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Yamaha-Doppelspitze am Freitag: Quartararo vor Vinales, aber...

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Yamaha-Doppelspitze am Freitag: Quartararo vor Vinales, aber...
Autor:
Co-Autor: Oriol Puigdemont
15.11.2019, 18:47

Den Trainingsfreitag in Valencia führen mit Fabio Quartararo und Maverick Vinales zwei Yamaha-Piloten an - Doch in einer Sache hinkt der MotoGP-Rookie hinterher

Beim Trainingsauftakt in Valencia zeigte sich an der Spitze der Zeitentabelle ein allzu bekanntes Bild: Fabio Quartararo spielte erneut seine Stärke auf einer schnellen Runde aus und verdrängte seinen Yamaha-Markenkollegen Maverick Vinales im letzten Moment von Platz eins, um den Freitag als Schnellster des Klassements zu beenden.

Mit einer Bestzeit von 1:30.735 Minuten distanzierte der Petronas-Pilot Vinales um 0,148 Sekunden. "Vor einem Jahr lagen wir hier noch auf dem 17. Platz und jetzt kämpfen wir vorne mit", erinnert sich Quartararo an seine Position beim MotoGP-Test 2018. "Das ist ein guter Fortschritt in der MotoGP. In diese Richtung arbeiten wir weiter."

Ganz zufrieden war der Franzose am Freitag jedoch nicht: "Wir wissen, dass die Zeitattacke eine unserer Stärken ist. Was die Pace angeht, fühlte ich mich nicht so gut. Wir müssen weiter am Motorrad und der Strategie für morgen arbeiten, denn ich war damit heute nicht wirklich glücklich. Aber das Wichtigste ist, dass uns nicht viel fehlt."

Quartararo will Daten von Vinales studieren

Wo die Schwächen liegen, weiß Quartararo. Nun geht es darum, eine Lösung zu finden. "Aber es scheint, als wüsste das Team schon, was zu tun ist", sagt er. "Vor allem im letzten Sektor haben wir Probleme. Aber ehrlich gesagt war diese Strecke für mich auch in der Moto2 nie wirklich gut. Und in der MotoGP ist es umso schwerer."

Um sich zu steigern, will der MotoGP-Rookie auch auf die Daten von Vinales zurückgreifen, wie er verrät: "Wir werden uns das Runde für Runde anschauen, um zu verstehen, wo er schneller ist als wir." Im Tableau rangierte der Yamaha-Werkspilot am Freitag zwar knapp hinter Quartararo, zeigte aber auf die Distanz ein besseres Tempo.

"Ich fühlte mich von Anfang an gut auf dem Motorrad. In Valencia haben wir normalerweise damit zu kämpfen, den richtigen Rhythmus zu finden. Aber in diesem Jahr gehen wir hier mit einer neuen Mentalität, mit einem komplett anderen Motorrad an den Start", erklärt Vinales seinen starken Trainingsauftakt trotz widriger Bedingungen.

Vinales erklärt jüngsten Performance-Boost

"Am Morgen war es kühl, am Nachmittag windig. Das machte mir aber nicht aus, selbst mit dem harten Reifen kam ich gut zurecht. Es ist ein gutes Zeichen, dass wir jetzt auf verschiedenen Strecken, ob schnell oder langsamer, vorn dabei sind." Das stellte der Spanier bereits bei den letzten drei Grands Prix in Übersee unter Beweis.

Gekrönt wurde das mit einem Sieg in Sepang, dem zweiten dieser Saison. Woher kommen die jüngsten Fortschritte? "Für mich ist es eine Kombination", sagt Vinales. "Während der Asien-Runde konnte ich ein besseres Verständnis für das Motorrad entwickeln. Drei Wochen in Folge zu fahren und sich stetig zu steigern, ist ein gutes Gefühl."

Maverick Vinales

Maverick Vinales zeigte neben Marc Marquez (Honda) die beste Rennpace

Foto: LAT

"Mit Sicherheit habe ich mich selbst verbessert, aber auch das Motorrad hat kleine Fortschritte gemacht und gibt mir mehr Selbstvertrauen, vor allem am Vorderrad", erklärt er weiter. Angesprochen auf den Topspeed-Nachteil der Yamaha hofft er in Valencia auf ein ähnliches Szenario wie zuletzt beim Großen Preis von Malaysia.

MotoGP-Saisonfinale soll in Valencia bleiben

"Dort hatte ich Glück, gleich auf der ersten Runde wegfahren zu können. Hier ist die Idee die gleiche: aus der ersten Reihe starten, in Führung gehen und pushen. Das wird sicher knifflig, aber in Malaysia hat es mit den zwei langen Geraden auch geklappt. Hier verlieren wir in Sektor eins, aber versuchen, in den anderen Sektoren etwas aufzuholen."

Dass wegen der kühlen Temperaturen in Valencia Kritik am Zeitpunkt des Rennwochenendes laut wurde, kann Vinales zwar nachvollziehen: "Es ist schon recht spät. Und die Kälte birgt natürlich eine gewisse Gefahr." Dennoch betont er: "Ich bevorzuge es, die Saison hier zu beenden. Ich mag Valencia, alle meine Leute kommen hierher."

Weitere Co-Autoren: Lewis Duncan. Mit Bildmaterial von LAT.

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