Fontana: Wütende Danica Patrick in der Mauer

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Fontana: Wütende Danica Patrick in der Mauer
Pete Fink
Autor: Pete Fink
21.03.2016, 16:12

Aufregung in Fontana: Danica Patrick wird von Kasey Kahne abgeschossen – hier die Stimmen der beiden Beteiligten.

Sieger Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports, Chevrolet
Sieger Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports, Chevrolet
Danica Patrick, Stewart-Haas Racing, Chevrolet
Danica Patrick, Stewart-Haas Racing, Chevrolet
Danica Patrick, Stewart-Haas Racing, Chevrolet
Danica Patrick, Stewart-Haas Racing Chevrolet
Kasey Kahne, Hendrick Motorsports, Chevrolet
Kasey Kahne, Hendrick Motorsports Chevrolet
Kasey Kahne, Hendrick Motorsports, Chevrolet
Kasey Kahne, Hendrick Motorsports, Chevrolet
Kasey Kahne, Hendrick Motorsports Chevrolet
Danica Patrick, Stewart-Haas Racing, Chevrolet
Danica Patrick, Stewart-Haas Racing, Chevrolet
Kasey Kahne, Hendrick Motorsports Chevrolet
Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports, Chevrolet
Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports, Chevrolet

Kein Zweifel: Es war ein sehr intensiv geführtes Fontana-Rennen. Während "Superman" Jimmie Johnson am Sonntagabend das Auto Club 400 gewann, gab es im Sprint-Cup-Pulk dahinter einige heftige Auseinandersetzungen.

Alle Bilder aus Fontana

Allen voran in Runde 121 zwischen Kasey Kahne (Hendrick-Chevrolet) und Danica Patrick (Stewart/Haas-Chevrolet).

Kahne, zu diesem Zeitpunkt bereits überrundet, gab Patrick, die sich auf Rang 19 noch in der Lead-Lap befand, dabei einen kleinen Schubser, der große Auswirkungen hatte.

 

Denn ihr Stewart/Haas-Chevy krachte im Bereich von Start-/Ziel hart in die Mauer, Kahne konnte weiterfahren.

Patrick wiederum lief, was seit dem schweren Dirt-Track-Unfall von Tony Stewart im Sommer 2014 streng verboten ist, wild gestikulierend in Richtung Fahrbahn.

Die Folge: Patrick und die gesamte Kahne-Crew wurden nach dem Rennen in die Rennleitung zitiert. Das endgültige Ergebnis ist freilich noch nicht bekannt, dies erledigt NASCAR im Normalfall immer Dienstags.

 

Patrick schilderte den Unfallhergang unterdessen wiefolgt: "Es gab einen Restart, ich holte schnell auf ihn auf, also ging ich nach unten."

"Wenn man zu nahe nebeneinander fährt, dann beeinflusst der Luftwiderstand beide Autos. Ich sah, wie er mir immer näher kam und als Nächstes bekam ich mit, wie ich mich drehte."

"Ich war gerade dabei, ihn zu überholen und er fuhr rechts hinter mir. Ich weiß auch nicht, was er für einen Tag erlebte. Er lag ja eine Runde zurück und es tut mir sehr leid für ihn, wenn er deswegen derart verzweifelt ist."

Patrick beendete das Rennen nur auf Rang 38 und nicht, wie vielleicht möglich gewesen, in den Top 20. Nach ihrem Daytona-Ausfall hatte sie sich in Atlanta, Las Vegas und Phoenix um Platz 20 herum stabilisiert.

Ihr schmallippiges Fazit lautete: "Eigentlich ging es, wie letzte Woche, ganz gut voran. Meine Rundenzeiten waren in Ordnung und ich lag noch in der Führungsrunde."

Kasey Kahne wiederum gab nach dem Rennen zu Protokoll: "Ich überholte sie in den Kurven 3 und 4, dann bekam sie oben ein Momentum und zog auf der Start-/Zielgeraden nach unten."

"Ich wollte den Sidedraft mitnehmen, um für Turn 1 vorbereitet zu sein. Der Draft hat nicht genug Widerstand gegeben und so kam ich ihr zu nahe. Das Auto wurde ein wenig herumgeworfen und sie hatte einen schweren Abflug."

"Das tut mir sehr leid, denn ich wollte eigentlich nur meine Position halten. Und mit Dancia hatte ich sowieso noch nie ein Problem."

Sein Fazit: "Es war ein vermeidbarer Unfall mitten auf einer Geraden."

Und zum Gespräch mit den NASCAR-Bossen sagte er: "Sie wollten nur wissen, ob aus meiner Sicht alles okay ist oder ob es vor dem Unfall zu anderen Auseinandersetzungen gekommen ist. Das war aber nicht der Fall."

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