Warum Fabio Quartararo nicht mit Serienmotorrad privat testet

Trackdays auf Serienmotorrädern sind bei vielen MotoGP-Piloten fester Bestandteil des privaten Trainings, doch Fabio Quartararo ist überhaupt kein Fan davon

Warum Fabio Quartararo nicht mit Serienmotorrad privat testet

Wenn die MotoGP nicht gerade in Übersee gastiert, wie an diesem Wochenende in Austin, trainieren viele Piloten auf europäischen Rennstrecken - vor allem in Spanien und Italien - mit Serienmotorrädern im Rahmen sogenannter Trackdays, um sich vorzubereiten und gewissermaßen "rennfit" zu bleiben.

Valentino Rossi ist in Misano des Öfteren auf der Yamaha R1 unterwegs. Meistens hat er seine VR46-Kumpels im Schlepptau. Francesco Bagnaia fährt dann die Ducati Panigale. Sein Markenkollege Johann Zarco führte Bagnaias starke Form beim San-Marino-Grand-Prix unter anderem auf dieses Training zurück.

WM-Leader Fabio Quartararo kann dieser Art von Rennvorbereitung trotzdem nicht viel abgewinnen. Trackdays mit der Yamaha R1 absolviert der 22-Jährige selten bis gar nicht. "Es würde mich nicht weiterbringen", betont der Franzose.

"Es ist eine Sache, die ich nicht gern tue, weil es etwas komplett anderes ist. Wenn ich von der R1 auf die M1 wechsle, bin ich verloren", verweist Quartararo auf die Unterschiede zwischen dem Serienmotorrad und dem MotoGP-Bike. "Es ist aus meiner Sicht ein zu großer Unterschied, deshalb mag ich es nicht."

"Die Reifen sind anders, das Motorrad ist anders. Ich bevorzuge es, mein normales Training zu machen, Motocross zu fahren und körperlich zu trainieren", erklärt der aktuelle Gesamtführende. "Ich denke nicht, dass es mir sehr helfen würde."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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