NASCAR 2018
Topic

NASCAR 2018

Chronologie und Stimmen: So lief das NASCAR-Finale 2018

geteilte inhalte
kommentare
Chronologie und Stimmen: So lief das NASCAR-Finale 2018
Autor: Mario Fritzsche
19.11.2018, 01:18

Details und Reaktionen, wie sich Joey Logano im packenden, fairen Kampf gegen Martin Truex Jr., Kevin Harvick und Kyle Busch seinen ersten NASCAR-Titel geholt hat

Vor 56.000 Zuschauern am ausverkauften Homestead-Miami Speedway ist am Sonntag die NASCAR-Saison 2018 mit einem spannenden Rennen zu Ende gegangen. Beim Höhepunkt des Wochenendes, dem Saisonfinale der Monster Energy NASCAR Cup Series, setzte sich im Titelkampf mit vier punktgleichen Fahrern schließlich Joey Logano (Penske-Ford) gegen seine drei Konkurrenten - keine geringeren als die "Big 3" Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Toyota), Kevin Harvick (Stewart/Haas-Ford) und Kyle Busch (Gibbs-Toyota) - durch.

Fotos: NASCAR-Finale 2018 in Homestead

Rennergebnis: NASCAR-Finale 2018 in Homestead

Nachdem die "Big 3" allesamt bereits einen Titel auf dem Konto hatten und Logano der einzige titellose Titelkandidat 2018 war, herrscht nach dem Finale 2018 nun Ausgeglichenheit. Alle vier haben die Gesamtwertung der NASCAR-Topliga je einmal gewonnen. Neben dem ersten Fahrertitel für Logano ist es für Penske der zweite Titel nach 2012 (Brad Keselowski), für Ford erstmals seit 2004 (Kurt Busch) wieder ein Titel und beim Abschied des Fusion gar der erste Ford-Herstellertitel seit 2002.

Wie das entscheidende Rennen der Saison 2018 am Sonntag über 267 Runden in Homestead für die vier Protagonisten im Detail verlaufen ist und wie sie dieses einschätzen, lässt sich unserer Chronologie mit Stimmen entnehmen:

Joey Logano zieht mit "Big 3" gleich und holt seinen ersten Titel

 

Penske-Pilot Joey Logano ging von Startplatz fünf auf die (erneute) Jagd nach seinem ersten NASCAR-Titel. Direkt in der ersten Rennrunde ging er an Truex Jr. vorbei und schob sich damit in Reihen der Titelkandidaten an die zweite Stelle hinter Kyle Busch nach vorn. In Runde 34 aber fiel Logano hinter Kevin Harvick zurück und war damit einstweilen wieder Dritter im Titelrennen. Stage 1 nach 80 Runden schloss Logano hinter den beiden als dritter Titelkandidat ab.

Der Boxenstopp unter Gelb beim Übergang zu Stage 2 brachte Logano wieder an Busch vorbei. Beim Restart schnappte sich der Penske-Pilot dann den schnell abgefertigten Truex Jr. und kurz darauf auch Harvick. Damit führte Logano erstmals das Titelrennen an, ganz vorn im Rennen lag nun aber Kyle Larson. Den im Titelrennen außen vor fahrenden Ganassi-Piloten kassierte Logano wenige Runden später und übernahm damit auch im Kampf um den Rennsieg die Führung.

Nach 14 Führungsrunden übergab Logano das Zepter wieder an Larson, hatte aber auch an zweiter Stelle liegend weiterhin im Titelrennen die Nase vorn. Dies änderte sich kurz darauf, als Harvick am Penske-Piloten vorbeiging und damit seinerseits wieder das Titelkommando übernahm. Kurz darauf wurde Logano in der Rolle des Harvick-Verfolgers von Truex Jr. abgelöst und an dieser Reihenfolge änderte auch der zweite Green-Flag-Stop im Rennen nichts.

Runde 139 sah die erste Gelbphase aufgrund eines Zwischenfalls. Grund war ein auf der Strecke liegendes Teil des Gibbs-Toyota von Erik Jones. Beim Boxenstopp unter Gelb hielt Logano die dritte Position im Titelrennen hinter Harvick und Truex Jr., ging beim Restart aber mit Kyle Busch im Schlepptau am Furniture-Row-Piloten vorbei. Bei Ende von Stage 2 lautete die Reihenfolge in Reihen der Titelkandidaten: Harvick, Logano, Truex Jr. und Busch. Ganz vorn holte sich Larson den Stage-Sieg, was für das Titelrennen aber keine Rolle spielte.

