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Zwei MotoGP-Rennen auf einer Strecke: Vorteil für Rookies?

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Zwei MotoGP-Rennen auf einer Strecke: Vorteil für Rookies?
Autor:
Co-Autor: Lewis Duncan

KTM-Rookie Brad Binder bezeichnet die zahlreichen Doppel-Events im MotoGP-Kalender 2020 als "Segen und Fluch" gleichzeitig

Die aktuelle Version des stetig in Bewegung befindlichen MotoGP-Kalenders 2020 sieht 13 Rennen vor, wobei diese 13 auf nur acht unterschiedlichen Strecken angesetzt sind. Auf fünf Strecken nämlich sind zwei Rennen an jeweils aufeinanderfolgenden Wochenenden vorgesehen: Jerez, Spielberg, Misano, Aragon und Valencia.

Sind zwei Rennen innerhalb kurzer Zeit auf derselben Strecke ein Vorteil für die Rookies im MotoGP-Feld? Der diesjährige Jahrgang der Neulinge in der Königsklasse wird gebildet von Alex Marquez (Honda), Brad Binder (KTM) und Iker Lecuona (Tech-3-KTM).

MotoGP-Kalender 2020 "Fluch und Segen" gleichzeitig

"Ich glaube, zwei Rennen auf derselben Strecke kann sowohl Segen als auch Fluch sein", meint Binder, der im KTM-Werksteam der Teamkollege von Pol Espargaro ist. "Natürlich ist es großartig, einen zweiten Versuch zu haben und auf Basis der Daten des ersten Wochenendes alles noch mal zu machen", beschreibt der Südafrikaner den "Segen".

Und was ist "Fluch"? "Andererseits ist es natürlich immer schön, an eine Strecke zu kommen, alles zu geben und dann am Montag sozusagen auf 'Reset' zu drücken, um sich für die nächste Herausforderung bereit zu machen", so Binder.

Binder stellt sich auf "zweite" Rookie-Saison 2021 ein

Speziell für Rookies erkennt Binder im 2020er-Kalender aber noch einen weiteren Nachteil: "Wenn ich mir den Kalender so anschaue, dann muss ich leider sagen, dass sich das nächste Jahr [2021] für mich fast noch mal wie meine erste Saison anfühlen wird, weil ich bis dahin auf den meisten Strecken noch gar nicht gefahren sein werde."

Brad Binder

Binder stellt sich schon mal auf eine "zweite" Rookie-Saison 2021 ein

Foto: LAT

In der Tat sind Losail, Mugello, Sachsenring, Assen, Kymi-Ring, Silverstone, Motegi und Phillip Island für dieses Jahr definitiv schon aus dem MotoGP-Kalender gestrichen. Hinter vier weiteren Strecken stehen derzeit noch große Fragezeichen: Buriram, Sepang, Austin und Termas de Rio Hondo. Insbesondere in Austin ist die Chance gering, dass es in diesem Jahr ein Rennwochenende gibt.

Natürlich kennt Binder sämtliche Strecken (mit Ausnahme des Kymi-Rings in Finnland) genau wie seine Rookie-Kollegen Lecuona und Alex Marquez bereits aus der Moto2-Klasse. Auf einem Bike der Königsklasse fühlen sich die Strecken aber ganz anders an. Das hat Binder bereits bei den Testfahrten im Winter gelernt.

"Anhand meiner bisherigen Erfahrungen kann ich sagen, dass sich die Strecken im Grunde nur noch halb so lang anfühlen, weil man so viel schneller ist. Es ist einfach eine ganz andere Herausforderung. Ich muss also viel lernen, aber darauf freue ich mich", beschreibt der Vizeweltmeister der Moto2-Saison 2019.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie MotoGP
Fahrer Brad Binder
Urheber Mario Fritzsche