Weniger Testarbeit für Honda: Stefan Bradl kann in Spielberg Gas geben

Stefan Bradl freut sich auf Spielberg, denn die Strecke sollte der Honda besser passen als Brünn - Zudem kann er sich verstärkt auf sein eigenes Set-up konzentrieren

Weniger Testarbeit für Honda: Stefan Bradl kann in Spielberg Gas geben

Stefan Bradl wird beim ersten von zwei Rennen in Spielberg erneut Marc Marquez ersetzen. Zuletzt in Brünn wurde der Deutsche nach langer Pause kurzfristig als Ersatz berufen. An einem für Honda generell schwierigen Wochenende wurde es für Bradl Platz 18.

In Tschechien musste er als Testfahrer auch einige Arbeit für Honda absolvieren. Das wird nun in Spielberg weniger der Fall sein: "Ich habe mit dem Team gesprochen und ich darf an diesem Wochenende etwas mehr Rennen fahren. Darauf freue ich mich."

"Brünn war für uns alle kein gutes Wochenende", blickt Bradl zurück. "Das war natürlich frustrierend. Wir hoffen, dass wir für dieses Wochenende Lösungen haben und stärker sein werden. Die Umstände in Brünn mit den Reifen und dem Asphalt machte es für mich nach der langen Pause schwierig."

"Honda hat vermutlich mehr zu kämpfen als andere Hersteller. Trotzdem sind wir für dieses Wochenende voll motiviert. Wir wissen, dass wir einen starken Motor haben und das Motorrad gut in der Bremsphase ist. Spielberg sollte uns etwas mehr passen als Brünn."

Das Wetter könnte an den kommenden drei Tagen eine große Rolle spielen, denn es sind immer wieder Regenschauer vorhergesagt. Deswegen ist es wichtig, dass wir am Freitag unseren Speed finden. Deshalb müssen wir uns auf eine Abstimmung für mich konzentrieren", sagt Bradl.

Wann ist er zum letzten Mal mit der MotoGP-Honda auf nasser Strecke gefahren? "Gute Frage, weil ich mich nicht erinnern kann. Ich glaube, das war im Vorjahr hier in Spielberg im Warm-up, als ich Jorge ersetzt habe. Es hatte aber nicht richtig geregnet, sondern war halb nass, halb trocken."

"Wann ich das letzte Mal richtig im Regen gefahren bin, kann ich mich nicht erinnern. Ich hoffe natürlich, dass es trocken bleibt. Sollte es nass sein, dann will ich versuchen, Schritt für Schritt ein Gefühl für das Motorrad zu finden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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