Zum Durchblättern: Historie der NASCAR-Finalteilnehmer seit 2014

Fotostrecke
Liste

2014: Denny Hamlin, Ryan Newman, Joey Logano, Kevin Harvick

2014: Denny Hamlin, Ryan Newman, Joey Logano, Kevin Harvick
1/25

Foto: NASCAR Media

Kevin Harvick (Stewart/Haas-Chevrolet): Champion mit P1 im Rennen

Kevin Harvick (Stewart/Haas-Chevrolet): Champion mit P1 im Rennen
2/25

Foto: Eric Gilbert

Ryan Newman (Childress-Chevrolet): Zweiter mit P2 im Rennen

Ryan Newman (Childress-Chevrolet): Zweiter mit P2 im Rennen
3/25

Foto: Eric Gilbert

Denny Hamlin (Gibbs-Toyota): Dritter mit P7 im Rennen

Denny Hamlin (Gibbs-Toyota): Dritter mit P7 im Rennen
4/25

Foto: Eric Gilbert

Joey Logano (Penske-Ford): Vierter mit P16 im Rennen

Joey Logano (Penske-Ford): Vierter mit P16 im Rennen
5/25

Foto: Eric Gilbert

2015: Jeff Gordon, Kevin Harvick, Martin Truex Jr., Kyle Busch

2015: Jeff Gordon, Kevin Harvick, Martin Truex Jr., Kyle Busch
6/25

Foto: Eric Gilbert

Kyle Busch (Gibbs-Toyota): Champion mit P1 im Rennen

Kyle Busch (Gibbs-Toyota): Champion mit P1 im Rennen
7/25

Foto: NASCAR Media

Kevin Harvick (Stewart/Haas-Chevrolet): Zweiter mit P2 im Rennen

Kevin Harvick (Stewart/Haas-Chevrolet): Zweiter mit P2 im Rennen
8/25

Foto: Eric Gilbert

Jeff Gordon (Hendrick-Chevrolet): Dritter mit P6 im Rennen

Jeff Gordon (Hendrick-Chevrolet): Dritter mit P6 im Rennen
9/25

Foto: Eric Gilbert

Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Chevrolet): Vierter mit P12 im Rennen

Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Chevrolet): Vierter mit P12 im Rennen
10/25

Foto: Eric Gilbert

2016: Joey Logano, Jimmie Johnson, Carl Edwards, Kyle Busch

2016: Joey Logano, Jimmie Johnson, Carl Edwards, Kyle Busch
11/25

Foto: NASCAR Media

Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet): Champion mit P1 im Rennen

Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet): Champion mit P1 im Rennen
12/25

Foto: NASCAR Media

Joey Logano (Penkse-Ford): Zweiter mit P4 im Rennen

Joey Logano (Penkse-Ford): Zweiter mit P4 im Rennen
13/25

Foto: Rainier Ehrhardt

Kyle Busch (Gibbs-Toyota): Dritter mit P6 im Rennen

Kyle Busch (Gibbs-Toyota): Dritter mit P6 im Rennen
14/25

Foto: Britta Eggert

Carl Edwards (Gibbs-Toyota): Vierter mit Crash im Rennen

Carl Edwards (Gibbs-Toyota): Vierter mit Crash im Rennen
15/25

Foto: Rainier Ehrhardt

2017: Brad Keselowski, Martin Truex Jr., Kyle Busch, Kevin Harvick

2017: Brad Keselowski, Martin Truex Jr., Kyle Busch, Kevin Harvick
16/25

Foto: NASCAR Media

Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Toyota): Champion mit P1 im Rennen

Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Toyota): Champion mit P1 im Rennen
17/25

Foto: Logan Whitton / LAT Images

Kyle Busch (Gibbs-Toyota): Zweiter mit P2 im Rennen

Kyle Busch (Gibbs-Toyota): Zweiter mit P2 im Rennen
18/25

Foto: John Harrelson / LAT Images

Kevin Harvick (Stewart/Haas-Ford): Dritter mit P4 im Rennen

Kevin Harvick (Stewart/Haas-Ford): Dritter mit P4 im Rennen
19/25

Foto: John Harrelson / LAT Images

Brad Keselowski (Penske-Ford): Vierter mit P7 im Rennen

Brad Keselowski (Penske-Ford): Vierter mit P7 im Rennen
20/25

Foto: John Harrelson / LAT Images

2018: Joey Logano, Kyle Busch, Martin Truex Jr., Kevin Harvick

2018: Joey Logano, Kyle Busch, Martin Truex Jr., Kevin Harvick
21/25

Foto: NASCAR Media

Joey Logano (Penske-Ford): Champion mit P1 im Rennen

Joey Logano (Penske-Ford): Champion mit P1 im Rennen
22/25

Foto: Nigel Kinrade / LAT Images

Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Toyota): Zweiter mit P2 im Rennen

Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Toyota): Zweiter mit P2 im Rennen
23/25

Foto: John Harrelson / LAT Images

Kevin Harvick (Stewart/Haas-Ford): Dritter mit P3 im Rennen

Kevin Harvick (Stewart/Haas-Ford): Dritter mit P3 im Rennen
24/25

Foto: John Harrelson / LAT Images

Kyle Busch (Gibbs-Toyota): Vierter mit P4 im Rennen

Kyle Busch (Gibbs-Toyota): Vierter mit P4 im Rennen
25/25

Foto: John Harrelson / LAT Images

Wesentlich entscheidender war, dass Logano beim Boxenstopp unter Gelb beim Übergang zu Stage 3 schneller als Harvick abgefertigt wurde. Weil er zudem noch schneller als Larson abgefertigt wurde, übernahm der Penske-Pilot damit sowohl im Titelkampf als auch im Rennen die Spitze. Beim Restart verlor Logano ganz kurz die Führung an Harvick, holte sie sich aber umgehend zurück. Weil auch Truex Jr. an Harvick vorbeiging, war der Furniture-Row-Pilot nun erster Verfolger Loganos.

Was folgte war eine von Kyle Larson herausgebrachte Gelbphase. Nachdem der Ganassi-Pilot Stage 2 gewonnen hatte, dauerte sein Boxenstopp unter Gelb lange. Im Bemühen, wieder aufzuholen und den Titelkandidaten zumindest den Rennsieg streitig zu machen, erwischte Larson kurz vor Runde 193 mehrfach die Mauer. Der Ganassi-Pilot lag zu diesem Zeitpunkt gerade wieder an zweiter Stelle hinter Logano und vor Truex Jr.. Die Beschädigungen aufgrund der Mauerkontakte aber nahmen Larson aus der Entscheidung um den Tagessieg.

Beim Boxenstopp unter Gelb behielt Logano derweil die Führung vor Truex Jr. und Harvick. Beim Restart duellierten sich dann Logano und Truex Jr. erstmals auf engstem Raum, bevor sich der Penske-Pilot im engen Zweikampf mitsamt leichter Berührung doch durchsetzte. 50 Runden vor Schluss aber musste Logano auf der Außenbahn doch die Führung an den innen attackierenden Truex Jr. überlassen - wieder lief alles absolut fair ab. Nach dem robusten Zweikampf um den Martinsville-Sieg vor drei Wochen hätte man unter Umständen anderes befürchten können, aber weder Truex Jr. noch Logano ließen sich in Homestead zu hitzigen Aktionen hinreißen.

 

Beim letzten Green-Flag-Stop in Runde 230 wurde Logano von seiner Penske-Crew wieder an Truex Jr. vorbeigebracht, was aber in erster Linie an einem verpatzten Boxenstopp der Furniture-Row-Truppe lag. Der Wagenheber machte beim Stopp Probleme. Die Führung im Rennen übernahm Logano damit aber nicht, denn diese ging virtuell an den zuerst gestoppten Harvick über. Logano war direkt dran, aber auch Truex Jr. war noch nicht geschlagen.

Was folgte, war ein erneuter enger Zweikampf der beiden - und wieder setzte sich der Furniture-Row-Pilot sauber gegen den Penske-Piloten durch. Im Titelrennen aber lag nicht nur Harvick weiter vorn. Denn Kyle Busch hatte seinen letzten Green-Flag-Stop solange herausgezögert, bis es 20 Runden vor Schluss Gelb gab. Auslöser war ausrechnet ein Dreher von Kyle Busch Gibbs-Teamkollege Daniel Suarez, der wiederum ausgerechnet von Loganos Penske-Teamkollege Brad Keselowski angeschoben worden war.

Unter Gelb ging es zum letzten Boxenstopp des Rennens. Bei diesem wurde Kyle Busch am schnellsten abgefertigt, verlor die Führung beim Restart aber an Truex Jr. Logano ging beim Restart ebenfalls sofort an Busch vorbei und auf die zweite Position nach vorn. Von da an ging das Rennen unter Grün zu Ende.

