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Rennbericht
NASCAR Cup All-Star-Race in North Wilkesboro

NASCAR All-Star-Race: Logano dominiert - Larson auf P4 direkt nach Indy-500-Quali

Während Joey Logano in North Wilkesboro das All-Star-Race vom Start bis ins Ziel anführt, fährt Kyle Larson vom letzten Startplatz bis fast in die Top 3

1. Joey Logano, Team Penske, Shell Pennzoil Ford Mustang

Joey Logano (Penske-Ford) hat am Sonntagabend die insgesamt 40. Auflage des NASCAR All-Star-Race in absolut überzeugender Manier gewonnen. Auf dem komplett neu asphaltierten North Wilkesboro Speedway führte Logano von der Pole gestartet letztlich 199 der 200 Runden an und sicherte sich souverän das Siegerpreisgeld in Höhe von einer Million US-Dollar.

FOTOS: NASCAR All-Star-Race in North Wilkesboro

Auf dem 0,625-Meilen-Oval in North Wilkesboro war es das zweite All-Star-Race (nach 2023). Und für Logano ist es der zweite Sieg beim All-Star-Race. Den ersten hatte er allerdings nicht im vergangenen Jahr erzielt, sondern im Jahr 2016 auf dem Charlotte Motor Speedway.

Für Unterhaltung sorgte am Sonntagabend Kyle Larson (Hendrick-Chevrolet), der nach einer Luftbrücke Indianapolis-North Wilkesboro vom letzten Startplatz (P20) losfuhr und letztlich Vierter wurde.

ERGEBNIS: NASCAR All-Star-Race in North Wilkesboro

Logano startet von Pole - Larson direkt nach Indy-Quali von P20

Von der Pole startete Joey Logano dank Bestzeit im Pole-Qualifying, welches wetterbedingt von Freitagabend auf Samstagvormittag verschoben werden musste. Der Rest der Startaufstellung hätte eigentlich in zwei Heat-Races am Samstagabend ermittelt werden sollen, aber die wurden aufgrund von Regen abgesagt.

Somit wurde nicht nur die Pole, sondern die gesamte Startaufstellung anhand des Ergebnisses des Pole-Qualifyings ermittelt. Einzige Ausnahme: Kevin Harvick, der am Freitag und Samstag den #5 Hendrick-Chevrolet in Vertretung für Kyle Larson fuhr, weil der sich in Indianapolis für das Indy 500 qualifizierte, trat am Sonntag planmäßig nicht an.

Weil Larson, der sich im Top-6-Shootout am Sonntag den fünften Startplatz für das Indy 500 am kommenden Sonntag gesichert hat, seinen angestammten #5 Hendrick-Chevrolet in North Wilkesboro erst für den Start des Rennens übernehmen konnte, musste er in der Startaufstellung am Abend ganz nach hinten. Den von Harvick herausgefahrenen Startplatz (P12) durfte er nicht einnehmen.

Mit der eingerichteten Luftbrücke - Hubschrauber-Flugzeug-Hubschrauber - schaffte es Larson aber rechtzeitig von Indianapolis nach North Wilkesboro. Zu Abend gegessen hat er (zusammen mit Ehefrau Katelyn sowie Jeff Gordon und Jeff Andrews) im Flugzeug. Und auf der 20. Position, die er beim Start einnehmen musste, blieb er nicht lange sitzen.

Start: Kyle Busch schickt Ricky Stenhouse in die Mauer

An der Spitze kam Polesetter Joey Logano am besten weg, während Kyle Larson ganz hinten direkt Positionen gutmachte. Die erste Gelbphase allerdings gab es direkt in der zweiten Runde. Ricky Stenhouse (JTG-Chevrolet) und Kyle Busch (Childress-Chevrolet) waren kurz nach dem Start aneinandergeraten. Erst drückte Stenhouse Busch in die Mauer. Der revanchierte sich sofort und schickte Stenhouse direkt in den Feierabend.

 

Bei Halbzeit der 200-Runden-Distanz gab es eine angekündigte Gelbphase, die das erste von diesmal nur drei Segmenten beendete. Joey Logano hielt bis zur 100-Runden-Marke die Führung. Kyle Larson beendete das erste Rennsegment auf P13. Das war noch lange nicht das Ende seines Vorwärtsdrangs.

Beim Restart führte Logano vor Christopher Bell (Gibbs-Toyota). Als die beiden wenige Runden später bei einem Überholversuch Bells aneinander gerieten, schien Denny Hamlin (Gibbs-Toyota) ganz innen der lachende Dritte sein zu können. Doch Logano gelang es gerade so, die Führung zu verteidigen.

