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Yamaha: Rossi erklärt Qualifying-Sturz, Vinales setzt im Rennen auf Risiko

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Yamaha: Rossi erklärt Qualifying-Sturz, Vinales setzt im Rennen auf Risiko
Autor:
Co-Autor: Oriol Puigdemont

Nach einem Sturz bleibt Valentino Rossi im MotoGP-Qualifying in Spielberg auf Platz 15 hängen - Maverick Vinales als Sechster beste Yamaha - Petronas mit Rückstand

Für Valentino Rossi endete der Qualifying-Tag in Spielberg im Kiesbett. Weil der Yamaha-Pilot nicht den direkten Einzug in Q2 geschafft hatte, musste er den Umweg über Q1 gehen, legte seine Maschine in Kurve 9 jedoch ab und blieb auf Platz fünf hängen. Da nur die schnellsten Zwei der Session weiterkommen, war's das für den "Doctor".

"Das Problem war, dass ich innen die weiße Linie berührte. Deshalb bin ich gestürzt", erklärt der Italiener. Die betreffende Kurve hatte ihm bereits im dritten Freien Training am Vormittag Probleme bereitet: "Ich war schnell auf der letzten Runde, machte aber einen Fehler in Kurve 9 und verpasste so den direkten Einzug in Q2."

Mit seiner Pace am Morgen war der Yamaha-Pilot aber zufrieden. "Ich sehe vier Fahrer, die schneller sind als wir, aber dahinter ist unsere Pace gut", wenngleich er einräumt, dass Spielberg für die M1 ein schwieriges Pflaster bleibt und auch die Motorensituation nicht ideal ist.

Rossi zieht Suzuki-Vergleich: "Weniger Spinning"

"Unser Motor ist nicht sehr schnell. Wir hatten damit auch ein paar Probleme und deshalb etwas weniger Leistung, aber nicht sehr viel", bestätigt Rossi die anhaltenden Spekulationen um reduzierte Drehzahlen. Das allein erklärt die Schwäche in Spielberg aber nicht. So hat etwa Suzuki auch nicht den besten Topspeed, hält auf der Power-Strecke aber trotzdem mit Ducati und KTM mit.

 

Rossi erklärt: "Aus meiner Sicht ist Suzuki schneller, weil sie mehr Grip in der Beschleunigung haben. Wenn sie das Gas aufdrehen, kommen sie aus den Kurven besser heraus als wir. Sie haben weniger Spinning. Das ist unsere große Schwäche, darunter leiden wir."

Das hängt auch mit dem neuen Hinterreifen von Michelin zusammen, wie Rossi verrät. "Insbesondere wenn der Hinterreifen neu und der Vorderreifen gebraucht ist, passiert es, dass durch den extra Grip das Hinterrad etwas mehr schiebt. Das Gefühl tritt vor allem dann auf, wenn man nach dem Bremsen in die Kurve fährt und in Schräglage geht. Dann bekommt man auch etwas Untersteuern."

Vinales probiert in Spielberg 2 ein neues Set-up

Um diese Probleme zu beheben, hat Teamkollege Maverick Vinales für Spielberg 2 sein Set-up umgestellt. "Wir arbeiten an diesem Wochenende mit einer anderen Abstimmung. Das ist ein Risiko, aber ich denke, es ist wichtig, das im Rennen auszuprobieren, um zu sehen, ob das die Lösung ist", sagt der Spanier.

Vor einer Woche holte er zwar die Pole, ging aber im Rennen völlig unter und wurde nur Zehnter. "Das erleben wir häufiger: gute Qualifyings, schlechte Rennen. Daran müssen wir etwas ändern", so Vinales. Daher sei das neue Set-up nicht so schnell auf die eine Runde, aber besser, um im Rennen attackieren und mitkämpfen zu können.

Dahingehend ist der Yamaha-Pilot zuversichtlich: "Ich denke, wir konnten den Rhythmus im Vergleich zur vergangenen Woche verbessern. Insbesondere am Morgen habe ich mich gut gefühlt und bin viele niedrige 1:24er-Zeiten gefahren. Was die eine schnelle Runde angeht, war das heute das Maximum. Die Strecke war recht rutschig. Ich habe versucht, mit dem Bike das Beste daraus zu machen."

