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Rennbericht
NASCAR Cup Daytona 500

Daytona 500: Duel-Siege für Logano & Almirola - Startaufstellung fix

Joey Logano und Aric Almirola gewinnen die Quali-Rennen zum NASCAR-Auftakt 2023 - Crash von Kyle Busch - Startaufstellung und Nicht-Qualifikanten stehen fest

Joey Logano, Team Penske, Shell Pennzoil Ford Mustang, Aric Almirola, Stewart-Haas Racing, Smithfield Ford Mustang, Ryan Blaney, Team Penske, Menards/Blue DEF/PEAK Ford Mustang, Austin Cindric, Team Penske, Discount Tire Ford Mustang

Das Qualifying-Prozedere zum Daytona 500 der NASCAR-Saison 2023 ist abgeschlossen. Die Startaufstellung für das 500-Meilen-Rennen am Sonntag (19. Februar) steht fest. Ebenso fest stehen die zwei Fahrer, die den Sprung ins 40-köpfige Starterfeld verpasst haben.

FOTOSTRECKE: Die Startaufstellung zum 65. Daytona 500

Nachdem die erste Startreihe mit Polesetter Alex Bowman (Hendrick-Chevrolet) und dem Zweitplatzierten Kyle Larson (Hendrick-Chevrolet) bereits im Pole-Qualifying am Mittwochabend ermittelt wurde, wurden am Donnerstagabend in den beiden Qualifikationsrennen (Duels) die Startplätze P3 bis P40 bezogen.

In der zweiten Startreihe finden sich am Sonntag die beiden Duel-Sieger: Joey Logano (Penske-Ford) und Aric Almirola (Stewart/Haas-Ford), gefolgt von den weiteren Piloten, wie sie in Duel 1 und Duel 2 ins Ziel gekommen sind. Grundsätzlich kann man sagen: Die Teilnehmer aus Duel 1 starten das Daytona 500 auf der Innenbahn, die Teilnehmer aus Duel 2 starten auf der Außenbahn.

FOTOS: Pole-Qualifying und Duels zum 65. Daytona 500

Nicht für das diesjährige Daytona 500 qualifiziert sind Chandler Smith (Kaulig-Chevrolet) und Austin Hill (Beard-Chevrolet).

Duel 1: Joey Logano knapp vor Christopher Bell

Das erste der beiden Qualifikationsrennen (jeweils 21 Teilnehmer, jeweils 60 Runden) wurde am Donnerstagabend vom aktuellen NASCAR-Champion Joey Logano gewonnen. Er führte den Großteil der Distanz an, wurde auf den letzten Metern aber beinahe noch abgefangen. Eine Schlussattacke von Christopher Bell (Gibbs-Toyota; 2.) scheiterte um wenige Zentimeter.

 

Als Dritter hinter Logano und Bell kam Loganos Penske-Teamkollege Ryan Blaney, der anfangs in Führung lag, über die Linie. Vierter wurde Chris Buescher (RFK-Ford), Fünfter Michael McDowell (Front-Row-Ford).

Kevin Harvick (Stewart/Haas-Ford), für den die NASCAR-Saison 2023 seine letzte wird, nimmt sein letztes Daytona 500 vom 13. Startplatz in Angriff, nachdem er Duel 1 auf P6 beendet hat. Eingangs der letzten Runde war er Zweiter gewesen, wurde dann aber noch von Bell und Co. überrannt.

ERGEBNIS: Duel 1 zum 65. Daytona 500

Zane Smith fährt ins Daytona 500 - Chandler Smith scheitert

Zane Smith und Chandler Smith, die nicht miteinander verwandt sind, machten es in Duel 1 unter sich aus, wer von beiden ins Daytona 500 einzieht und wer nicht. Dabei setzte sich der aktuelle Truck-Champion Zane Smith im dritten Front-Row-Ford (P9) klar gegen Chandler Smith im dritten Kaulig-Chevrolet (P18) durch.

Zane Smith

Truck-Champion Zane Smith ist im Daytona 500 am Sonntag dabei

Foto: Motorsport Images

Den Ausschlag im Fernduell der Smiths gab nicht zuletzt eine Speeding-Penalty. Die nämlich fing sich Chandler Smith beim Green-Flag-Stop ein. Seinen 18. Platz brachte er daraufhin mit Rundenrückstand ins Ziel. Beim Daytona 500 am Sonntag ist der Stammfahrer aus der Truck-Serie nur Zuschauer. Auf sein Cup-Debüt muss er noch ein wenig länger warten.

Für Zane Smith hingegen wird das Daytona 500 am Sonntag von P17 in der Startaufstellung das zweite Rennen seiner Cup-Karriere. Sein Debüt gab er im Juni 2022 inmitten seines Truck-Meisterjahres. In St. Louis sprang er damals bei RFK Racing ein, weil Stammfahrer Chris Buescher aufgrund eines positiven Coronatests passen musste.

Duel 2: Almirola siegt - Kyle Busch auf P1 liegend umgedreht

Im zweiten Qualifikationsrennen des Daytona-Abends setzte sich Aric Almirola durch, nachdem er von einem Crash an der Spitze des Feldes profitiert hatte. Almirola siegte letztlich vor Austin Cindric (Penske-Ford), Chase Elliott (Hendrick-Chevrolet), Brad Keselowski (RFK-Ford) und Corey LaJoie (Spire-Chevrolet).

