MotoGP
30 Apr.
-
03 Mai
Nächstes Event in
38 Tagen
14 Mai
-
17 Mai
Nächstes Event in
52 Tagen
28 Mai
-
31 Mai
Nächstes Event in
66 Tagen
04 Juni
-
07 Juni
Nächstes Event in
73 Tagen
R
Sachsenring
18 Juni
-
21 Juni
Nächstes Event in
87 Tagen
25 Juni
-
28 Juni
Nächstes Event in
94 Tagen
09 Juli
-
12 Juli
Nächstes Event in
108 Tagen
06 Aug.
-
09 Aug.
Nächstes Event in
136 Tagen
13 Aug.
-
16 Aug.
Nächstes Event in
143 Tagen
R
Silverstone
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächstes Event in
157 Tagen
10 Sept.
-
13 Sept.
Nächstes Event in
171 Tagen
25 Sept.
-
27 Sept.
Nächstes Event in
186 Tagen
02 Okt.
-
04 Okt.
Nächstes Event in
193 Tagen
15 Okt.
-
18 Okt.
Nächstes Event in
206 Tagen
23 Okt.
-
25 Okt.
Nächstes Event in
214 Tagen
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächstes Event in
220 Tagen
13 Nov.
-
15 Nov.
Nächstes Event in
235 Tagen
20 Nov.
-
22 Nov.
Nächstes Event in
242 Tagen
27 Nov.
-
29 Nov.
Nächstes Event in
249 Tagen
Details anzeigen:

Was Yamaha von Jorge Lorenzo als MotoGP-Testfahrer erwartet

geteilte inhalte
kommentare
Was Yamaha von Jorge Lorenzo als MotoGP-Testfahrer erwartet
Autor:
18.02.2020, 10:04

Warum es wichtig war, Jorge Lorenzo als Testfahrer zu gewinnen, und wovon ein Wildcard-Start des Spaniers abhängt: Yamaha-Rennleiter Lin Jarvis gibt Antworten

Noch durfte Jorge Lorenzo seit seiner Rückkehr zu Yamaha als offizieller MotoGP-Testfahrer nicht auf der 2020er-Maschine Platz nehmen. Seine eigentliche "Testarbeit" für das Team hielt sich bisher also in Grenzen. Der Spanier konzentrierte sich in Sepang vor allem darauf, mit der M1 überhaupt erst wieder warm zu werden.

Fotos: Jorge Lorenzo beim Sepang-Test auf Yamaha

Künftig erhofft man sich von der Speerspitze des europäischen Testteams jedoch wertvollen Input. "Natürlich werden die Basistests von den japanischen Fahrern in Japan durchgeführt. Wir haben mit Nozane und Nakasuga zwei sehr erfahrene Piloten. Sie werden ihre Arbeit ohne jegliche Änderung fortsetzen", erklärt Lin Jarvis.

Zugleich betont der Yamaha-Renndirektor mit Blick auf Lorenzo: "Der Unterschied ist, dass wir jetzt alles nehmen können, was sie ausprobieren und von dem sie glauben, dass es gut sein könnte, und es dann mit einem Grand-Prix-Fahrer auf eine Grand-Prix-Strecke bringen können, und zwar in Grand-Prix-Geschwindigkeit."

Yamaha merzt Standortnachteil mit Lorenzo aus

Damit erhalte Yamaha ein echtes Feedback darüber, wie bestimmte Entwicklungen im direkten Rennumfeld funktionieren. Das wertet Jarvis nicht nur angesichts der künftig noch stärker limitierten Testzeit für offizielle Fahrer als Fortschritt. Denn wie wir wissen, fallen dem umfangreicheren Kalender einige Tests zum Opfer.

Hinzu kommt: "Einer der Nachteile, den die japanischen Hersteller gegenüber den Europäern haben, ist natürlich der Standort. Wir machen viele unserer Basistests in Japan auf unserer eigenen privaten Teststrecke, Fukuroi, oder auch manchmal in Motegi, aber das gibt uns nicht die Möglichkeit, sie auf Grand-Prix-Strecken zu testen."

Und diese befinden sich zum Großteil noch immer in Europa. Mit Lorenzo soll eine Brücke dorthin geschlagen werden, um am Ende ein klareres Bild davon zu bekommen, welche Teile auch wirklich halten, was sie versprechen, "bevor wir sie Maverick und Valentino zum Ausprobieren geben", erklärt Jarvis die Entwicklungskette.

MotoGP-Wildcard hängt vor allem von Lorenzo ab

Ob sie für den neuen Edeltester sogar in einem Wildcard-Start gipfelt, steht noch nicht fest, liegt aber im Bereich des Möglichen. "Wir haben es diskutiert. Es ist eine Option", verrät der Yamaha-Rennleiter. "Wenn Jorge glaubt, dass er es tun möchte, und wenn wir die Kapazität dazu haben, dann werden wir es tun", hält er fest.

Lin Jarvis

Lin Jarvis hat genaue Vorstellungen von Lorenzos Arbeit als Testfahrer

Foto: GP-Fever.de

"Die Hauptaufgabe von Jorges Vertrag mit uns ist natürlich die Entwicklung des Motorrads. Deshalb wählen wir eher einen Grand Prix aus, bei dem es für uns sinnvoll ist, die Wildcard zu verwenden und dann einen Test durchzuführen, als einfach ein Rennen aus dem Nichts zu wählen, bei dem es keine Logik gibt, die Wildcard einzusetzen."

Über diese Möglichkeit und entsprechende Details werde man zu gegebener Zeit beraten. Dabei komme es vor allem darauf an, dass sie Lorenzo wohlfühlt, sagt Jarvis: "Er muss das Gefühl haben, dass er dem Renntempo gewachsen ist, aber warum nicht." Nach seinen ersten Tests äußerte sich der Spanier selbst zurückhaltend.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

Vinales als Referenzfahrer bei Yamaha: "Brauche diesen Druck"

Vorheriger Artikel

Vinales als Referenzfahrer bei Yamaha: "Brauche diesen Druck"

Nächster Artikel

Vom Fahrer zum Manager? "Rossi will kein eigenes MotoGP-Team"

Vom Fahrer zum Manager? "Rossi will kein eigenes MotoGP-Team"
Kommentare laden