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Wheelspin statt Podestchance: Warum Honda in Buriram zurückfiel

Honda zurück auf dem Boden der Tatsachen: Gripprobleme, steigender Reifendruck und zu viel Wheelspin bremsen Joan Mir und Luca Marini ein

Wheelspin statt Podestchance: Warum Honda in Buriram zurückfiel

Luca Marini hatte in der Hitze Buriram vor allem mit den Reifen zu kämpfen

Foto: Getty Getty

Nach dem starken Auftritt beim Vorsaisontest in Sepang war die Hoffnung bei Honda groß. Doch schon beim anschließenden Test in Thailand folgte die Ernüchterung, und am vergangenen Rennwochenende bestätigte sich das Bild.

Keiner der Fahrer konnte auch nur annähernd um das Podest kämpfen. Luca Marini schaffte es am Sonntag als einziger Honda-Pilot in die Top 10, während Joan Mir auf Rang sechs liegend mit einem Reifenproblem vorzeitig ausfiel.

Joan Mir machte schon am Samstag keinen Hehl daraus, dass die Erwartungen nach Sepang in Thailand nicht erfüllt werden konnten. "Es wird schwierig, denn auf dieser Strecke spüre ich nicht das Potenzial, das ich in Sepang gespürt habe", erklärte der Spanier. Dort habe er mehr den Unterschied machen können.

Mir klagt über zu viel Wheelspin

In Buriram hingegen kämpfe Honda vor allem mit einem Problem: "Hier haben wir viel Wheelspin, und mit dieser [hitzebeständigen] Karkasse kämpfen wir mehr als erwartet."

Trotzdem zeigte sich Mir mit seiner eigenen Leistung im Sprint, den er als Siebter abschloss, zufrieden. Im vergangenen Jahr hätten genau solche Rennen gefehlt, in denen man, wenn das Podest außer Reichweite ist, zumindest die Positionen sechs bis acht ins Ziel bringe. Diese Konstanz werde entscheidend sein.

Joan Mir

Joan Mir war mit P7 im Sprint unter den gegebenen Umständen zufrieden

Foto: Getty Images AsiaPac

Das Kernproblem, das bessere Ergebnisse aktuell verhindert, beschreibt Mir detailliert: "Unser Bike hat mehr Spin als die anderen, und unser Reifenabbau ist größer. Das ist Fakt." Man müsse den Grip verbessern, vor allem die Haftung in Schräglage, um das Motorrad mit weniger Wheelspin um die Kurven zu bringen.

Hitze bringt Vorderreifen an Grenzen

Luca Marini bestätigte die Eindrücke seines Teamkollegen, insbesondere mit Blick auf die extremen Bedingungen. Schon am Samstag schilderte der Italiener, wie sehr die Hitze dem Vorderreifen zusetze. Die Temperatur und der Luftdruck im Reifen stiegen stark an, was das Fahren extrem schwierig gemacht habe.

Zwar habe man das Motorrad beim Bremsen und in der Einlenkphase deutlich verbessert. Das sei aktuell die große Stärke der RC213V. Doch wenn der Reifen zu heiß werde und der Druck steige, fühle sich "alles schwierig", klagte Marini.

Positiv hob er hervor, dass Teamkollege Mir ein neues Teil ausprobiert habe, von dem für den Moment nur ein Exemplar zur Verfügung stand. Der Spanier habe dabei Verbesserungen gespürt. Das stimme das Team für die Zukunft optimistisch, auch wenn klar sei: "Wir brauchen auf jeden Fall noch einen weiteren Schritt."

Reifenmanagement als Achillesferse

Am Sonntag bestätigte sich im Rennen schließlich, wie kritisch das Reifenmanagement war. "Ein ziemlich hartes Rennen für alle", resümiert Marini. Nicht einmal primär wegen der Hitze, sondern vor allem wegen des Umgangs mit den Reifen.

Bereits nach vier Runden seien Temperatur und Druck des Vorderreifens "durch die Decke gegangen". Man habe man nicht mehr hart bremsen und schnell einlenken können.

"Das ist derzeit unsere größte Stärke mit dem Motorrad, weil es in diesem Bereich so stark verbessert wurde. Aber aufgrund der Reifentemperatur und des Reifendrucks können wir das im Rennen nicht nutzen", erklärt Marini ernüchtert.

Marini: Qualifying ist der Schlüssel

Insgesamt entspreche die Performance aber in etwa dem aktuellen Leistungsstand. Viel hänge von der Startposition ab. Von Rang 14 sei es alles andere als einfach gewesen. Zwar kam Marini gut weg, verlor auf der Geraden jedoch gleich drei Positionen. Danach habe er seine Position lediglich verwalten können.

Der Grund: "Das Renntempo ist für alle ähnlich. Von Platz 5 bis Platz 14 fahren wir mehr oder weniger die gleiche Rundenzeit - oder das Potenzial ist mehr oder weniger gleich. Der Schlüssel liege deshalb im Qualifying", bekräftigt Marini.

Wer weiter vorne starte und freie Fahrt habe, bekomme bessere Unterstützung von den Reifen. "Wir wissen, dass wir am Zeitangriff arbeiten müssen", stellt der Honda-Pilot klar.

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