Duel 1 war komplett unter Grün über die Bühne gegangen. In Duel 2 aber gab es zwei Gelbphasen. In die zweite war Kyle Busch (Childress-Chevrolet) verwickelt. Busch, der im Winter den Wechsel von Joe Gibbs Racing zu Richard Childress Racing vollzogen hat, wurde 20 Runden vor Schluss als Spitzenreiter in die Mauer gedreht, und zwar von Daniel Suarez (Trackhouse-Chevrolet).

 

Infolge des Crashs startet Kyle Busch am Sonntag vom Ende des 40-köpfigen Feldes. Gewonnen hat er das Daytona 500 bei bisher 17 Anläufen noch nie.

Conor Daly schafft mit Glück die Daytona-500-Qualifikation

Die beiden, die in Duel 2 um den letzten noch zu vergebenen Startplatz für Sonntag kämpften, waren Austin Hill (Beard-Chevrolet) und Conor Daly (Money-Chevrolet). Und in diesem Zweikampf hat sich der IndyCar-Pilot gegen den Stammfahrer aus der Xfinity-Serie durchgesetzt.

Conor Daly

IndyCar-Pilot Conor Daly hat es mit Glück ins Daytona 500 geschafft

Foto: NASCAR Media

Hill nämlich wurde unschuldig in den Crash mit Kyle Busch verwickelt. Zu diesem Zeitpunkt lag er in der Position, die Qualifikation für Sonntag zu schaffen. In diesem Fall wäre Daly in Diensten von The Money Team Racing derjenige gewesen, der in die Röhre geschaut hätte. Am Ende aber kam Daly in Duel 2 mit einer Runde Rückstand auf P17 ins Ziel. Hill sah die Zielflagge aufgrund der Verwicklung in den Crash nicht.

ERGEBNIS: Duel 2 zum 65. Daytona 500

Für Daly, der im NASCAR-Team des ehemaligen Boxprofis Floyd Mayweather Jr. ausgewählte Rennen fährt, war mit der Qualifikation für das Daytona 500 nicht unbedingt zu rechnen. Die am Mittwoch kurz vor Dalys Quali-Runde explodierte Ölleitung im Chevrolet Camaro mit der Startnummer 50 wurde repariert. Am Donnerstagabend fuhr das Auto zwar, aber nicht einwandfrei. Es setzte stark auf. Das war der Grund für den Rundenrückstand.

Aber dass Austin Hill in den Crash verwickelt wurde, kam Daly letztlich entgegen. Das Daytona 500 am Sonntag (Startplatz 34) wird für den IndyCar-Piloten das zweite Cup-Rennen. Sein Debüt in der NASCAR-Topliga gab er im Oktober 2022 auf dem Charlotte-Roval - schon damals für The Money Team Racing.

Cup-Debüt für Travis Pastrana und für Riley Herbst

Der nach zwei IndyCar-Saisons in die NASCAR-Szene zurückgekehrte Jimmie Johnson (Legacy-Chevrolet) beginnt seine Teilzeitsaison im "eigenen" Team - Legacy Motor Club - vom 39. Startplatz. Die Qualifikation als solche hatte Johnson schon am Mittwoch sichergestellt. Für den siebenmaligen NASCAR-Champion und zweimaligen Daytona-500-Sieger wird es am Sonntag die 20. Teilnahme am "Great American Race".

Ebenfalls schon am Mittwoch hatte sich Travis Pastrana (23XI-Toyota) ins Feld gefahren. Der Extremsportler mit elf Goldmedaillen von den X-Games gibt sein Cup-Debüt. Dieses nimmt er vom 40. Startplatz in Angriff. Auch Pastrana wurde in Duel 2 in den Crash mit Kyle Busch und Co. verwickelt.

Travis Pastrana

X-Games-Held Travis Pastrana fibt beim Daytona 500 sein Cup-Debüt

Foto: Motorsport Images

Pastrana ist aber nicht der einzige, der am Sonntag sein erstes Rennen in der höchsten NASCAR-Liga fährt. Auch für Riley Herbst (Ware-Ford) wird das Daytona 500 das erste Cup-Rennen. Er war im Gegensatz zu Pastrana von vornherein gesetzt, weil der von ihm pilotierte Ford Mustang mit der Startnummer 15 von Rick Ware Racing eines der 36 Autos mit Charter-Vertrag ist.

Im Qualifying-Prozedere ging es für Herbst somit "nur" um den konkreten Startplatz für Sonntag. Herausgekommen ist für den Stammfahrer aus der Xfinity-Serie der 38. Startplatz.

Am Freitag und Samstag findet jeweils ein Freies Training über 50 Minuten statt. Es sind die einzigen zwei Freien Trainings rund um das diesjährige Daytona 500. Ins Pole-Qualifying am Mittwoch ging anhand des diesjährigen Zeitplans direkt aus dem Stand.

Die 65. Auflage des 500-Meilen-Rennens von Daytona findet am Sonntag statt. Zum ersten Mal in der Geschichte sind die amtierenden Champions aller drei NASCAR-Ligen allesamt bei einem Daytona 500 am Start: Joey Logano auf P4 der Startaufstellung, Ty Gibbs auf P33 und Zane Smith auf P17.

Weiterlesen:

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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