Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

Mercedes-Ersatzfahrer erinnert sich an große Stärke von Michael Schumacher

Formel 1
Mercedes-Ersatzfahrer erinnert sich an große Stärke von Michael Schumacher

Infos WEC-Auftakt Imola 2026: Zeitplan, Livestream, TV, Starterliste

WEC
6h Imola
Infos WEC-Auftakt Imola 2026: Zeitplan, Livestream, TV, Starterliste

Isola: Befürchtungen der Formel-1-Kritiker haben sich nicht bestätigt

Formel 1
Isola: Befürchtungen der Formel-1-Kritiker haben sich nicht bestätigt

Trotz Fehlstart: WM-Titel 2026 bleibt das Ziel für Lando Norris

Formel 1
Trotz Fehlstart: WM-Titel 2026 bleibt das Ziel für Lando Norris

Vorschau 24h Qualifiers: Rückkehr von Max Verstappen bei GT3-Gipfeltreffen

Langstrecke
24h-Qualifiers - Tag 1
Vorschau 24h Qualifiers: Rückkehr von Max Verstappen bei GT3-Gipfeltreffen

Mick Doohan verrät, was er an der MotoGP von heute nicht mag

MotoGP
Mick Doohan verrät, was er an der MotoGP von heute nicht mag

ADAC GT Masters 2026: Sport1 überträgt im Free-TV und Livestream

ADAC GT Masters
ADAC GT Masters 2026: Sport1 überträgt im Free-TV und Livestream

"Sehr genossen": Wie Lance Stroll sein GT3-Debüt im Aston Martin bewertet

Formel 1
"Sehr genossen": Wie Lance Stroll sein GT3-Debüt im Aston Martin bewertet

Von Euphorie zu Ernüchterung: Honda-Fahrer glauben nicht an das Podium

Nach den starken Tests in Sepang herrschte bei Honda Optimismus - In Buriram folgte Ernüchterung - Joan Mir und Luca Marini blicken realistisch auf den Saisonstart

Von Euphorie zu Ernüchterung: Honda-Fahrer glauben nicht an das Podium

Joan Mir spricht nach den Testfahrten die Honda-Realität aus

Foto: Getty Getty

Nach den Testfahrten in Sepang (Malaysia) herrschte im Honda-Lager Euphorie, weil man überzeugt war, über den Winter Fortschritte gemacht zu haben. Diese Euphorie ist beim abschließenden Vorbereitungstest in Buriram (Thailand) der Ernüchterung gewichen.

"Ehrlich gesagt", sagt Joan Mir, "auf dieser Strecke hatten wir aus irgendeinem Grund mehr Schwierigkeiten als in Sepang. Ich konnte das Motorrad nicht an denselben Punkt bringen, was das Potenzial angeht, nicht die schnelle Runde, sondern das Gesamtpaket."

"Also bin ich ehrlich gesagt nicht besonders zufrieden, weil das hier schon wichtig ist. Man sieht hier ungefähr, wer nächste Woche die Jungs sein werden, die es zu schlagen gilt. Und die Realität ist, dass wir ein bisschen zu kämpfen hatten."

Der Ex-Weltmeister spricht von Gripproblemen, weshalb man die Geometrie des Motorrads anpassen muss. Er glaubt, dass die härtere Karkasse, die Michelin in Buriram verwendet, um Überhitzung zu vermeiden, ein Grund dafür ist.

Mit Grip meint Mir die Traktion am Kurvenausgang: "Ja, genau. In diesem Bereich verlieren wir im Moment viel. Wir haben das Motorrad in anderen Punkten stark verbessert, aber beim Grip nicht. Der Grip ist gleich geblieben. Und vorher war das schon unser Schwachpunkt."

"Im Moment ist uns der Weg, den wir einschlagen sollen, nicht wirklich klar, weil ich finde, dass wir derzeit kein besonders konkurrenzfähiges Paket haben. So fühle ich das, so ist mein Eindruck. Im Moment ist das die Realität."

