Yamaha-Chef: „Valentino Rossi platzte der Kragen“

Lin Jarvis versucht sich an einer Erklärung, weshalb es in Sepang zur Kollision zwischen Valentino Rossi und Marc Marquez kam.

„Marc war einzig und alleine darauf aus, Valentino maximal zu stören“, sagt der Yamaha-Chef nach dem vorletzten MotoGP-Saisonrennen.

Marquez habe Rossi so lange mit Manövern getriezt, bis sich dieser zu einer Reaktion habe hinreißen lassen. „Valentino platzte irgendwann der Kragen“, meint Jarvis.

Laut dem Yamaha-Chef habe sich Marquez mit seinen Manövern zuvor zwar nicht regelwidrig, aber mindestens zweifelhaft verhalten.

Rossi hingegen, der Marquez im Duell schließlich mit dem Bein anstieß und so zu Fall brachte, habe nicht im Sinne des Reglements gehandelt.

Viel wichtiger ist laut Jarvis aber die jeweilige Handlungsmotivation. Während sich Rossi im Rennen wohl nur einer „Nervensäge“ entledigen wollte, habe sich Marquez auf einer Art „Mission“ befunden.

Rossi hatte bereits am Donnerstag vor dem Malaysia-Grand-Prix erklärt, Marquez wolle Revanche nehmen und ihn am WM-Titelgewinn hindern.

„Ich denke, was wir am Sonntag im Rennen gesehen haben, war die Retourkutsche“, sagt Jarvis.

Nun denkt Rossi sogar darüber nach, beim Saisonfinale in Valencia nicht an den Start zu gehen, obwohl er sieben Punkte Vorsprung auf seinen einzigen WM-Rivalen Jorge Lorenzo hat. Allerdings sieht Rossis Strafe vor, dass er von ganz hinten losfahren muss.

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Über diesen Artikel
Rennserien MotoGP
Veranstaltung GP Malaysia
Rennstrecke Sepang International Circuit
Fahrer Valentino Rossi , Marc Marquez
Teams Yamaha Factory Racing
Artikelsorte News
Tags lin jarvis