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Yamaha setzt auf David Munoz als Schlüsselperson für Martin-Wechsel

Valentino Rossi holte ihn einst ins Yamaha-Werksteam: 2027 soll David Munoz Neuankömmling Jorge Martin bei seinem Wechsel zu den Japanern unterstützen

Yamaha setzt auf David Munoz als Schlüsselperson für Martin-Wechsel

Jorge Martin wird bei Yamaha den Crewchief von Alex Rins übernehmen

Foto: Getty Getty

Yamaha bereitet sich intensiv auf die nächste MotoGP-Saison vor und hat eine wichtige Personalentscheidung für die Integration von Jorge Martin gefällt.

Der japanische Hersteller setzt nach Informationen unserer Partnerseite Motorsport.com dabei auf David Munoz, den aktuellen Crewchief von Alex Rins. Er soll den amtierenden MotoGP-Weltmeister bei seinem Wechsel zu Yamaha unterstützen und ihm den Einstieg in die neue Arbeitsumgebung erleichtern.

Martin wird ab der kommenden Saison für das offizielle Yamaha-Werksteam antreten und dort an der Seite von Ai Ogura starten. Der Spanier gab 2021 sein Debüt in der MotoGP-Klasse mit einer Ducati des Pramac-Teams. Dort blieb er bis zu seinem größten Erfolg, dem Titelsieg 2024, bevor er den Schritt zu Aprilia machte.

Nach zwei Jahren beim Hersteller aus Noale steht nun der nächste Karriereabschnitt bevor. Martin wird zu Yamaha wechseln, wo er die Position von Fabio Quartararo übernehmen soll. Der Franzose wird künftig das neue Aushängeschild von Honda.

Munoz soll Martin die Eingewöhnung erleichtern

Gerade in einer Saison wie 2027 mit zahlreichen Veränderungen könnte die Zusammenarbeit zwischen Fahrern und Ingenieuren eine entscheidende Rolle spielen.

Munoz betreut derzeit die Seite der Yamaha-Box, in der Rins arbeitet, und verfügt über große Erfahrung innerhalb der japanischen Werksstruktur. Seinen Aufstieg ins Yamaha-Werksteam schaffte er im Jahr 2020 mit Unterstützung von Valentino Rossi.

Der neunmalige Weltmeister befand sich damals in der Endphase seiner MotoGP-Karriere und entschied sich dazu, Silvano Galbusera als seinen Crewchief durch Munoz zu ersetzen. Dieser war zuvor Teil des VR46-Projekts in der Moto2-Klasse gewesen.

Martin wird bei Yamaha nicht allein ankommen. Mit David Galacho, besser bekannt unter seinem Spitznamen "Malaguita", bringt er seinen vertrauten Mechaniker mit. Galacho hatte Martin bereits während seiner Zeit bei Pramac-Ducati betreut und war ihm anschließend auch ins Werksteam von Aprilia gefolgt.

Auf der anderen Seite der Yamaha-Box deutet vieles darauf hin, dass Ai Ogura künftig mit Diego Gubellini arbeiten wird. Gubellini war bislang die rechte Hand von Fabio Quartararo und könnte somit weiterhin innerhalb der Yamaha-Struktur bleiben.

Weitere Veränderungen bei den MotoGP-Teams

Da der Großteil des Fahrermarktes für 2027 bereits geregelt ist, konzentrieren auch andere Teams zunehmend auf die Zusammenstellung ihrer technischen Strukturen. Einige Partnerschaften stehen bereits fest, andere müssen noch offiziell bestätigt werden.

Bei Ducati ist die Zusammenarbeit zwischen Pedro Acosta und Cristian Gabarrini bereits beschlossene Sache. Weitere Personalentscheidungen befinden sich noch in Vorbereitung.

Eine der noch ausstehenden Bekanntgaben betrifft Nicolo Bulega. Der Italiener wird voraussichtlich zu VR46 wechseln und dort gemeinsam mit Fermin Aldeguer antreten. Aldeguer besitzt bei Ducati den Status eines Werksfahrers und wird künftig mit Massimo Branchini zusammenarbeiten, der aktuell Di Giannantonio betreut.

Bulega wiederum soll Matteo Flamigni an seiner Seite haben. Flamigni gehört ebenfalls zur früheren Crew von Valentino Rossi und kümmert sich derzeit um Franco Morbidelli.

Mir trifft bei Gresini auf einen alten Bekannten

Auch bei Gresini bahnt sich eine interessante Personalentscheidung an. Joan Mir wird dort wieder mit Frankie Carchedi zusammenarbeiten. Gemeinsam feierten beide bereits große Erfolge: Mit Suzuki holten sie 2020 den MotoGP-Weltmeistertitel.

Auf der anderen Seite der Gresini-Box wird David Holgado künftig wohl mit Donatello Giovanotti arbeiten. Giovanotti ist derzeit als Ingenieur an der Seite von Alex Marquez tätig.

Letzter wird künftig mit einer offiziellen KTM antreten. Wer ihn dort als Rennstreckeningenieur begleiten wird, ist bislang noch nicht bekannt. Auch bei seinem künftigen Teamkollegen Fabio Di Giannantonio gibt es noch keine endgültige Entscheidung.

Die kommende MotoGP-Saison verspricht damit nicht nur zahlreiche Fahrerwechsel, sondern auch viele neue technische Zusammensetzungen innerhalb der Teams. Gerade die Zusammenarbeit zwischen Fahrern und ihren Ingenieuren könnte dabei ein entscheidender Faktor im Kampf um Siege und Titel werden.

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