NASCAR-Rennen 2018 mit noch mehr Segmenten?

Nach der Premiere der sogenannten Stages in den Rennen der NASCAR-Saison 2017 könnten die Verantwortlichen schon 2018 noch weitere Segmente hinzufügen.

Das hat NASCAR-Vizepräsident Steve O'Donnell im Anschluss an das Coco-Cola 600 in Charlotte gegenüber SiriusXM Radio erklärt. Das Rennen war erstmals über 4 statt wie bisher 3 Segmenten ausgetragen worden.

"Das ist auf jeden Fall eine Sache, die eng mit der Strategie verknüpft ist. Und in Charlotte hat es prima funktioniert. Wir haben viele unterschiedliche Strategien gesehen. Alleine in der letzten Stage ging eine Menge vor sich."

"Wir sind stolz darauf, dieses 4. Segment in dieses Rennen aufgenommen zu haben. Das ist etwas, was wir uns für 2018 genau ansehen. Denn im Coke 600 hat es wunderbar gepasst."

Zur Debatte stehen laut O'Donnell auch Bonuspunkte für die wichtigsten und größten NASCAR-Rennen des Jahres wie das Daytona 500, das Coca-Cola 600 in Charlotte, das Brickyard 400 in Indianapolis und das Southern 500 in Darlington.

Etwas Ähnliches gab es schon einmal von 1985 bis 1997, die "Winston Million". Damals wurde 1 Million US-Dollar für den Fahrer ausgelobt, der in einer Saison 3 von 4 Rennen aus der Reihe Daytona 500, Winston 500 (Talladega), Coca-Cola 600 und Southern 500 gewann.

Bill Elliott (1985) und Jeff Gordon (1997) holten sich jeweils die "Winston Million", niemand sonst. Aber das Programm von Seriensponsor RJ Reynolds verfehlte seinen Zweck nicht: Das Interesse an den NASCAR-Highlight-Rennen stieg massiv an.

O'Donnell hat für die NASCAR-Saison 2018 etwas dergleichen im Sinn: "Sobald wir uns davon überzeugt haben, wie die Stages und dieses Format funktionieren, beschäftigen wir uns mit 2018."

Der NASCAR-Kalender 2018 mit einigen Überraschungen wurde bereits dieser Tage veröffentlicht.

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