Die Quintessenz von NASCAR: Matt Kenseth zündelt

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Die Quintessenz von NASCAR: Matt Kenseth zündelt
Pete Fink
Autor: Pete Fink
09.11.2015, 17:03

Der von NASCAR gesperrte Matt Kenseth weilte am Sonntagabend natürlich nicht auf dem Texas Motor Speedway - verfolgt hat er das Renngeschehen dennoch.

Schild für Matt Kenseth, Joe Gibbs Racing
Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports Chevrolet
Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports Chevrolet
1. Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports Chevrolet
Erik Jones, Joe Gibbs Racing Toyota
Erik Jones, Joe Gibbs Racing Toyota
Joey Logano, Team Penske Ford

Unmittelbar nach der Zieldurchfahrt von Texas-Sieger Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet) setzte Kenseth einen vielsagenden Tweet ab.

Der leicht provokante Inhalt: "Gute Arbeit, Jimmie Johnson! Es war am Ende ein Bilderbuch-Manöver um den Rennsieg, während einer versucht, dir deine Linie wegzunehmen."

Damit meinte Kenseth das absolut saubere Manöver Johnsons, der sich den im Finale strauchelnden Texas-Dominator Brad Keselowski (Penske-Ford) erst zurechtlegte und ihn trotz allen Widerstands blitzsauber überholte.

Ganz anders, als es am Kansas-Wochenende Joey Logano (Penske-Ford) betrieb, der den zu diesem Zeitpunkt führenden Kenseth in die Mauer schob. Damit begann der Streit, der in Martinsville mit dem üblen Kenseth-Payback eskalierte.

NASCAR-Chef Brian France bezeichnete jenes Logano-Manöver in der Woche vor Texas als "die Quintessenz von NASCAR", was Kenseth mit seinem Hashtag #quintessential indirekt und ein wenig süffisant kommentierte.

Übrigens: Als Johnson in seiner Pressekonferenz nach dem Texas-Rennen auf den Kenseth-Tweet angesprochen wurde, musste er lächeln.

"Klar hat er zuhause zugeschaut", meinte der Kalifornier. "Wahrscheinlich war ihm langweilig und weil seine Packers (das NFL-Team der Green Bay Packers) verloren haben, war er vermutlich nicht gut drauf."

"Wir haben immer gedacht, dass er ein eher ruhiger und langweiliger Typ ist"; flachste Johnson. "Aber scheinbar steht er immer unter Strom."

In Texas saß Newcomer Erik Jones im Kenseth-Toyota mit der Startnummer 20. Der 19-jährige Tabellenführer der NASCAR-Trucks zeigte eine grundsolide Vorstellung und hielt das Auto weitestgehend in der Führungsrunde.

"Heute Abend werde ich ziemlich müde sein", kommentierte Jones einen Dreifach-Einsatz in Texas. Er fuhr am Freitag das Truck-Rennen, am Samstag das Xfinity-Event und absolvierte am Sonntag dann alle 334 Sprint-Cup-Runden.

Nach dem Bristol-Einsatz als Ablösung für Denny Hamlin und dem Kansas-Rennen als Ersatzmann für den verletzten Kyle Busch war es sein dritter Sprint-Cup-Auftritt.

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