Konzernchef stellt NASCAR-Rückkehr von Dodge in Aussicht

Sergio Marchionne als Geschäftsführer des Großkonzerns FIAT-Chrysler hat die Rückkehr der Marke Dodge in den NASCAR-Sprint-Cup in Aussicht gestellt.

"Ich würde das gern tun", sagte Marchionne am Rande des Ferrari-Weltfinals in Daytona. "Ich habe mich am Samstag mit [NASCAR-Präsident] Jim France unterhalten. Ich bin schließlich derjenige, der Dodge damals abgezogen hat."

Die Marke hatte ihr Engagement nach der NASCAR-Saison 2012 beendet, obwohl Brad Keselowski für Dodge zum Meistertitel gefahren war.

Doch dieser Rückzug hatte einen guten Grund, meint Marchionne: "2009 hatten wir gerade den Bankrott hinter uns gelassen. Ich versuchte, die Rechnungen zu bezahlen. Wären wir weiter in der NASCAR gefahren, hätte das die Finanzen etwas zu sehr strapaziert."

"Ich denke, wir befinden uns jetzt in einer anderen Situation. Und wenn möglich würden wir gern in die NASCAR zurückkehren", sagt Marchionne.

Es gehe nun darum, die richtigen Bedingungen für das Comeback zu schaffen.

"Ich bin mit Jim und Lesa [France-Kennedy] verblieben, dass wir das Thema in Kürze wieder aufgreifen wollen."

NASCAR-Chef Brian France bestätigte entsprechende Gespräche auf Nachfrage von Motorsport.com. "Wir sind aber noch nicht in einer Position, etwas bekanntgeben zu können", meint er.

Sein Sprecher David Higdon ergänzt: "NASCAR ist gerade ein großes Thema. Wir stehen im Dialog mit einer Reihe von Herstellern, die Interesse daran haben, unserem Sport beizutreten. Wir freuen uns darauf, das Thema weiter zu diskutieren."

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