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VR46-MotoGP-Team: Wahl des Herstellers erfolgt in den kommenden zehn Tagen

Das MotoGP-Team von Valentino Rossi verhandelt mit drei verschiedenen Herstellern: Sportdirektor Alessio "Uccio" Salucci gibt Auskunft, wie es weitergeht

VR46-MotoGP-Team: Wahl des Herstellers erfolgt in den kommenden zehn Tagen

Unmittelbar vor dem vierten Renn-Wochenende der MotoGP-Saison 2021, dem Spanien-Grand-Prix in Jerez, verkündete das saudische Unternehmen Aramco einen Deal mit Valentino Rossis VR46-Mannschaft. Rossi äußerte sich erst in den Medienrunden am Donnerstag (mehr Infos) zum Deal und bestätigte die Kooperation. In der MotoGP-Saison 2022 wird demzufolge erstmals ein reines VR46-Team antreten und zwei Fahrer ausrüsten.

Offen ist, mit welchem Hersteller Rossi zusammenarbeiten wird. Naheliegend ist eine Kooperation mit Yamaha, doch mit Petronas gibt es aus Sicht von Yamaha bereits einen zuverlässigen Partner. Ducati, Suzuki und Aprilia sind denkbare Alternativen. Im Gespräch mit 'Sky Sport Italia' gab VR46-Sportdirektor Alessio "Uccio" Salucci nun weitere Auskünfte.

"Wir bei VR46 sind sehr froh, diesen sehr wichtigen Fünfjahres-Vertrag mit Aramco abgeschlossen zu haben. Wir haben uns schon lange Zeit über dieses Projekt unterhalten, doch vor fünf oder sechs Tagen ging es richtig los", erklärt "Uccio".

"Wir haben uns mit Yamaha unterhalten, sprechen mit Ducati und auch mit Aprilia, deren Motorrad eine tolle Entwicklung zeigt", bemerkt der langjährige Weggefährte von Valentino Rossi. "In etwa zehn Tagen werden wir wissen, welches Motorrad wir in den kommenden Jahren verwenden."

Wenig überraschend scheint Yamaha für Rossis Mannschaft die erste Wahl zu sein. "Wir arbeiten seit 15 Jahren mit ihnen zusammen. Warum nicht, wenn alles passt?", kommentiert "Uccio". Offen ist, wer für das neue VR46-Team fahren wird. Es liegt nahe, dass Luca Marini, der bereits in diesem Jahr mit großflächigen VR46-Logos unterwegs ist, einer der beiden Fahrer sein wird.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie MotoGP
Fahrer Valentino Rossi , Luca Marini
Urheber Sebastian Fränzschky