Das entscheidende Manöver gelang Logano zwölf Runden vor Schluss, als er auf der Außenbahn der Turns 1/2 unwiderstehlich an Truex Jr. vorbeizog und diesem damit endgültig den Schneid abkaufte. So kreuzte Logano nach 267 Runden vor dem Vorjahreschampion und vor den beiden Ex-Champions Harvick und Kyle Busch als Rennsieger und damit NASCAR-Champion 2018 die Linie.

Fotos: Joey Logano beim NASCAR-Finale 2018 in Homestead

"Wir haben bewiesen, dass wir nicht die Underdogs waren", so Logano und weiter: "Den Titel gewonnen zu haben, ist unglaublich. Ich habe zehn Jahre darauf hingearbeitet und war ein paar Mal knapp davor, ihn zu gewinnen. Jetzt haben wir nicht nur den Fahrer- sondern auch den Herstellertitel gewonnen. Ich bin so stolz auf das gesamte Team und kann es jetzt gar nicht erwarten, den Mustang zu fahren."

Martin Truex Jr. verpasst perfekten Furniture-Row-Abschied knapp

 

Vorjahreschampion Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Toyota) startete vom dritten Startplatz in das Unternehmen Titelverteidigung und gleichzeitig in das letzte Rennen in der Teamgeschichte von Furniture Row Racing. Allerdings ließ er Logano direkt nach dem Start passieren und fiel somit hinter Kyle Busch und dem Penske-Piloten an die dritte Stelle im Titelkampf zurück.

In der 24. Runde ging auch Kevin Harvick vorbei, womit der Vorjahreschampion ans Ende des vierköpfigen Kampfs um den 2018er Titel zurückfiel. Daran änderte der erste Boxenstopp unter Grün nichts, im Gegenteil: Weil Truex Jr. einige Runden später stoppte als die drei Titelkonkurrenten, wurde sein Rückstand auf der Strecke sogar noch größer. So lag der Furniture-Row-Pilot auch bei Ende von Stage 1 nach 80 Runden an vierter Stelle im Titelrennen.

Beim Boxenstopp unter Gelb gewann Truex Jr. zwei Positionen im Titelrennen, da ihn seine Crew an Logano und auch am (erstmals) lange stehenden Kyle Busch vorbeibrachte. Logano aber kam beim Restart direkt wieder vorbei. Somit war Truex Jr. kurzzeitig Dritter im Titelkampf vor Busch. Wenig später war Truex Jr. wieder Zweiter, indem er an Logano vorbeiging und nur noch einen Titelrivalen vor sich hatte: Harvick. Dies blieb auch beim zweiten Green-Flag-Stop so.

Die Debris-Caution für ein Teil des Autos von Erik Jones änderte nichts. Truex Jr. blieb beim Boxenstopp unter Gelb Zweiter im Titelrennen hinter Harvick und vor Logano und Busch. Beim Restart aber musste der Vorjahreschampion sowohl Logano als auch Busch ziehen lassen und fiel damit vorübergehend wieder ans Ende des Titelkampfs zurück. Wenig später allerdings packte er zumindest Busch wieder und verdrängte damit den Gibbs-Piloten für das Ende von Stage 2 wieder nach hinten.

Der Restart, der Stage 3 einläutete, sah einen packenden Dreikampf zwischen Logano, Harvick und Truex Jr., den der Penske-Pilot für den Moment für sich entschied. Truex Jr. aber kam bei dieser Gelegenheit am lange führenden Harvick vorbei und war nun hinter Logano Zweiter im Titelkampf. Als Ganassi-Pilot Kyle Larson mit Mauerkontakt in Runde 193 für Gelb sorgte, wurde Truex Jr. an der Box erneut direkt hinter Spitzenreiter Logano als Zweiter auf die Strecke zurückgebracht.

Beim Restart versuchte der Furniture-Row-Pilot dann, dem Penske-Piloten im direkten Duell die Führung abzunehmen, schaffte es mitsamt leichter Berührung aber nicht ganz. 50 Runden vor Schluss kämpfte Truex Jr. Logano im direkten Zweikampf doch nieder und übernahm damit allumfassend die Führung. Zu diesem Zeitpunkt sah es nach erfolgreicher Titelverteidigung und dem traumhaften Abschied für Furniture Row Racing aus.

