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Wie Marc Marquez beim Privattest in Barcelona MotoGP-Luft schnupperte

Honda-Pilot Marc Marquez nähert sich seinem MotoGP-Comeback immer weiter: Wie sein Privattest in Barcelona verlief und was ihm Giacomo Agostini rät

Wie Marc Marquez beim Privattest in Barcelona MotoGP-Luft schnupperte

"Ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß", schreibt Marc Marquez zu den Bildern seines jüngsten Privattests in Barcelona. Zum ersten Mal seit seinem erfolglosen Comeback-Versuch - kurz nach der Oberarmverletzung im Juli 2020 in Jerez - hat der Spanier auf einer Grand-Prix-Strecke wieder Gas gegeben.

Zur Verfügung stand ihm dafür eine Honda RC213V-S, die Straßenversion des MotoGP-Bikes. Sie wurde direkt von der Honda RC213V von 2013 und 2014 inspiriert, weist trotz der optischen Ähnlichkeit aber eine Reihe von Unterschieden auf.

Marc Marquez, Repsol Honda Team

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Foto: Repsol Media

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Marc Marquez, Repsol Honda Team, mit Santi Hernandez

Marc Marquez, Repsol Honda Team, mit Santi Hernandez
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Marc Marquez, Repsol Honda Team

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Marc Marquez, Repsol Honda Team

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Der größte Unterschied ist zum einen der Motor und zum anderen das Getriebe. Anders als bei der MotoGP-Maschine werden die Ventile beim S-Modell nicht pneumatisch gesteuert, sondern mit herkömmlichen Ventilfedern. Und statt eines Seamless-Getriebes kommt ein konventionelles Getriebe zum Einsatz.

Das hat zur Folge, dass die Honda RC213V-S in der Standardausführung über 159 PS und in der Sport-Kit-Version über 212 PS verfügt. Zum Vergleich: Das MotoGP-Äquivalent von 2013/14 lag irgendwo zwischen 240 und 250 PS an Leistung.

Trotzdem kommt das S-Modell seinem Vorbild in vielen Punkten sehr nahe. Als von der MotoGP inspiriertes Straßenmotorrad mit V4-Motor (noch in der alten Screamer-Variante) erfreut es sich bei vielen Honda-Fahrern noch immer großer Beliebtheit und wird - wie im Falle von Marquez - gern als Trainingsbike genutzt.

MotoGP-Comeback von Marc Marquez rückt näher

Den Spanier bald wieder auf seiner MotoGP-Maschine zu sehen, wird indes immer realistischer. Sein Feedback aus Barcelona bestätigt die positive Entwicklung der Genesung. Es wird erwartet, dass die Entscheidung darüber, ob er beim Eröffnungsrennen in Katar am 28. März antritt, in den nächsten Tagen fallen wird.

Zuletzt hatte Marquez selbst diese Option nicht mehr ausgeschlossen. Rekordweltmeister Giacomo Agostini rät ihm sogar dazu. "Marquez muss das Rennen fahren, aber er muss versprechen, dass er als Letzter ankommen wird", sagt er gegenüber 'GPOne'.

Agostini rät: Erstes Rennen als Training ansehen

"Es wäre ein großartiges Training für ihn, nachdem er ein Jahr lang nicht mehr bei 300 km/h auf einem Motorrad gesessen hat. Er muss trainieren und sich damit zufriedengeben, Letzter zu werden. (...) Wenn er das in seinen Kopf bekommt, wird er, wenn er wieder bei 100 Prozent ist, den Titel sowieso gewinnen."

Aus Agostinis Sicht wäre es "sinnlos", gleich beim ersten Rennen zu viel zu riskieren, um Vierter oder Fünfter zu werden. "Es ist besser, Letzter zu werden und dann beim nächsten Grand Prix ein großartiges Rennen zu haben", analysiert der Italiener.

Mit Bildmaterial von Repsol Media.

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Rennserie MotoGP
Fahrer Marc Marquez
Teams Repsol Honda Team
Urheber Juliane Ziegengeist