Zarco über Werksteam: "Solange ich schnell bin, verdiene ich es"

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Zarco über Werksteam:
Autor: Juliane Ziegengeist
Co-Autor: Léna Buffa
22.03.2018, 07:18

Johann Zarco wird auf dem Fahrermarkt hoch gehandelt, will die Entscheidung für ein Team aber nicht übereilen - Tech3-Wechsel zu KTM "eine Herausforderung"

Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3, Valentino Rossi, Yamaha Factory Racing
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3
Johann Zarco, Monster Yamaha Tech 3

Wenn es nach Johann Zarco geht, soll die MotoGP-Saison 2018 seine letzte in einem Kundenteam. Der Franzose strebt den Aufstieg in ein Werksteam an und angesichts seiner Leistungen auf der Strecke ist das Interesse an dem Franzosen groß. Zuletzt wurde er immer wieder mit Honda in Verbindung gebracht, wo Dani Pedrosa noch nicht verlängert hat. Aber auch ein mögliches Engagement bei KTM oder Suzuki steht im Raum.

"Einen Platz im Werksteam ins Visier zu nehmen, ist ein wichtiger Schritt für die Karriere eines Fahrers, um in Zukunft einen Weltmeistertitel anzustreben", unterstreicht Zarco seine Ziele und erklärt die Unterschiede zum Kundenteam: "Mit einem Werksteam kann der Unterschied das ganze Jahr über gemacht werden. Da es viel mehr Ingenieure und Techniker gibt, die auf viele Details des Motorrads achten können, wird es das ganze Jahr über viel beständiger."

Deshalb müsse man eines Tages ein Werksteam anstreben. "Es sei denn, ich kämpfe in diesem Jahr um den Titel, was mir das Gegenteil beweisen würde", so Zarco, der sich als persönliches Ziel für die Saison neben seinem ersten Sieg auch die Top 5 in der Weltmeisterschaft gesetzt hat. Im vergangenen Jahr hatte der Tech-3-Yamaha-Pilot in 17 von 18 Rennen punkten können und war nach drei Podestplätzen Gesamtsechster geworden.

Sein starkes Rookie-Jahr führt Zarco vor allem auf die Unterstützung seines Teams zurück. Es dem Fahrer bequem zu machen, sodass er sich wohlfühlt, sei "eine Qualität des Tech-3-Teams", schwärmt er. "Sie sind sehr coole Leute und sie wissen, wie man es einem Fahrer im Team bequem macht, so dass es ein gutes Miteinander gibt." Auch im Umgang mit dem Motorrad sei das Teams eine große Hilfe und unterstütze den Fahrer bei der Adaption.

"Wenn er das Motorrad entdeckt, fährt er ein paar Runden, geht an die Box und bekommt sofort Tipps von demjenigen, der die Daten am Computer sammelt", erklärt Zarco. "Er kann die Dinge sehen und grundlegende Ratschläge geben, zum Beispiel sagen: 'Da mach das, mach das; du wirst sehen, es wird viel einfacher und du wirst viel schneller sein.' Dieses Verständnis und viele Referenzen helfen dem Fahrer, zurechtzukommen."

Zudem gilt die Yamaha M1 gemeinhin als gutes Motorrad für MotoGP-Einsteiger, weil sie leichter zu fahren sei als andere Fabrikate. Dennoch wechselt Tech3 im nächsten Jahr zu Hersteller KTM und stellt sich einer neuen Herausforderung. "Absolut, es sei denn, das Werksteam hat bereits viele Referenzen und schafft es, eine wirkliche Basis zu finden, aber das ist die Herausforderung", betont auch Zarco den neuen Weg seines Team ab 2019.

Ob er Tech3 im Rahmen eines speziellen Deals treu bleiben wird oder in einem Werksteam unterkommt, wird die Zukunft zeigen. Der Franzose schließt nichts aus, sagt aber: "Das Werksteam ist ein wichtiges Ziel in einer Karriere und bedeutet eine Menge Unterstützung, manchmal zusätzliche Tests, eine viel höhere Investition." Die Entscheidung werde zu gegebener Zeit fallen. "Solange ich vorne mitkämpfen kann, verdiene ich es."

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Fahrer Johann Zarco
Teams Tech 3
Urheber Juliane Ziegengeist
Artikelsorte News