximum geben, um den Platz kämpfen, okay, aber sie haben mehr. Ich kann nichts anderes sagen, als dass wir unser Bestes getan haben."

Gleichwohl betont der Aprilia-Pilot: "Mein Anspruch ist es, um Siege zu kämpfen. Wir werden sehen, ob sich die Dinge am Sachsenring etwas ausgleichen. Ich bin viel schneller als vergangenes Jahr, aber die Ducatis sind eben noch schneller."

Ob Aprilia am Sachsenring auf der anderen Seite der Garage auch wieder auf Espargaro zählen können wird, bleibt vorerst unklar. Massimo Rivola sagte am Sonntag in Assen: "Er hat große Schmerzen in der Hand und konnte noch nicht einmal seinen Handschuh anziehen. Keine Chance, dass er hier antritt."

Mit Blick auf Deutschland sagt er: "Das ist ein großes Fragezeichen, weil es ein Back-to-Back-Rennen ist. Ich tue mir im Moment schwer, optimistisch zu sein. Aber Aleix wird alles tun, um sich bestmöglich und schnell zu erholen. Wir wissen, wie Rennfahrer sind, und wir kennen Aleix. Er wird es versuchen wollen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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