 

Ausgerechnet den letzten Green-Flag-Stop aber verpatzte die Crew aus Denver bei ihrer Abschiedsvorstellung, weil es ein Problem mit dem Wagenheber gab. Truex Jr. fiel dadurch nicht nur hinter Logano, sondern auch hinter Harvick zurück. Doch der Vorjahreschampion war noch nicht geschlagen. Im erneuten engen Zweikampf mit Logano setzte er sich abermals fair durch.

Die von Daniel Suarez' Dreher nach Berührung von Brad Keselowski ausgelöste Gelbphase sah Truex Jr. als Zweiten hinter Kyle Busch aus der Boxengasse kommen. Zu diesem Zeitpunkt lag er vor Logano. Doch der Penske-Pilot schnappte sich von dritter Stelle kommend zunächst Busch und zwölf Runden vor Schluss auf der Außenbahn der Turns 1/2 auch Truex Jr. Weil es keine weitere Gelbphase gab, war für Truex Jr. und Furniture Row Racing sowohl im Rennen als auch in der Meisterschaft der zweite Platz besiegelt.

Fotos: Martin Truex Jr. beim NASCAR-Finale 2018 in Homestead

"So zu verlieren, tut weh", meint Truex Jr. und holt aus: "Es war im Grunde umgekehrt zum vergangenen Jahr, denn damals ist uns im letzten Stint das gelungen, was nun ihnen [Logano und Penske] gelungen ist. So läuft es eben. Diesmal liefen die Dinge einfach nicht für uns, denn auf den ersten zehn bis 15 Runden mit frischen Reifen lag mein Auto überhaupt nicht. Mir ist am Schluss zum Glück noch ein guter Restart gelungen, aber ich hätte noch 15 bis 20 Runden mehr gebraucht. So hatte ich keine Chance. Ich weiß gar nicht, was ich noch groß sagen soll, außer dass ich unglaublich stolz auf alle im Team bin. Das, was in diesem Jahr geleistet wurde, war großartig. Wer weiß, ob es ohne die letzte Gelbphase gereicht hätte. Es waren aber auch so fünf unglaubliche Jahre mit diesem Team und die werden wir feiern."

Kevin Harvick hadert mit der Dunkelheit

 

Kevin Harvick, der NASCAR-Champion von 2014, fuhr mit seinem Stewart/Haas-Ford vom zwölften Startplatz und damit in Reihen der vier Titelkandidaten am weitesten hinten los. An dieser Position des Titelkampfs lag Harvick bis er nach 23 Runden einen Weg an Truex Jr. vorbei fand und diesen damit ans Ende des 2018er Titelkampfs verdrängte. Zehn Runden später ging Harvick auch an Joey Logano vorbei und hatte damit im Titelrennen nur noch Kyle Busch vor sich.

Beim ersten Boxenstopp, der kurz vor Runde 40 unter Grün eingelegt wurde, kam Harvick an Busch vorbei und übernahm damit erstmals das Kommando im Titelkampf. In der 43. Runde ging Harvick auch im Rennen in Führung, indem er den nicht um den Titel kämpfenden Polesitter Denny Hamlin (Gibbs-Toyota) überholte. Als das erste Rennsegment (Stage 1) nach 80 Runden zu Ende war, lag Harvick ganz vorn. Im Unterschied zu den bisherigen Saisonrennen gab es aber für die Titelkandidaten keine Bonuspunkte.

Beim Boxenstopp unter Gelb beim Übergang zu Stage 2 behielt Harvick die Führung im Rennen und damit auch im Titelrennen. In eben diesem hatte er aber nun Truex Jr. und Logano als erste Verfolger, weil Kyle Busch seinen ersten langen Boxenstopp hatte. Auf der Strecke hatte sich indes schon kurz vor Ende von Stage 1 der nicht um den Titel fahrende Kyle Larson als erster Harvick-Verfolger herauskristallisiert.

Beim Restart verlor Harvick die Führung im Rennen an Larson und gleichzeitig die Führung im Titelrennen an Logano, der kurz vor seinem Überholmanöver gegen Harvick auch an Truex Jr. vorbeigegangen war. Nach einigen Führungsrunden für sowohl Larson als auch Logano veränderte Harvick das Bild kurz nach der 100-Runden-Marke wieder dahingehend, dass er mit Überholmanöver gegen Logano die Spitze im Titelkampf zurückeroberte. Im Rennen lag weiterhin Larson vorn, was Harvick aber ignorieren konnte.