 

Kurz darauf war es abermals Kyle Busch, der für einen Zwischenfall mitsamt Gelbphase sorgte. Nachdem er zu Beginn des Rennens Ricky Stenhouse aus dem Weg geräumt hatte, war es in diesem Fall der erst nachträglich über das All-Star-Open ins All-Star-Race eingezogene Ty Gibbs (Gibbs-Toyota), der von Busch umgedreht wurde.

Beim nächsten Restart führte Logano vor Hamlin, während der von P20 gestartete Kyle Larson zu diesem Zeitpunkt schon an den Top 5 kratzte. Aber als es nach 150 Runden die zweite der angekündigten Gelbphasen gab, um das dritte Rennsegment einzuläuten, entschieden Larson und Crewchief Cliff Daniels zum Boxenstopp. Hingegen gegen blieben sieben Piloten auf der Bahn.

 

Beim Restart machte Larson nicht lange Federlesen und kam zügig bis auf die dritte Position nach vorn. Von da an hatte er "nur" noch Spitzenreiter Joey Logano und dessen Verfolger Denny Hamlin vor sich.

An diesen beiden aber biss sich Larson trotz frischerer Reifen die Zähne aus. So blieb es ganz vorne bei der Reihenfolge Logano vor Hamlin, während Larson in der absoluten Schlussphase noch hinter Chris Buescher (RFK-Ford) zurückfiel und schließlich Vierter wurde.

Erstmals zwei Reifenmischungen im Einsatz

Wie schon so oft in den vergangenen Jahren, so diente das All-Star-Race auch diesmal wieder zum Ausprobieren neuer Regeln, die potenziell zu einem späteren Zeitpunkt in den Rennbetrieb der regulären Saison übernommen werden könnten. Diesmal war es die Tatsache, dass zwei unterschiedliche Mischungen an Slick-Reifen zur Verfügung standen. Zur gewohnten Mischung (gelb markiert) kam eine weichere Mischung (rot markiert) hinzu.

Im All-Star-Race über 200 Runden galt die Vorgabe, dass im ersten Rennsegment alle 20 Teilnehmer mit den weichen Reifen starten mussten. Bei den Boxenstopps hatten die Teams die Wahl, ob sie weiterhin auf die weiche oder aber auf die härtere Reifenmischung setzen. Was per Reglement nicht erlaubt war, war eine Kombination beider Mischungen auf einem Vier-Reifen-Satz.

Letzten Endes war am Sonntagabend aber nicht die Reifenstrategie das, was über Sieg und Niederlage im All-Star-Race 2024 entschied. Vielmehr war es einmal mehr die Tatsache, dass man in North Wilkesboro - trotz dem komplett neuen Asphalt - quasi nur dann überholen kann, wenn man Berührung(en) in Kauf nimmt.

Nichts zu holen für die drei Nachrücker

Aufgrund der Zulassungskriterien zum diesjährigen All-Star-Race waren 17 NASCAR-Piloten bereits vorab gesetzt. Das 20-köpfige Starterfeld komplett machten wie üblich der Sieger und der Zweitplatzierte des direkt vorher stattgefundenen All-Star-Open sowie der Gewinner des Fan-Votings.

Im All-Star-Open, gewissermaßen dem Last-Chance-Race zum Einzug ins All-Star-Race, hatte sich Ty Gibbs nach 100 Runden vor Bubba Wallace (23XI-Toyota) durchgesetzt. Damit zogen beide ihr Ticket und bekamen damit ebenfalls die Chance auf den Gewinn von einer Million US-Dollar Preisgeld. Der Gewinner des Fan-Votings, für den diese Chance ebenfalls bestand, war Noah Gragson (Stewart/Haas-Ford). Es blieb bei der Chance. Unterm Strich schlossen sie in der Reihenfolge Wallace, Gragson, Gibbs auf P6, P11, P13 ab.

Nachdem das zwei und letzte punktelose Rennen im NASCAR Cup-Kalender 2024 nun absolviert ist, geht es direkt am kommenden Wochenende mit der regulären Saison weiter. Auf dem Charlotte Motor Speedway steht am Sonntag (26. Mai) das Coca-Cola 600 an. Für Kyle Larson wird es dann das echte "Double" in Form zweier großer Rennen. Unmittelbar zuvor wird er beim Indy 500 aus der zweiten Reihe starten.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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