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Zarco studiert Lorenzo auf der Ducati: "Zeigt mir, dass alles möglich ist"

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Zarco studiert Lorenzo auf der Ducati: "Zeigt mir, dass alles möglich ist"
Autor:
20.04.2020, 08:15

Für sein Debütjahr mit Ducati hat sich MotoGP-Pilot Johann Zarco viel vorgenommen - In der rennfreien Zeit studiert der Franzose Jorge Lorenzos Laufbahn bei den Roten

Wie seine MotoGP-Kollegen sitzt auch Johann Zarco in Frankreich derzeit zu Hause fest. In seinem Haus in Avignon harrt er der Dinge, die da kommen, und versucht, den Fokus dabei nicht zu verlieren - auch wenn unklar, ob und dann die MotoGP ihren Betrieb aufnehmen kann. Seit dem letzten Test in Katar steht sie still.

Ihn beendete Zarco seinerzeit als Vierzehnter im Gesamtklassement mit sieben Zehntelsekunden Rückstand auf die Spitze. Mit der für ihn neuen Desmosedici aus dem Team von Avinita-Ducati konnte der Franzose sukzessive Fortschritte verzeichnen.

Die lange Abstinenz seitdem nutzt er, um sich weiter mit dem Motorrad vertraut zu machen, etwa indem er Filmmaterial von Jorge Lorenzo auf der Ducati studiert. Der Spanier war 2017 zum italienischen Hersteller gewechselt und hatte - nach einigen Anlaufschwierigkeiten - drei Siege errungen, bevor er zu Honda ging.

Ducati-Neuling Zarco nimmt sich Lorenzo als Vorbild

"Für mich ist es jetzt, da ich bei Ducati bin, interessant, die Entwicklung von Jorge Lorenzo zu beobachten", sagt Zarco im Gespräch mit 'MotoGP.com'. "Er war derjenige, der vielleicht am meisten mit der Ducati zu kämpfen hatte, aber am Ende war er so stark." Insofern dient er als Vorbild und Motivation für Zarco.

Zwar betont der 29-Jährige: "Das bedeutet nicht, dass ich die gleichen Schritte verfolgen will, aber es ist interessant zu sehen und zu verstehen, was er ändern konnte oder was Lorenzo in dieser Zeit gelernt hat. Es erinnert mich, daran zu denken, dass alles möglich ist, und nicht zu sehr in Panik zu geraten, wenn es nicht sofort klappt."

Jorge Lorenzo

Jorge Lorenzo kletterte in seinem zweiten Ducati-Jahr dreimal als Sieger aufs Podest

Foto: LAT

In diesem Punkt erhält der Ducati-Neuling auch Rückendeckung von Hersteller und Team: "Seit dem ersten Test in Malaysia sagte Ducati zu mir: 'Mach dir keine Sorgen, es gibt Dinge zu lernen, und wir vertrauen auf dich, dass du es gut machen kannst.'"

"Die Ducati ist eine ziemlich interessante Maschine"

Für Zarco war die Pause bis zu seiner Rückkehr aufs Motorrad besonders lang. Bei den MotoGP-Tests in Valencia und Jerez fehlte er. Zudem galt es eine Knöchelverletzung von einem Sturz beim Saisonfinale 2019 auszukurieren. Erstmals saß er Anfang Februar in Sepang auf der Ducati GP19, einer für ihn völlig neuen Maschine.

"Von diesem Moment an konnte ich gut analysieren, und nach dem Test in Katar wusste ich, dass das echte Renngefühl langsam zurückkommt. Es war ziemlich gut", blickt der Franzose zufrieden zurück und hält fest: "Die Ducati sieht wie eine ziemlich interessante Maschine aus, die mit Dovizioso und Petrucci gewonnen hat."

Zwar befinde sich Avintia (noch) nicht auf diesem Niveau, weshalb Zarco zunächst auch zögerte, seine Ankunft in dem Ducati-Kundenteam zu bestätigen. "Nach einer schwierigen Erfahrung mit KTM wollte ich nicht, dass sich das Gefühl oder die Ergebnisse weiter verschlechtern", erklärt er. Doch diese Befürchtung hat sich gelegt.

Top-5-Ergebnisse und Werksteam 2021 als Zielsetzung

"Ducati erklärte, das Ziel sei auch, Avintia auf ein viel besseres Niveau zu bringen. Es herrscht ein sehr positiver Geist im Team, um es gemeinsam nach oben zu schaffen", sagt der 29-Jährige. Für sein Debütjahr mit der Ducati hat er ganz klare Ambitionen.

"Ich muss unter die ersten Zehn kommen und von dort aus die Top 5 anpeilen." Um das zu erreichen, trainiert Zarco zu Hause nicht nur fleißig weiter, sondern zieht auch seine Lehren aus der Vergangenheit: "Ich will die technische Seite stabil halten, um in der Lage zu sein, wieder auf Geschwindigkeit zu kommen."

Denn bei KTM sei ihm trotz - oder gerade wegen - der vielen Anpassungen am Motorrad kein gutes Ergebnis gelungen. Diesen Fehler will Zarco nicht noch einmal machen. Langfristig peilt er einen Verbleib bei Ducati an, am liebsten natürlich im Werksteam. "Aber dorthin zu kommen, muss ich mir erst verdienen", weiß der Franzose.

"Im Moment konnte ich noch nicht zeigen, dass ich es verdiene, aber ich habe mich entschieden, was ich will", sagt er im Interview mit 'Sky Sport Italia'. "Im vergangenen Jahr habe ich Bilanz über mein Leben und meine Sportkarriere gezogen. Ich wollte verstehen, wohin ich will, und ich habe es verstanden. Ich will immer noch gewinnen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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