Tech 3: Wie geht es bei Yonny Hernandez nach dem Test weiter?

Der Tech-3-Ersatzpilot fiebert dem Kennenlernen mit der Yamaha M1 entgegen: Wer ersetzt Jonas Folger bei den kommenden Tests in Thailand und Katar?

Tech 3: Wie geht es bei Yonny Hernandez nach dem Test weiter?

Das Tech-3-Yamaha-Team sammelt beim MotoGP-Vorsaisontest in Sepang mit Johann Zarco und Yonny Hernandez Erfahrungen. Hernandez übernimmt die M1 von Jonas Folger, der sich Mitte Januar überraschend zurückzog. Offen ist, wer dauerhaft für Folger einspringt. Tech-3-Teamchef Herve Poncharal stellte klar, dass Hernandez Chancen hat, Stammpilot zu werden. Doch der Südamerikaner möchte sich dazu nur begrenzt äußern.

"Wir arbeiten bei diesem Test zusammen", bemerkt Hernandez, der für die Saison 2018 eigentlich bei Pedercini-Kawasaki in der Superbike-WM unter Vertrag steht. "Ja, ich habe bei Pedercini unterschrieben", kommentiert er.

Wie es nach dem dreitätigen Test in Sepang weiter geht, kann er noch nicht sagen. "Es ist zu zeitig, um etwas zu sagen. Ich bin hier für den Test", betont er. Und wer pilotiert die Tech-3-Yamaha in Thailand beim zweiten Test? "Ich weiß es nicht. Wir haben mit Herve nur über diesen Test gesprochen", so Hernandez.

Am Sonntag möchte sich der ehemalige Ducati-Pilot an die Yamaha gewöhnen. "Wir konzentrieren uns auf die Zusammenarbeit mit dem Team und das Kennenlernen der Maschine. Ich komme nicht in die MotoGP und fahre Siege ein. So läuft es nicht. Man muss das Motorrad, das Team und die Reifen verstehen. Es sind zwei Jahre vergangen, seitdem ich in der MotoGP fuhr. Natürlich freue ich mich und fühle mich motivierter. Ich möchte konzentriert arbeiten und dann werden wir sehen. Ich habe keinen Druck. Ich stehe in der Superbike-WM unter Vertrag. Es ist nur ein Test für mich", erklärt er.

"Ich bin wirklich gespannt, denn ich fuhr bisher nur die verschiedenen Ducati und die CRT-Bikes. Ich bin gespannt auf die Yamaha, weil alle Fahrer mit der Yamaha schnell sind", berichtet Hernandez, der seinen aggressiven Fahrstil anpassen möchte: "Mit der Ducati musste man so fahren, um schnell zu sein. Doch bei der Yamaha muss man sich anpassen, weil das Motorrad einen sanften Fahrstil verlangt. Ich sprach mit dem Team darüber. Der Motor ist anders. Ich bin wirklich gespannt."

geteilte inhalte
kommentare
Suzuki: Die technischen Daten der GSX-RR für 2018

Vorheriger Artikel

Suzuki: Die technischen Daten der GSX-RR für 2018

Nächster Artikel

Johann Zarco: WM-Titel 2018 ist ein Thema

Johann Zarco: WM-Titel 2018 ist ein Thema
Kommentare laden