Jeff Gordon schnell – was macht das Wetter?

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Jeff Gordon schnell – was macht das Wetter?
Pete Fink
Autor: Pete Fink , Redakteur
22.11.2015, 10:31

Richard Petty drückt Jeff Gordon die Daumen, aber die große Homestead-Frage ist nach wie vor das Wetter ...

Jeff Gordon, Hendrick Motorsports Chevrolet, schreibt Autogramme für die Fans an seinem letzten Renn
Jeff Gordon, Hendrick Motorsports Chevrolet, schreibt Autogramme für die Fans an seinem letzten Renn
Kevin Harvick, Stewart-Haas Racing Chevrolet
Kevin Harvick, Stewart-Haas Racing Chevrolet
Martin Truex Jr., Furniture Row Racing Chevrolet
Kyle Busch, Joe Gibbs Racing Toyota
Jeff Gordon, Hendrick Motorsports Chevrolet
Kevin Harvick, Stewart-Haas Racing Chevrolet
Kevin Harvick, Stewart-Haas Racing Chevrolet
Martin Truex Jr., Furniture Row Racing Chevrolet
Jeff Gordon, Hendrick Motorsports Chevrolet
Kevin Harvick, Stewart-Haas Racing Chevrolet
Kevin Harvick, Stewart-Haas Racing Chevrolet mit Sohn Keelan

Kyle Larson (Ganassi-Chevrolet; 30,680 Sekunden) und Joey Logano (Penske-Ford; 30,786) waren am Homestead-Samstag in den beiden Freien Trainings die zeitschnellsten Sprint-Cup-Piloten.

Interessant für den Titelkampf der „Final-Four‟ ist jedoch der Zehn-Runden-Schnitt von Jeff Gordon: Zu Beginn der „Happy-Hour‟ erreichte die Startnummer 24 einen Schnitt von 169,489 Meilen pro Stunde (272,77 km/h). Das bedeutete Platz eins in dieser Spezialwertung.

„Der erste Run im Abschlusstraining war großartig‟, sagte Jeff Gordon hinterher. „Es hat sich richtig gut angefühlt.‟

Wenn es am Sonntagabend so käme, dass der Kalifornier an seinem letzten Arbeitstag seinen fünften NASCAR-Titel holen würde, dann wäre dies etwas, „was es in unserem Sport noch nie gegeben hat. Das wäre das Größte, was ich in meinem Leben erreicht habe.‟

NASCAR-Legende Richard Petty glaubt übrigens an einen Gordon-Triumph. Als der „King‟ im November 1992 sein letztes Cup-Rennen fuhr, schenkte er damals allen Konkurrenten eine Geldklammer. Gordon besitzt diese Klammer noch.

Am Samstag schenkte Petty dem Hendrick-Piloten nun 93 US-Dollar. Also einen Dollar pro Sieg und sagte: „Ich hätte nichts dagegen, wenn Jeff diesen Titel holen würde, denn er hat über die ganzen Jahre soviel für NASCAR getan.‟

Weniger optimistisch war Martin Truex Jr., dessen Furniture-Row-Team am Samstag „keine wesentlichen Fortschritte‟ machen konnte.

Kevin Harvicks Crewchief Rodney Childers gab sich hingegen hoffnungsvoll: „Das Auto ist auf alle Fälle besser als im Vorjahr. Wir werden die nötigen Anpassungen im Rennverlauf schon hinbekommen.‟

Kyle Busch fuhr am späten Samstagabend als einziger der Final-Four das Xfinity-Rennen und zeigte sich dort gut aufgelegt: Nur ein Reifenproblem verhinderte eine Spitzenplatzierung.

Fraglich bleibt jedoch, ob Mutter Natur im NASCAR-Finale kooperiert. Auch für den Rennsonntag sind immer wieder einzelne Gewitterschauer angekündigt.

Die Regenwahrscheinlichkeit liegt je nach Wetterdienst um die 50 Prozent.

Im Ford Eco Boost 400 sind insgesamt 267 Runden zu fahren. Motorvision TV überträgt ab 20:00 Uhr live, die Grüne Flagge ist für 21:15 Uhr vorgesehen.

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