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Vinales und Quartararo zur Yamaha-Dominanz: "Misano passt zur M1"

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Vinales und Quartararo zur Yamaha-Dominanz: "Misano passt zur M1"
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Maverick Vinales, Franco Morbidelli und Fabio Quartararo sprechen über die Gründe für Yamahas Dominanz in Misano - Ducati hat man für das Rennen auf der Rechnung

In Brünn und vor allem in Spielberg erlebte Yamaha drei schwierige Rennwochenenden. Nun dominierte die Marke bisher das Geschehen auf dem Misano World Circuit an der Adriaküste. Maverick Vinales, Franco Morbidelli, Fabio Quartararo und Valentino Rossi sicherten sich die ersten vier Startplätze.

"Ich weiß nicht, ob wir hier einen Vorteil haben", meint Pole-Setter Vinales. "Über die Bodenwellen ist unser Motorrad sehr sanft. Ich kann viel Speed mitnehmen. Man muss hier in den Sektoren 1, 3 und 4 flüssig fahren. Das braucht die Yamaha. Das Streckenlayout passt sehr gut zu diesem Fahrstil."

Das flüssige Layout passt zur M1. Die Fahrer können dort den hohen Kurvenspeed ausspielen. Das ist laut Quartararo ein größerer Faktor als das Verhalten über Bodenwellen: "Ich kann nicht sagen, dass das unser Vorteil ist. Vor ein paar Jahren hat Dovizioso in Silverstone gewonnen, wo es viele Bodenwellen gab."

Man rechnet mit Ducati im Rennen

Die Konkurrenz schiebt nach der Dominanz im Qualifying natürlich Yamaha die Favoritenrolle für den Grand Prix zu. In der zweiten Reihe lauern mit Jack Miller und Francesco Bagnaia zwei Ducati-Fahrer und aus der dritten Reihe wird das Suzuki-Duo Alex Rins und Joan Mir angreifen.

"Wenn ich mir die Rundenzeiten ansehe, dann würde ich nicht sagen, dass Ducati keine Chance hat", sagt Vinales bezüglich der italienischen Marke. "'Pecco' ist in FT4 mit gebrauchten Reifen eine sehr gute Rundenzeit gefahren. Jack ist beim Start immer sehr gut und dann schwierig zu überholen."

Franco Morbidelli

Lokalmatador Franco Morbidelli mit seinem besonderen Helmdesign

Foto: Motorsport Images

Auch Quartararo hat Miller für die Anfangsphase auf der Rechnung: "Jack ist Fünfter. Mit seinen Raketenstarts wird er in der ersten Kurve dabei sein. Ich muss schauen, dass ich nicht viel Zeit verliere. Es scheint, dass Yamaha die beste Pace hat. Rins scheint auch schnell zu sein."

Der neue Asphalt hat zwar viele Bodenwellen, aber auch mehr Grip. Hat eine Strecke guten Grip, dann läuft es für Yamaha in der Regel gut. Doch das Rennen könnte eine andere Geschichte werden, denn nach dem Moto2-Rennen (Dunlop-Reifen) ändern sich meist die Gripverhältnisse.

"Man muss rasch die Verhältnisse verstehen und sich daran anpassen", verweist Morbidelli auf diesen Aspekt. "Andere Fahrer könnten morgen schnell sein." Der Italiener ist bei seinem Heimrennen natürlich hochmotiviert.

Quartararo: Große Chance für seine WM-Ambitionen?

Yamaha musste in den vergangenen Wochen viel Kritik einstecken. Die Mechaniker konnten den Motor von Vinales, der beim Crash in Spielberg gebrannt hatte, retten. Dass Yamaha in Misano eine geschlossen starke Leistung zeigen konnte, verleiht wieder Selbstvertrauen.

"Nach drei schlechten Rennen freue ich mich für Yamaha, dass wir alle vorne sind", lacht Quartararo. "Das Motorrad hat das Potenzial, um für den Sieg zu kämpfen. Wir wussten, dass Misano besser für uns sein würde."

Fabio Quartararo

Mit einem Topergebnis könnte Fabio Quartararo seinen WM-Vorsprung ausbauen

Foto: Motorsport Images

Im Training glänzte vor allem Vinales mit einer sehr guten Pace. Ist der Sieg sein klares Ziel? "Ich hatte jetzt drei schlechte Rennen. Von der ersten Runde an werde ich attackieren. Das Ergebnis ist mir egal, ich will es einfach nur auf dem Bike genießen und die beste Performance abrufen."

In der WM ist Vinales auf den fünften Platz zurückgefallen. 22 Punkte beträgt sein Rückstand auf Quartararo. In dieser bisher sehr abwechslungsreichen Saison hat Yamaha nun zweimal in Misano die Chance, eine Menge WM-Punkte zu sammeln und sich für den Herbst in eine gute Position zu bringen.

"Erst vor den letzten zwei, drei Rennen kann man an die WM denken", winkt Quartararo ab. "Wir müssen daran denken, unser Bestes zu geben. Wenn ich morgen gewinne oder auf dem Podest stehe, dann kann man darüber nachdenken. Ich versuche es zu genießen."

"Wir müssen so viele WM-Punkte wie möglich sammeln. Nach Misano kommt Barcelona. In Le Mans wird es 50:50 zwischen Yamaha und Ducati sein. In Aragon ist die Gerade sehr lang. Wir werden sehen. Wir müssen das bestmögliche Ergebnis holen."

In der MotoGP-Ära (seit 2020) hat Yamaha zum ersten Mal die ersten vier Startplätze erobert. Zum letzten Mal gelang das der Marke im Jahr 1988 in Jerez. Damals lauteten die Namen Eddie Lawson, Wayne Rainey, Kevin Magee und Christian Sarron.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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