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Daytona 500: Feuerball in letzter Runde - McDowell siegt erstmals

Die führenden Penske-Teamkollegen Keselowski/Logano abgeräumt: Michael McDowell holt Premierensieg nach fast sechs Stunden Unterbrechung

Daytona 500: Feuerball in letzter Runde - McDowell siegt erstmals

Nach einer Gesamtzeit von mehr als neun Stunden hat Michael McDowell (Front-Row-Ford) in der Nacht von Sonntag auf Montag überraschend die 63. Auflage des Daytona 500, den Saisonauftakt der NASCAR Cup Series 2021, gewonnen.

Erster NASCAR Cup-Sieg überhaupt für Michael McDowell (Front-Row-Ford)

Erster NASCAR Cup-Sieg überhaupt für Michael McDowell (Front-Row-Ford)

Foto: Motorsport Images

Die Entscheidung im Kampf um den Sieg fiel in der letzten Runde auf dramatische Art und Weise. Joey Logano (Penske-Ford) sah die Weiße Flagge für die Schlussrunde als Spitzenreiter, gefolgt von Teamkollege Brad Keselowski und McDowell, der als Front-Row-Pilot ebenfalls einen Ford fährt. Doch auf der Gegengerade ging es schief.

FOTOS: 63. Daytona 500

Keselowski wurde von McDowell angeschoben, drehte daraufhin völlig wehrlos seinen Teamkollegen Logano um und es kam zum zweiten Massencrash des Rennens. In Verbindung mit einem spektakulären Feuerball wurden in diesen Crash neben Keselowski und Logano unter anderem auch Debütant Austin Cindric als ein weiterer Penske-Pilot sowie Kyle Busch (Gibbs-Toyota) verwickelt. Bis dahin war das letzte Rennsegment überraschend komplett unter Grün abgelaufen. Verletzt wurde in der buchstäblich feurigen letzten Runde niemand.

Unter Gelb kreuzte McDowell mit seinem gelben #34 Front-Row-Ford nicht nur erstmals beim Daytona 500 als Sieger die Ziellinie. Beim 358. Renneinsatz in der höchsten NASCAR-Liga ist es für ihn auch der erste Sieg überhaupt.

"Ich kann das gar nicht glauben. Das ist das Daytona 500! Ich glaube, ich werde verrückt! Ich kann das einfach nicht glauben!", so der strahlende Premierensieger McDowell.

Denny Hamlin lange auf Kurs zum dritten Sieg, aber ...

Beim Start bei Tageslicht fanden sich auf den Tribünen des Daytona International Speedway rund 30.000 Zuschauer ein. Als das Rennen aber noch im ersten Segment (Stage 1) aufgrund eines Gewitters mit Starkregen für fünf Stunden und 40 Minuten mit der Roten Flagge unterbrochen werden musste, zogen einige von dannen.

Denny Hamlin

Historischen dritten Daytona-500-Sieg in Folge knapp verpasst: Denny Hamlin

Foto: Motorsport Images

Bevor sich McDowell im entscheidenden dritten Rennsegment durchsetzte, wurden die ersten beiden Segmente der NASCAR Cup-Saison 2021 von Denny Hamlin (Gibbs-Toyota) gewonnen, der bei den beiden zurückliegenden Ausgaben des Daytona 500 jeweils triumphiert hatte.

Hamlin schickte sich an, das "Great American Race" als erster Fahrer dreimal hintereinander zu gewinnen. Mit zwei Stage-Siegen legte er einmal mehr souverän vor. Nach dem letzten Green-Flag-Stop aber fuhr der Gibbs-Pilot lange Zeit am Ende der Single-File-Formation und kam nicht mehr bis ganz nach vorn. Am Ende wurde es für Hamlin P5 hinter McDowell, Chase Elliott (Hendrick-Chevrolet), Austin Dillon (Childress-Chevrolet) und Kevin Harvick (Stewart/Haas-Ford).

Kyle Larson, der sein erstes NASCAR-Rennen seit März 2020 bestritt, verbuchte bei seinem Comeback nach monatelanger Sperre eine Führungsrunde. Am Ende wurde es mit seinem neuen Dienstwagen, dem #5 Hendrick-Chevrolet, mit P10 eine Top-10-Platzierung bei seinem Einstand im Team. Allerdings lag er in der letzten Runde sogar an vierter Stelle, bevor er durch einen Dreher infolge des Penske-Crashs noch zurückfiel.

ERGEBNIS: 63. Daytona 500

Früher Massencrash mit 16 Autos

Lange vor dem finalen Massencrash in der letzten Runde hatte es bereits in Stage 1 unmittelbar vor der wetterbedingten Unterbrechung einen Massencrash gegeben, bei dem zahlreiche Favoriten aufgerieben wurden. Zu ihnen gehörte der von der Pole-Position gestartete Alex Bowman.