"Was das Potenzial angeht, hatte ich mehr erwartet. Der Grip ist etwas, das - ich glaube, in Sepang habe ich schon gesagt, dass wir da zulegen müssen. Das ist unser Schwachpunkt. Ich denke, Ducati und Aprilia sind im Moment auf einem anderen Level."

"Das habe ich auf dieser Strecke besonders gesehen. In Sepang war es ähnlich, aber da hatten wir immerhin eine Chance. Hier nicht." Mit sechs Zehntelsekunden Rückstand beendete Mir den Thailand-Test als bester Honda-Fahrer auf Rang zehn.

Teamkollege Luca Marini belegte Platz 13 und LCR-Fahrer Johann Zarco Rang 15. Rookie Diogo Moreira (LCR) steigerte sich kontinuierlich und konnte seinen Rückstand auf 1,2 Sekunden reduzieren.

Wo Honda laut den Fahrern im Feld steht

In Buriram wurde jedoch deutlich, dass Honda hinter den beiden italienischen Marken und KTM nur die vierte Kraft ist. "Wenn ich sage", so Mir, "dass ich kein super konkurrenzfähiges Paket habe, dann meine ich Honda insgesamt."

"Ich glaube, niemand bei Honda war beim Test auf einem besseren Level als ich. So sehe ich das. Ich denke, wenn wir das Paket verbessern, werden wir uns alle verbessern. Das ist im Moment die Realität. Ich denke, in Sachen Grip brauchen wir im Moment eine Revolution."

Teamkollege Marini beschreibt die Grip-Thematik treffend: "Es ist eher eine Frage der DNA des Motorrads. Das ist mehr oder weniger dasselbe wie am ersten Tag, als ich hier bei Honda ankam. Wir haben in der Einlenkphase den Grip deutlich verbessert."

Luca Marini

Laut Luca Marini muss Honda weiter am Qualifying arbeiten

Foto: Getty Images AsiaPac

"Hinten ist der Grip beim Einlenken jetzt richtig gut, und das Motorrad funktioniert sehr gut. Aber beim Rausbeschleunigen sind wir immer noch nicht... Sagen wir so: Die Michelin-Reifen brauchen eine große Umarmung, um mehr Grip zu finden."

Für den Saisonauftakt am kommenden Wochenende schätzt Mir seine realistische Position im Feld zwischen Platz acht und zehn ein. Der gleichen Meinung ist auch sein Teamkollege, der Honda ebenfalls nicht im absoluten Spitzenfeld mit Ducati und Aprilia sieht.

"Vielleicht ist das Podium schon vergeben, aber wir werden versuchen, da zu sein, falls jemand einen Fehler macht", sagt Marini. "Das Qualifying wird der Schlüssel sein. Wenn du vorne startest, dann ist die Temperatur von allem niedriger, und es ist ein viel einfacheres Rennen."

"In den ersten Saisonrennen ist das Ziel, finde ich, in die Top 8, Top 7 zu kommen. Denn es fühlt sich so an, als hätte Ducati im Vergleich zum letzten Jahr einen großen Schritt gemacht. Ich habe das Gefühl, dass jeder seinen Schritt gemacht hat."

"Wir haben auf jeden Fall einen großen Schritt gemacht", ist Marini überzeugt. "Wir werden sehen, ob das auch in den Rennen reicht. Im Moment fehlt uns im Qualifying-Versuch noch etwas. Bei der Rennpace sind wir richtig konkurrenzfähig. Wir können um die Top 5 kämpfen, aber wenn wir hinten starten, wird es ziemlich schwierig."

Vorheriger Artikel Fabio Quartararo über Yamaha-V4-Frust: "Ich will mich mental nicht verbrennen"
Nächster Artikel Zwischen Frust und Lernprozess: Toprak Razgatlioglu sucht noch das Limit

Aktuelle News