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Zarco "einfach nur glücklich": P3 im Qualifying, Hoffnung auf Regen

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Zarco "einfach nur glücklich": P3 im Qualifying, Hoffnung auf Regen
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Wenngleich er aufgrund seiner Strafe nicht aus der ersten Reihe starten darf, ist Johann Zarco nach dem Steiermark-Qualifying bestens gelaunt

Seit Sonntag im Zusammenhang mit dem Horrorunfall beim Österreich-Grand-Prix in der Kritik gestanden, am Mittwoch operiert worden, am Freitag gar nicht gefahren und für das Rennen strafversetzt worden, am Samstag mit der Avintia-Ducati von 2019 die drittschnellste Zeit im Qualifying gefahren: Johann Zarco hat schon jetzt eine äußerst ereignisreiche Woche hinter sich, deren Ausgang noch offen ist.

Aus der ersten Reihe darf Zarco beim Grand Prix der Steiermark in Spielberg nicht starten, sondern muss infolge der ihm auferlegten Strafe aus der Boxengasse losfahren. Das mindert seine Freude über das starke Qualifying aber überhaupt nicht.

Fotos: Johann Zarco bei MotoGP Steiermark in Spielberg

"Ich kann gar nicht viel dazu sagen, weil ich selber überrascht bin. Ich bin einfach nur glücklich", gesteht Zarco in der Pressekonferenz nach dem Qualifying, bei der er als Drittschnellster anwesend war, wenngleich er am Sonntag nicht von P3 starten wird.

Das erste, worum es Zarco im Freien Training am Samstagvormittag ging? Herausfinden, wie stark die frisch operierte rechte Hand beim Fahren schmerzt. "Nach der dritten oder vierten Runde spürte ich, dass ich die Schmerzen soweit kontrollieren kann, um zumindest ein paar gute Runden fahren zu können. Darauf lag mein Fokus, denn am Samstag muss man ohnehin nur in einer Runde schnell sein."

Johann Zarco

P1 in Q1, P3 in Q2, aber für ein trockenes Rennen sieht Zarco schwarz

Foto: Motorsport Images

Nach 13 Runden im FT3 war Zarco im kombinierten Trainingsergebnis auf P12 zu finden, obwohl er FT1 und FT2 gar nicht bestritten hat. Am Nachmittag war er Schnellster im Q1 und hat damit nachträglich den Q2-Einzug geschafft. Und in diesem zweiten und entscheidenden Qualifying-Segment waren dann einzig Pol Espargaro (KTM) und Takaaki Nakagami (LCR-Honda) schneller als der Franzose.

"Die drittschnellste Zeit ist natürlich toll, zumal ich sogar schneller war als am vergangenen Wochenende", freut sich Zarco und merkt an, dass er "einiges dazugelernt" hat. Was er damit meint? Als er am Freitag zum Zuschauen verdammt war, weil der medizinische Check erst 48 Stunden nach der Operation vom Mittwoch stattfand, beobachtete Zarco die anderen MotoGP-Piloten ganz genau.

Johann Zarco

Zarco am Freitag als Zuschauer an der Strecke: Potenzial der Ducati erkannt

Foto: MotoGP.com

"Was ich dabei gelernt habe? Ich habe mit eigenen Augen direkt vor mir gesehen, welches Potenzial die Ducati hat. Und das verleiht mir für die kommenden Rennen jede Menge Motivation, dieses Potenzial noch besser zu nutzen, um noch schneller zu sein", so Zarco, der sich für 2021 Chancen auf die mit Andrea Doviziosos Abschied frei werdende Werks-Ducati ausrechnet.

Ganz so weit ist es noch nicht, aber Ducati hat am Samstag verkündet, dass die Verträge sowohl mit Zarco als auch mit Francesco Bagnaia verlängert wurden. In welchen Ducati-Teams die beiden 2021 fahren werden, steht noch nicht fest, könnte aber noch vor Misano (13. September) bekannt gegeben werden.

Für das Rennen am Sonntag in Spielberg hofft Zarco mit seiner frisch operierten rechten Hand auf einen Wetterumschwung: "Regen würde mir sicherlich helfen. Denn 28 Runden im Trockenen im Bereich von 1:24 Minuten schaffe ich nicht. Sollte es regnen, kann ich die 28 Runden sicherlich einfacher überstehen. In diesem Fall könnte ich es zumindest bis ins Ziel schaffen und idealerweise sogar ein paar Punkte einfahren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Event Spielberg 2
Subevent Q2
Fahrer Johann Zarco
Teams Reale Avintia Racing
Urheber Mario Fritzsche