Big One: Massencrash beim Daytona 500 des Jahres 2021

Massencrash in Stage 1, dann lange ruhig, in letzter Runde nochmal Massencrash

Foto: NASCAR Media

Auf der Innenbahn der Gegengerade wurde Christopher Bell (Gibbs-Toyota) von Teamkollege Kyle Busch angeschoben und fuhr daraufhin im unglücklichen Winkel auf Aric Almirola (Stewart/Haas-Ford) auf. Almirola, der direkt hinter seinem führenden Teamkollegen Kevin Harvick lag, wurde nach rechts gedreht und kollidierte auf der Außenbahn mit Bowman. Das Chaos nahm seinen Lauf.

Verwickelt waren in den ersten Massencrash insgesamt 16 Piloten: Kurt Busch, Ryan Newman, Tyler Reddick, Aric Almirola, Ryan Blaney, Chris Buescher, Martin Truex Jr., Christopher Bell, Matt DiBenedetto, William Byron, David Ragan, Anthony Alfredo, Erik Jones, Alex Bowman, Jamie McMurray, Daniel Suarez.

 

Ryan Newman, der beim Daytona 500 des vergangenen Jahres so schwer gecrasht war und zwei Tage im Krankenhaus hatte verbringen müssen, hatte ein Rennglück. Sein #6 Roush-Ford war eines der 16 Autos, die in den ersten Massencrash verwickelt und dabei früh aus dem Rennen gerissen wurden.

Sechs Debüts und ein Abschied

In Reihen der drei Cup-Debütanten - Chase Briscoe, Anthony Alfredo und Austin Cindric - schnitt Cindric trotz des Crashs in der letzten Runde mit Platz 15 am Steuer des #33 Penske-Ford am besten ab. Briscoe hingegen war in Stage 1 in einen Zwischenfall mit Quin Houff (StarCom-Chevrolet) verwickelt und kam auf P19 ins Ziel. Alfredo war im frühen Massencrash mittendrin und wurde auf P33 gewertet.

Das vom reinen Ergebnis her beste Debüt in Reihen der drei neuen Teams - 23XI Racing, Live Fast Motorsports und Trackhouse Racing Team - legte die 23XI-Truppe rund um NBA-Superstar Michael Jordan sowie Denny Hamlin hin: Bubba Wallace, der nach zweimal nicht bestandener technischer Inspektion als einer von zehn Piloten von hinten hatte starten müssen, kam auf P17 ins Ziel. Ohne einen späten außerplanmäßigen Boxenstopp aufgrund einer Vibration wäre noch mehr drin gewesen.

Bubba Wallace fährt den 23XI-Toyota für das Team von Michael Jordan und Denny Hamlin

Bubba Wallace fährt den 23XI-Toyota für das Team von Michael Jordan und Denny Hamlin

Foto: Motorsport Images

Jamie McMurray - Daytona-500-Sieger 2010 - kehrte nach zwei Jahren NASCAR-Pause zurück und gab für ein Rennen sein Comeback. Mit dem #77 Spire-Chevrolet wurde er in den ersten "Big One" verwickelt, konnte aber weiterfahren. Nach einem Dreher in Stage 2 kam McMurray als Achter letzten Endes sogar noch in den Top 10 ins Ziel. Weitere Einsätze sind für ihn vorerst aber nicht geplant.

Derrike Cope - Daytona-500-Sieger 1990 - kehrte nach drei Jahren NASCAR-Pause zurück, um sich im gestandenen Rennfahreralter von 62 Jahren noch einmal ans Lenkrad zu setzen. Es blieb ein kurzes Comeback. Denn mit Mauerkontakt nach Reifenschaden war er es, der die erste von insgesamt sieben Gelbphasen des Rennens auf den Plan rief und als erster Ausfall notiert wurde. Ursache für den Reifenschaden war eine Berührung mit Bubba Wallace. Mit Platz 40 hat sich Cope endgültig in den Ruhestand verabschiedet.

Der NASCAR-Zirkus hingegen bleibt nun direkt in Daytona. Am Sonntag steht das zweite Saisonrennen an - dann allerdings nicht auf dem Ovalkurs, sondern auf dem Rundkurs im Infield. Eben diese Strecke, die Teile des Ovals einbezieht, war am Dienstagabend die Bühne für das spektakuläre, nicht zur Meisterschaft zählende Einladungsrennen Busch Clash.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie NASCAR Cup
Event Daytona 500
Subevent Rennen
Fahrer Michael McDowell
Teams Front Row Motorsports
Urheber Mario Fritzsche