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Das Honda-Testteam hat beim Sepang-Shakedown einige Entwicklungen getestet - Auch in naher Zukunft sind weitere Tests mit Espargaro und Nakagami geplant

"Wir haben eine Mission": Espargaro und Nakagami testen viele neue Honda-Teile

Aleix Espargaro hat ein straffes Testprogramm (Foto vom Barcelona-Test)

Foto: LAT Images

Im Gegensatz zu Yamaha hat Honda den Shakedown-Test in Sepang (Malaysia) nicht mit den Stammfahrern bestritten, wenn man Rookie Somkiat Chantra ausblendet. Joan Mir und Luca Marini befanden sich in Jakarta (Indonesien) bei der Teampräsentation. Johann Zarco weilte zwar in Kuala Lumpur, wurde aber nicht auf die Strecke geschickt.

Die Arbeit lag in den Händen des neu formierten Testteams. Da Aleix Espargaro und Takaaki Nakagami bis Mitte November noch Vollzeitrennfahrer waren, sind sie auf Tempo, spüren das Limit und können den Ingenieuren exaktes Feedback vermitteln.

Deshalb werden Mir, Marini und Zarco erst in dieser Woche bei den offiziellen Testtagen (von Mittwoch bis Freitag) das Programm aufnehmen. Honda hat im Winter die Arbeit mit dem Testteam deutlich in die Höhe gefahren.

Ende November wurde zwei Tage lang in Jerez (Spanien) getestet. An einem Tag fuhren Marini und Espargaro, am zweiten Mir und Zarco. Mitte Dezember waren Stefan Bradl und Nakagami in Sepang unterwegs.

Ende Januar wurde für Espargaro und Nakagami ein privater Test in Buriram (Thailand) angesetzt, wo in vier Wochen der Saisonauftakt stattfinden wird. Und nun waren die beiden neuen Testfahrer beim Shakedown-Test im Einsatz.

 

Die Testfahrer hatten seit dem Saisonende ein umfangreiches Programm. "Es ist klar, dass wir eine Mission haben", betont Espargaro gegenüber MotoGP.com. "Vor uns liegt viel Arbeit. Wir geben unser Bestes und versuchen, so oft wie möglich auf der Strecke zu sein."

 

"Leider war hier [in Sepang] meine Streckenzeit nicht wie erwartet, denn am ersten Tag ist 'Taka' gefahren und am zweiten Tag hat es geregnet. Also prinzipiell konnte ich nur den dritten Shakedown-Tag nutzen."

"Wir haben viele Dinge probiert. Honda hat zu diesem Test sehr viel mitgebracht, also bin ich zufrieden", so Espargaro. Seine persönliche Bestzeit am Sonntag lautete 1:58.106 Minuten. Er ist diese Zeit kurz vor Testende am späten Nachmittag gefahren.

Vergleiche sind natürlich nicht 1:1 übertragbar, da Gripverhältnisse und Streckentemperatur unterschiedlich sind. Aber wenn man einen Blick auf das Sepang-Qualifying im vergangenen Herbst wirft, dann lautete die beste Honda-Zeit (von Zarco) 1:57.971 Minuten.

Nakagami kurzfristig nach Sepang gekommen

Nakagami äußert sich nach den Shakedown-Tagen bei MotoGP.com ebenfalls "zufrieden" mit der geleisteten Arbeit. Ursprünglich ist nicht geplant gewesen, dass er überhaupt nach Malaysia kommt. Das wurde kurzfristig umgeplant.

 

"Nach dem Buriram-Test haben sie mich gebeten, hier das Testteam zu verstärken. Mein Job war eigentlich nur der erste Tag, aber schlussendlich bin ich eineinhalb Tage gefahren", sagt der Japaner und bestätigt: "Wir haben sehr viele Dinge ausprobiert."

"Es ging darum, das beste Paket für die Werksfahrer vorzubereiten. Aleix und ich haben hart daran gearbeitet, die beste Balance beim Motorrad zu finden. Es war nicht nur das Chassis, sondern viele Dinge, auch Motoren. Es gab viel zu testen."

Weitere Privattests in Europa geplant

Beim großen Test in dieser Woche werden Espargaro und Nakagami nicht auf der Strecke sein. Für sie gibt es andere Pläne. "In wenigen Wochen werde ich in Portimao sein", blickt Espargaro voraus. "Anschließend geht es nach Jerez und dann weiter nach Valencia. Wir haben viele Testfahrten."

Aleix Espargaro

Aleix Espargaro hat weiterhin ein straffes Testprogramm vor sich

Foto: Motorsport Images

Da sich Honda und Yamaha in Concession-Gruppe D befinden, dürfen sie auch mit den Stammfahrern private Testfahrten durchführen. Das ist auch auf allen Grand-Prix-Strecken möglich, während die europäischen Hersteller drei Teststrecken nominieren müssen.

Die einzige Einschränkung für private Testfahrten betrifft das Reifenkontingent. Weltmeister Ducati hat 170 Reifen zur Verfügung, für Aprilia und KTM sind es 220. Sie dürfen nur mit den Testfahrern privat testen. Honda und Yamaha stehen von Michelin 260 Reifen für private Tests zur Verfügung.

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