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Rossi/Marini gewinnen 100 Kilometer der Champions in Tavullia

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Rossi/Marini gewinnen 100 Kilometer der Champions in Tavullia
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02.12.2019, 08:36

42 Fahrer starteten beim 100 Kilometer-Rennen auf der MotoRanch von Valentino Rossi - Nach engen Zweikämpfen triumphierte Rossi mit Halbbruder Luca Marini

Am ersten Dezember-Wochenende fand auf der MotoRanch von Valentino Rossi in der Nähe von Tavullia (Italien) das traditionelle "100 Kilometer-Rennen der Champions" statt. Zum sechsten Mal wurde diese Veranstaltung ausgetragen und sie war bisher die größte. 42 Fahrer nahmen Teil und rund 1.200 Personen waren an den beiden Tagen auf der Anlage.

Gewonnen haben die Lokalmatadoren. Valentino Rossi und sein Halbbruder Luca Marini holten sich den Sieg. Bis zum letzten Motorradwechsel gab es ein enges Duell mit Franco Morbidelli und Andrea Migno. Das Podium komplettierten die beiden US-Amerikaner JD Beach und Sammy Halbert, die beide Dirttrack-Spezialisten sind.

Nach dem Start setzte sich zunächst Elia Bartolini an die Spitze des Feldes. Rossi, Migno und Stefano Manzi waren in der Führungsgruppe dabei. Manzi stürzte aber bald und Rossi überholte Bartolini für Platz eins. Beim ersten Motorradwechsel war Marini vorne. Dahinter folgten Morbidelli und Baldassarri.

 

Das Rennformat umfasste 50 Runden. Alle fünf Runden wechselten sich die beiden Fahrer eines Teams ab. Marini machte gegen Rennhalbzeit einen Fehler, wobei auch der Motor abstarb. Dadurch übernahm Morbidelli die Spitze. Bartolini bekam Gripprobleme, wodurch das US-Duo Beach/Halbert um den dritten Platz kämpfen konnten.

In der Schlussphase drehte Rossi die schnellsten Runden und schloss zu Migno auf. Beim letzten Motorradwechsel fünf Runden vor dem Ende war Marini ganz knapp hinter Morbidelli. Dann machte Morbidelli in einer langgezogenen Kurve einen Fehler und Marini zog vorbei. Die Entscheidung war gefallen. Im Ziel hatten Rossi/Marini sechs Sekunden Vorsprung auf Morbidelli/Migno.

Hinter dem drittplatzierten Duo Beach/Halbert folgten Bartolini/Baldassarri. Platz fünf ging an Mattia Pasini/Stefano Manzi. Die weiteren Positionen belegten Celestino Vietti/Marco Bezzecchi, Alex Rins/Albert Arenas und Tito Rabat/Michael Rinaldi. Der Schweizer Dominique Aegerter war ebenfalls dabei und wurde mit Luca Ottaviani Zehnter.

Mit Bildmaterial von VR46 Riders Academy.

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