Quartararo hadert mit Qualifying: "Nicht so gut"

Und das war an diesem Samstag Platz sechs im Qualifying. Dabei fehlten Vinales allerdings nur 0,198 Sekunden auf die Pole-Zeit von Pol Espargaro (KTM). Damit war er zudem der beste Yamaha-Fahrer, denn das Petronas-Duo kam nicht über die Plätze zehn und elf hinaus.

Fabio Quartararo

Fabio Quartararo kam im Qualifying nicht über Platz zehn hinaus

Foto: Motorsport Images

Fabio Quartararo, der 0,286 Sekunden von der Spitze entfernt war, ärgerte sich über Rang zehn: "Das Qualifying war nicht so gut, weil uns der Grip am Hinterrad fehlte. Und wir hatten keinen Topspeed", moniert der Franzose. "Mit FT3 bin ich wiederum sehr glücklich, denn uns ist bei der Pace ein großer Schritt nach vorn gelungen. Gestern war sie noch schrecklich. Auch FT4 war mit wirklich alten Reifen gut."

Umso enttäuschter ist er über seine Position im Qualifying: "Wir wissen, dass es auf dieser Strecke schwierig ist zu überholen. Viele Bikes sind schnell. Leider sind wir am Start in keiner wirklich guten Position. Aber ich freue mich trotzdem auf das Rennen, um zeigen zu können, dass unsere Pace nicht so schlecht ist."

Ziel Nummer eins im Rennen: Dovizioso folgen

Seine Entscheidung bezüglich der Rennreifen hat Quartararo - wie übrigens auch Vinales - schon getroffen: Medium-Medium soll es sein. "Damit hatten wir am Morgen eine recht gute Pace.", sagt er. Zwar sei er am Nachmittag auch mit dem Soft gefahren und "die Zeiten waren ziemlich ähnlich".

"Aber mit 21 Runden auf dem Medium sind mir immer noch gute Rundenzeiten im Bereich 1:25.0 gelungen. Deshalb werde ich ihn im Rennen verwenden, vorne wie hinten." Angesprochen auf die Bremsprobleme im Rennen vor einer Woche bleibt er indes vorsichtig: "Wir müssen abwarten, wie sich das diesmal darstellt. Im Moment läuft alles problemlos. Also Daumen drücken."

Sein Ziel im Rennen ist es, sich an Andrea Dovizioso (Ducati) zu heften, der nur eine Position vor ihm startet. "Er ist ein guter Fahrer, um ihm zu folgen. Das werde ich versuchen. Aber zuallererst müssen wir gut starten, ich weiß, dass Dovi das kann. Die erste Runde wird daher entscheidend sein", so Quartararo.

Morbidellis Reifenexperiment zahlt sich nicht aus

Für den Rennsieg hat er aber jemand anderen als Dovizioso auf dem Zettel, der vor einer Woche gewann: "Pol und Nakagami haben eine gute Pace. Wir müssen abwarten, ob Pol morgen keinen Fehler macht, denn sonst denke ich, dass er gewinnen wird. Auch (Joan) Mir (Suzuki; Anm. d. R.) sehe ich weit vorne."

 

Der zweite Petronas-Pilot im Bunde, Morbidelli, hofft, nach seinem Horrorunfall in Spielberg 1 diesmal vor allem eines: ohne Zwischenfälle ins Ziel zu kommen. Am Samstag hatte auch er vor allem nachmittags bei den heißeren Temperaturen Probleme: "Da war unser Potenzial nicht mehr so groß wie am Morgen."

"Ich habe deshalb dann versucht, bei der Wahl der Reifen etwas zu riskieren. Aber das hat sich letztlich nicht ausgezahlt. Das Gefühl mit dem harten Vorderreifen war nicht perfekt. Auch nicht mit dem Medium-Reifen. Das hat unsere Zeitattacke entsprechend beeinflusst." Herauskam für ihn daher nur Platz elf.

Immerhin: Weil Johann Zarco (Avintia-Ducati) im Qualifying zwar auf Platz drei fuhr, wegen einer Strafe das Rennen aber aus der Boxengasse starten muss, rücken alle Yamaha-Piloten in der Startaufstellung eine Position nach vorn.

Weitere Co-Autoren: Lewis Duncan. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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