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"Vinales und Quartararo gilt es zu schlagen": Marquez über WM-Situation

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"Vinales und Quartararo gilt es zu schlagen": Marquez über WM-Situation
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13.07.2019, 08:00

Wie Marc Marquez seinen Vorsprung von 58 WM-Punkten bewertet und welche Taktik er in der zweiten Saisonhälfte verfolgen will - Freude für Erfolge seines Bruders Alex

"Seit Barcelona ist es eine andere Weltmeisterschaft", blickt Marc Marquez auf die letzten Rennen vor der Sommerpause zurück. Nach neun Grands Prix hat der Honda-Fahrer beruhigende 58 WM-Punkte Vorsprung. Das sind mehr als zwei Siege. Während es bei Marquez zuletzt wie am Schnürchen gelaufen ist, war bei Ducati nicht alles optimal.

Andrea Dovizioso verlor in Mugello durch den Heimsieg seines Teamkollegen Danilo Petrucci wertvolle WM-Punkte. In Barcelona war Dovizioso unschuldig in den von Jorge Lorenzo ausgelösten Unfall verwickelt, und Assen sowie der Sachsenring waren für Ducati generell schwierige Strecken.

Trotzdem glaubt Marquez: "Ducati wird sicher zurückschlagen und schnell sein. Aber momentan gilt es die Yamaha-Fahrer Vinales und Quartararo zu schlagen. Ich denke, sie werden in der zweiten Saisonhälfte die Stärksten sein." Während Marquez immer vorne dabei ist, wechseln sich seine Gegner ab. Von den beiden Ducati-Fahrern über Maverick Vinales und Fabio Quartararo bis zu Alex Rins mit der Suzuki.

Marquez kann sich nicht auf einen Gegner konzentrieren und will deshalb sein eigenes Ding durchziehen: "Wir müssen weiterarbeiten, pushen und uns auf unsere Pace konzentrieren. Wir müssen die Anderen vergessen. Es ist egal wer hinter mir ist, wer stürzt oder einen Fehler macht. Ich muss mich auf meinen Rhythmus konzentrieren." Diese Taktik ist in der bisherigen Saison aufgegangen.

Marc Marquez

Fünf von neun Rennen hat der Spanier bisher gewonnen

Foto: LAT

"Es ist vorbei", sagt Cal Crutchlow über den WM-Kampf. "Es ist seit vier Rennen vorbei. In Mugello hatte er im Vorjahr große Probleme und diesmal wurde er Zweiter und hat gegen sie [Ducati] gekämpft. Er kann es jetzt verwalten. Er fährt sehr gut. Er ist in diesem Jahr besser denn je, weil ich nicht glaube, dass unser Motorrad in einigen Bereichen so gut ist. Aber er schafft es. Für mich ist die WM vorbei. Ich glaube, das sehen alle so."

Nun kann Marquez entspannt den Urlaub beginnen. "Diesmal genieße ich es mehr, denn mein Bruder führt auch die Weltmeisterschaft an. Ich freue mich für meinen Bruder mehr als für mich. Assen war nicht sein Fehler, aber er hat dort viele Punkte verloren. Er ist in guter Form und ich bin sehr glücklich für ihn." Alex Marquez hat in der Moto2-Klasse acht Zähler Vorsprung auf den Schweizer Tom Lüthi.

Mit Bildmaterial von LAT.

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