MotoGP
R
Losail 2
02 Apr.
Nächstes Event in
26 Tagen
08 Apr.
Verschoben
R
Austin
15 Apr.
Verschoben
R
Portimao
16 Apr.
Nächstes Event in
40 Tagen
R
Jerez
29 Apr.
Nächstes Event in
53 Tagen
R
Mugello
27 Mai
Nächstes Event in
81 Tagen
R
Barcelona
03 Juni
Nächstes Event in
88 Tagen
R
Sachsenring
17 Juni
Nächstes Event in
102 Tagen
R
Assen
24 Juni
Nächstes Event in
109 Tagen
R
Kymi-Ring
08 Juli
Nächstes Event in
123 Tagen
R
Spielberg
12 Aug.
Nächstes Event in
158 Tagen
R
Silverstone
26 Aug.
Nächstes Event in
172 Tagen
R
Aragon
09 Sept.
Nächstes Event in
186 Tagen
R
Misano
16 Sept.
Nächstes Event in
193 Tagen
R
Motegi
30 Sept.
Nächstes Event in
207 Tagen
07 Okt.
Nächstes Event in
214 Tagen
R
Phillip Island
21 Okt.
Nächstes Event in
228 Tagen
R
Sepang
28 Okt.
Nächstes Event in
235 Tagen
R
Valencia
11 Nov.
Nächstes Event in
249 Tagen
Details anzeigen:

Yamaha zuversichtlich: Warum sich die Motorschäden nicht wiederholen werden

Motorschäden, reduzierte Drehzahl und illegale Ventile: Yamaha kämpfte 2020 mit Problemen, die sich in der MotoGP-Saison 2021 nicht wiederholen sollen

Yamaha zuversichtlich: Warum sich die Motorschäden nicht wiederholen werden

Bereits beim Saisonauftakt der MotoGP 2020 war klar, dass Yamaha grundlegende Probleme mit den Motoren hat. Bei Valentino Rossi, Maverick Vinales und auch bei Petronas-Pilot Franco Morbidelli gab es in Jerez Motorschäden.

Es folgte eine Anpassung der Drehzahl und später kam heraus, dass Yamaha das Reglement verletzt hat, weil Ventile verschiedener Zulieferer verwendet wurden. Diese Probleme sollen sich trotz eingefrorener Motorentwicklung in diesem Jahr nicht wiederholen.

"In der vergangenen Saison kämpften wir mit technischen Schwierigkeiten, die sich bereits beim ersten Rennen und davor bemerkbar machten. Das war ein Problem für uns", erinnert sich Yamaha-Rennleiter Lin Jarvis und gesteht: "Ich verbinde die vergangene Saison mit diesem Thema."

Ein Zulieferer verursacht eine Kettenreaktion

In der vergangenen Saison kamen bei Yamaha unterschiedliche Ventile zum Einsatz. Nach einem Wechsel des Zulieferers kam es zu Problemen. "Die Ventile, die wir in diesem Jahr verwenden, sind die guten. Wir starten mit Ventilen in die Saison, bei denen wir wissen, dass sie keine technischen Limitierungen haben", erklärt Lin Jarvis.

Fabio Quartararo, Maverick Vinales

Motorschäden 2020: Zu Saisonbeginn musste Yamaha improvisieren

Foto: Yamaha

Auf Grund der begrenzten Anzahl an Motoren musste Yamaha im vergangenen Jahr improvisieren. Dabei sammelten die Ingenieure Erkenntnisse, die auch für die Zukunft relevant sind. "Wir lernten im vergangenen Jahr viele Dinge. Durch das Problem lernten wir, wie wir den Motor abstimmen müssen, um die Haltbarkeit zu gewährleisten", bestätigt Lin Jarvis.

Halten die Yamaha-Motoren in der MotoGP-Saison 2021?

"Einige unserer Fahrer erreichten unglaubliche Laufleistungen mit ihren Motoren, weil sie dazu gezwungen wurden. Ich habe keine Zweifel, was die Zuverlässigkeit unserer Motoren angeht und hoffe, dass ich damit richtig liege", kommentiert der Yamaha-Rennleiter.

"Mit drei Motoren deckten wir 14 Renn-Wochenenden ab. In Sachen Zuverlässigkeit sind wir also sehr zuversichtlich", bestätigt Yamaha-Teamdirektor Massimo Meregalli und erklärt: "Die Reduzierung der Drehzahl um 500 Umdrehungen pro Minute war unsere erste Reaktion und Maßnahme. Als wir das Problem richtig verstanden, kehrten wir zur ursprünglichen Drehzahl zurück. Ab Misano verwendeten wir die normale Drehzahl."

In Sachen Spitzenleistung liegt Yamaha weiterhin zurück

Abgesehen von der Haltbarkeit sorgten die Yamaha-Motoren im vergangenen Jahr auf Grund der schwachen Spitzenleistung für weitere Negativschlagzeilen. "Was die reine Leistung angeht, liegen wir im Vergleich zur Konkurrenz zurück", gesteht Lin Jarvis und prophezeit: "Das wird so bleiben. Einer der Vorteile der eingefrorenen Motorentwicklung ist, dass sich die Situation nicht verändert."

Lin Jarvis

Yamaha-Rennleiter Lin Jarvis musste 2020 einige Erklärungen abgeben

Foto: GP-Fever.de

Somit dürfte Yamaha nicht noch mehr den Anschluss an die Konkurrenz verlieren. "Es ist ziemlich vorhersehbar, wie unsere Performance einzuordnen ist. Wir konnten sieben Rennen gewinnen, ohne die Leistung unserer Gegner zu haben. Ich denke, das können wir auch in diesem Jahr schaffen", zeigt sich Lin Jarvis optimistisch.

Ein bisschen Hoffnung besteht auf Grund der Möglichkeiten rund um den Motor. Yamaha plant, einen neuen Auspuff zu testen, der die Leistungsausbeute verbessern soll. "Natürlich können wir aus dem Motor nicht mehr Leistung herausholen. Doch wir arbeiten an den Bereichen im Umfeld des Motors, um die Performance unseres Motorrads zu verbessern", bestätigt Massimo Meregalli.

Mit Bildmaterial von Yamaha.

geteilte inhalte
kommentare
KTM-Duo Binder und Oliveira: "Müssen besser mit dem Set-up arbeiten"

Vorheriger Artikel

KTM-Duo Binder und Oliveira: "Müssen besser mit dem Set-up arbeiten"

Nächster Artikel

Valentino Rossis Mutter: "Auch mit 42 Jahren kann er nach wie vor begeistern"

Valentino Rossis Mutter: "Auch mit 42 Jahren kann er nach wie vor begeistern"
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Teams Monster Energy Yamaha MotoGP
Urheber Sebastian Fränzschky