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"The Maniac" ist zurück: Warum Iannone jetzt Harley-Bagger-Serie fährt

Nach seinem Aus in der Superbike-WM steigt Andrea Iannone in den Bagger-World-Cup von Harley-Davidson ein - Wie er diesen Karriereschritt selbst sieht

"The Maniac" ist zurück: Warum Iannone jetzt Harley-Bagger-Serie fährt

Andrea Iannone fährt jetzt in der neuen Rennserie von Harley-Davidson

Foto: Mirco Mirco

"The Maniac" ist zurück im MotoGP-Fahrerlager. Andrea Iannone steigt bei seinem italienischen Heimrennen in Mugello in den neuen Bagger-World-Cup von Harley-Davidson ein. Da nach zwei Jahren in der Superbike-WM für Iannone Schluss war, entschied er sich, an der neuen Rennserie im MotoGP-Rahmenprogramm teilzunehmen.

"Die Superbike-WM ist eine großartige Meisterschaft. Aber in dem Moment, in dem ich nicht erreichen konnte, was ich wollte und erwartet habe, macht es keinen Sinn, weiterzumachen", sagt Iannone über die vergangenen Monate.

Seinen Helm wollte der 36-Jährige aber dennoch nicht an den Nagel hängen. Er betont, dass "er im Leben nicht ohne Rennen sein kann". Harley-Davidson suchte für die neue Rennserie einen bekannten Namen und fand ihn in Iannone.

Er ist der zehnte Fahrer des neuen Bagger-World-Cups. Das erste Rennwochenende in Austin hat Iannone zwar verpasst, aber inklusive Mugello stehen noch fünf weitere Wochenenden zu je zwei Rennen im Kalender.

"Es geht nicht darum, unbedingt diese Meisterschaft zu gewinnen, nur weil es Titel zu gewinnen gibt. Natürlich will ich gewinnen, aber darum geht es nicht allein", sagt Iannone. "Wenn man Rennen fährt, ist das Ziel eines jeden, das Beste zu geben."

"Und das Beste zu geben bedeutet natürlich, zu gewinnen. Aber setzt mich nicht unter Druck. Ich bin hier, um Spaß zu haben. Natürlich ist das Rennsport, und ich möchte gewinnen. Aber ich weiß es wirklich nicht. Ich respektiere jeden Fahrer."

Im Vorfeld des Mugello-Rennwochenendes konnte Iannone in Misano einen Privattest durchführen, um erste Eindrücke der schweren Rennmaschine von Harley-Davidson zu sammeln.

Trotz des hohen Gewichts im Vergleich zu Superbikes oder zu MotoGP-Maschinen zeigt sich Iannone von der Agilität der Harley beeindruckt: "Mich hat überrascht, wie agil sie ist. Das Gewicht spürt man überhaupt nicht, man würde das nie vermuten."

Andrea Iannone

"The Maniac" ist zurück im MotoGP-Paddock

Foto: Andrea Diodato/NurPhoto via Getty Images

"Es hat beim Fahren Spaß gemacht. Das hat mich besonders überrascht. Natürlich ist sie anders als die Motorräder, mit denen ich sonst Rennen fahre, auch vom Konzept her, wie sie gebaut ist."

"Es stimmt, dass sie sich anders anfühlt. Man muss verstehen, wie man sie am besten bewegt, wie man sie fährt, mit welchem Stil. Ich freue mich sehr darauf, in Mugello zu fahren. Ich bin mir sicher, dass ich beim Fahren Spaß haben werde."

Iannone präsentierte sich bei seiner Rückkehr ins MotoGP-Fahrerlager gut gelaunt. Man sah ihm seine Freude an. Er selbst sagt auch: "Grundsätzlich bin ich glücklich und glaube, es liegt noch vieles vor mir."

"In meinem Leben bin ich glücklich, ich mache mir um nichts Sorgen. In meinen schwierigen Momenten habe ich sehr viel gelernt. Und ich bin in vielen, vielen Dingen, auf vielen Ebenen ein besserer Mensch geworden."

"Das ist für mich im Leben natürlich wichtig. Jeden Tag lernt man ein bisschen und verbessert sich ein bisschen. Und in diesen vergangenen fünf, sechs Jahren habe ich das jeden Tag getan. Deshalb bin ich in diesem Moment wirklich glücklich."

Der ehemalige MotoGP-Rennsieger spricht von einem glücklichen Leben und beschreibt: "Ich verbringe Zeit im Fitnessstudio, treibe Sport, verbringe Zeit mit Freunden. Und ich versuche, etwas Interessantes für meine Zukunft aufzubauen."

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