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NASCAR Cup St. Louis

Nach absichtlichen Abschuss: Chase Elliott für ein Rennen gesperrt!

Chase Elliott muss nach Unfall mit Denny Hamlin in Charlotte ein Rennen aussetzen - Corey LaJoie ersetzt den Hendrick-Piloten in St. Louis

Nach absichtlichen Abschuss: Chase Elliott für ein Rennen gesperrt!

NASCAR will keine absichtlichen Abschüsse mehr in den Cup-Rennen sehen, deshalb werden Fahrer, die von der Rennleitung erwischt werden, hart bestraft. Jetzt hat es Chase Elliott erwischt, der auf dem Charlotte Motor Speedway mit Denny Hamlin aneinander geriet. Der Hendrick-Pilot drehte den Gibbs-Piloten in Runde 186 nach Ansicht der Rennleitung absichtlich um. Elliott muss deshalb beim Rennen in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri zuschauen. Als Ersatzfahrer wurde Corey LaJoie nominiert.

Was genau war passiert? In Runde 186 kam es zu einer Berührung zwischen den beiden Piloten und Elliott touchierte die Mauer. Sofort steuerte er seinen Chevrolet mit der Nummer 9 in den Toyota mit der Nummer 11 und traf Hamlin am hinteren rechten Kotflügel. Hamlin krachte mit voller Wucht in die Mauer, auch Elliotts Auto wurde in Mitleidenschaft gezogen. NASCAR schaute sich die Szene nach dem Rennen noch einmal an und stellte Absicht hinter Elliotts Aktion fest.

"Wir nehmen das sehr ernst", sagt Elton Sawyer, NASCAR-Vizepräsident für Wettbewerb, gegenüber 'SiriusXM'. "Der Unfall passierte in Kurve 4 und nachdem wir uns alle möglichen Videos angesehen haben, haben wir festgestellt, dass es eine absichtliche Aktion von Chase war. Das ist unsere Meinung, nachdem wir alle verfügbaren Bilder analysiert haben. In der Hitze des Gefechts kann so etwas passieren."

Dennoch kritisiert Sawyer die Revanche von Elliott: "Die Fahrer müssen verstehen, dass sie die Situation anders lösen müssen, als jemanden hinten rechts reinzufahren und damit in Gefahr zu bringen." Für Elliott ist es bereits die zweite Zwangspause in der Saison 2023. Der Hendrick-Pilot brach sich beim Skifahren das Bein und musste sechs Rennen aussetzen. St. Louis wird das siebte Rennen sein, das der beliebteste NASCAR-Fahrer von der Bank aus verfolgen muss.

Für seine Verletzung erhielt der 27-Jährige aus Dawsonville, Georgia, einen so genannten "Medical Waiver", der es ihm erlaubt, trotz der verpassten Rennen um einen Platz in den Playoffs zu kämpfen. Nun braucht er einen weiteren Waiver, um seine Titelchancen zu wahren, doch der wurde von NASCAR noch nicht ausgestellt. Da aber zum Beispiel Josh Williams wegen seines Park-Skandals trotz einer Sperre einen solchen Waiver erhielt, ist es wahrscheinlich, dass auch Elliott weiter um die Meisterschaft kämpfen wird.

 

Der Fall Elliott ist alles andere als ein Präzedenzfall, denn auch Bubba Wallace wurde wegen einer ähnlichen Aktion für ein Rennen gesperrt. In der Saison 2022 wurde der 23XI-Pilot gesperrt, nachdem er Kyle Larson in Las Vegas auf ähnliche Weise ins Aus befördert hatte. Da sich der Vorfall damals in einem Playoff-Rennen ereignete, musste NASCAR nicht über einen Waiver entscheiden, da beide Piloten bereits aus dem Meisterschaftskampf ausgeschieden waren.

Das Team von Rick Hendrick wird auf einen Einspruch gegen die Strafe verzichten und einen solchen Waiver beantragen. Nachdem zuletzt Josh Berry für Hendrick eingesprungen war, erhält diesmal Spire-Pilot LaJoie eine Chance im NASCAR-Topteam. "Wir sind dankbar, dass Corey einspringt und Spire ihn dafür freistellt", heißt es in einem Statement von Hendrick. NASCAR-Truck-Pilot Carson Hocevar wird dafür den Spire-Chevrolet übernehmen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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