Kyle Busch und Denny Hamlin noch nicht ganz fit

Joe Gibbs Racing war die erste große Team-Station der diesjährigen Media-Tour von Charlotte.

Dabei standen mit Kyle Busch und Denny Hamlin zwei Piloten im Gesundheitsfokus, die sich in der Winterpause einer OP unterziehen mussten.

Hamlin ließ sich dabei sein kaputtes Kreuzband reparieren und betonte einen Monat vor dem Daytona 500, dass er sich derzeit "bei etwa 50 Prozent" sieht.

"Ich kann in das Auto steigen und komme auch wieder raus", beschrieb Hamlin. "Aber ich wünschte, es würde ein wenig besser gehen. Ich muss bis Daytona vor allem meine Bewegungsfähigkeit wieder bekommen."

In Daytona wird Kyle Busch keines der unterklassigen Rennen fahren. Generell ist sein Kalender 2016 arg zusammen geschrumpft: Kein Truck-Rennen, 15 bis 18 Xfinity-Rennen und keines davon auf den beiden Restrictor-Plate-Strecken von Daytona und Talladega.

"Meine Frau lässt mich nicht mehr, auch Joe Gibbs ist dagegen", begründete Kyle Busch, der vor Jahresfrist im Xfinity-Rennenv von Daytona seinen schweren Unfall hatte. "Ich habe es mir schon überlegt, aber die Beiden sagten Nein."

Nach seiner OP, bei der eine Metallplatte und ein paar Schrauben entfernt wurden, fühlt sich Kyle Busch bei "etwa 85 Prozent". Wie Teamkollege Hamlin will auch er bis zum Daytona 500 am 21. Februar wieder bei 100 Prozent stehen.

Für Hamlin steht in dieser Saison übrigens eine Vertragsverlängerung ins Haus. Veränderungen sind nicht geplant: "Ich habe so eine gute Beziehung mit JGR und Sponsor FedEx, ich wäre blöd, wenn ich das aufgeben würde."

Denny Hamlin will noch einige Titel holen

Hamlin, der im November seinen 35. Geburtstag feierte, wird diese Saison mit Mike Wheeler einen neuen, jungen Crewchief bekommen, mit dem er teamintern schon über ein Jahrzehnt zusammenarbeitet.

"Es gibt einen langfristigen Plan, dass ich und 'Wheels' eines Tages auch im Cup gemeinsame Sache machen. Als er es dann über die Xfinity-Serie geschafft hatte, war klar, dass ich mich für ihn frei machen musste."

"Ich war mit Dave Rogers zufrieden, aber es hätte ja keinen Sinn gemacht, ihn für ein Jahr an Carl (Edwards) auszuleihen. Jetzt haben alle bekommen, was sie wollten und ich hoffe, dass das der letzte Crewchief in meiner Karriere ist."

Apropos Karriere: Was Hamlin noch fehlt, ist natürlich der Titel, den der fünf Jahre jüngere Kyle Busch gerade holte.

Zeitdruck fühlt Hamlin aber keinen. "Ich war ja schon einige Male nahe dran", sagt er mit Blick auf seine bislang neun Chase-Qualifikationen. "Es hat aus verschiedenen Gründen noch nicht geklappt."

"Ein, zwei Rennen vor dem Saisonende war ich gut dabei dran und dann passiert irgendetwas dummes. Es muss sich einfach einmal in deine Richtung entwickeln."

Sein Versprechen lautet also: "Bevor ich meine Karriere beende, werde ich noch einige Titel holen."

Hier geht es zu den Bildern der NASCAR Media-Tour.

Hier unsere große Fotostrecke über NASCAR-Champion Kyle Busch.

 

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