Clint Bowyer: "Das Rennfahren macht mir wieder Spaß"

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Clint Bowyer:
Autor: André Wiegold
Co-Autor: Jim Utter
27.03.2018, 15:44

Clint Bowyer hat am vergangenen Sonntag am Martinsville Speedway seine Durststrecke von 190 sieglosen Rennen beendet – Für den NASCAR-Veteranen war es ein wichtiger Befreiungsschlag

Clint Bowyer, Stewart-Haas Racing, Ford Fusion Haas Automation Demo Day
Clint Bowyer, Stewart-Haas Racing, Ford Fusion Haas Automation Demo Day
Crash: Clint Bowyer, Michael Waltrip Racing Toyota; Jeff Gordon, Hendrick Motorsports Chevrolet; Jimmie Johnson, Hendrick Motorsport Chevrolet
Clint Bowyer, Stewart-Haas Racing, Ford Fusion Haas Automation Demo Day
Crash: Clint Bowyer, Michael Waltrip Racing Toyota; Jeff Gordon, Hendrick Motorsports Chevrolet; Jimmie Johnson, Hendrick Motorsport Chevrolet
Clint Bowyer, Stewart-Haas Racing, Ford Fusion Haas Automation Demo Day
Clint Bowyer, Stewart-Haas Racing Ford Fusion

190 Rennen lang musste Clint Bowyer auf einen NASCAR-Sieg warten. Am vergangenen Sonntag schaffte es der Stewart-Haas-Pilot, am Martinsville Speedway in die "Victory Lane" zu fahren. Für Bowyer sei es eine große Erleichterung gewesen, endlich wieder an der Spitze im NASCAR-Oberhaus mithalten zu können.

 

 

"Der Sieg ist mir sehr wichtig", sagt der Rennsieger. "Ich sitze nicht nur in einem Auto, mit dem ich Rennen gewinnen kann, sondern auch Meisterschaften." Bowyer habe in der vergangenen Saison seine eigenen Erwartungen nicht erfüllt und sei deshalb fast "in Panik geraten". Er habe oft die Möglichkeit gehabt, Resultate zu liefern, habe dann aber keinen Nadelstich setzen können. "In diesem Jahr macht das Rennfahren wieder richtig Spaß", freut sich Bowyer.

Bowyer gehört zu den alten Hasen im NASCAR-Sport, die ihren Gefühlen freien Lauf lassen und sagen, was sie denken. Geht es ihm gut, dann liefert er auch eine gute Leistung ab. In seiner Karriere hat Bowyer viel erlebt, aber eines hat ihm die ganze Zeit gefehlt: ein Foto von seiner Familie und sich selbst in der Victory Lane.

Bildergalerie: Clint Bowyer in Martinsville

"Ich habe mir darüber Gedanken gemacht und was immer gefehlt hat, war ein Foto mit meinem Sohn", erklärt Bowyer. "Das ist einer der Gründe, warum ich meine Denkweise geändert habe. Das ist der eigentliche Grund, warum wir Rennen fahren." Viele Menschen würde glauben, dass Kinder für Sportler eine Ablenkung seien, so Bowyer weiter. Er schmettert das aber ab: "Man denkt darüber nach, was im Leben wirklich zählt."

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