Auch als es 20 Runden vor Ende von Stage 2 aufgrund eines auf der Strecke liegenden Teils des Gibbs-Toyota von Erik Jones die erste Gelbphase für einen Zwischenfall gab, änderte sich nichts. Larson kam als Erster aus der Boxengasse, direkt dahinter Harvick als Erster in Reihen der Titelkandidaten. Sein neuer direkter Verfolger war nach dem Boxenstopp Truex Jr., gefolgt von Logano und Kyle Busch.

Beim Restart übernahm Logano wieder die Rolle des Harvick-Verfolgers, während Truex Jr. auch von Busch überlaufen wurde. Für Harvick kam es noch besser, als er wenige Runden später auch die Führung im Rennen von Larson zurückeroberte. Weil er aber in der letzten Runde von Stage 2 beim Überrunden von Michael McDowell (Front-Row-Ford) aufgehalten wurde, musste Harvick diesen Stage-Sieg Larson überlassen. Dies konnte er verkraften, weil ihm dies aufgrund der Keine-Bonuspunkte-Regel für die Titelkandidaten keinen Verlust gegenüber seinen drei Gegnern einbrachte.

Unter Gelb an der Box verlor Harvick dann jedoch auch die Führung im Titelrennen - und zwar an Logano, der von seiner Penske-Crew schneller abgefertigt wurde. Zu Beginn des entscheidenden Rennsegments lagen die Titelkandidaten in der Reihenfolge Logano, Harvick, Truex Jr., Busch an Spitze des Feldes, weil nun bei Larson der Boxenstopp lange dauerte. Beim Restart zog Harvick wieder an Logano vorbei und übernahm damit kurzzeitig wieder das Zepter, verlor es aber umgehend wieder - und zwar nicht nur an Logano. Harvick musste kurz nach dem starken Restart auch Truex Jr. passieren lassen und war plötzlich nur noch Dritter im Titelkampf.

 

Nach der von Kyle Larsons Mauerkontakt ausgelösten Gelbphase lag Harvick weiterhin an dritter Stelle hinter Logano und Truex Jr. Den letzten Green-Flag-Stop legte Harvick in der 230. als erster der Titelkandidaten ein. Nach diesem lag der Stewart/Haas-Pilot plötzlich wieder aussichtsreich im Rennen - nicht zuletzt deshalb, weil bei Spitzenreiter Truex Jr. der Stopp aufgrund des Wagenheber-Problems am längsten dauerte. Doch Harvick hatte nun mit frischen Reifen Logano direkt im Nacken sitzen. Und auch Truex Jr. war noch nicht geschlagen. Ganz vorn lag derweil Kyle Busch, der seinen Green-Flag-Stop herauszögerte und dann das Glück hatte, dass es 20 Runden vor Schluss Gelb aufgrund der Kollision Suarez/Keselowski Gelb gab.

Beim letzten Boxenstopp kam Harvick als Vierter und damit letzter in Reihen der Titelkandidaten auf die Strecke zurück. Diesen Rückstand konnte er nicht mehr aufholen, was jedoch weniger seiner Boxencrew geschuldet war, sondern viel mehr der Tatsache, dass der #4 Stewart/Haas-Ford bei Tageslicht besser lag als unter dem inzwischen eingeschalteten Flutlicht in der Schlussphase des Rennens. So konnte Harvick einzig Kyle Busch hinter sich halten und wurde sowohl im Rennen als auch im Titelkampf Dritter.

Fotos: Kevin Harvick beim NASCAR-Finale 2018 in Homestead

"Ich hatte ein Auto für den Tag, nicht für die Nacht", so Harvick und weiter: "Sobald es dunkel wurde, bekam ich Untersteuern. Trotzdem lag ich kurz vor Schluss aufgrund einer guten Strategie in einer Position, das Rennen gewinnen zu können. Dann aber gab es die Gelbphase, als die 2 [Keselowski] die 19 [Suarez] umdrehte. Beim Boxenstopp kamen wir dann als Vierter raus und die Restarts waren heute Nacht nicht gerade unsere Stärke. Der 22 [Logano] sind die wesentlich besser gelungen."

Kyle Busch nach Handlingsproblemen extrem frustriert

 

Kyle Busch, der NASCAR-Champion von 2015, war mit seinem Gibbs-Toyota im Qualifying am Freitag auf den zweiten Startplatz hinter seinem nicht mehr um den Titel fahrenden Teamkollegen Denny Hamlin gefahren. Am Samstagvormittag aber bekam Busch den begehrten Boxenplatz direkt am Ausgang der Boxengasse zugesprochen. Dieser wird üblicherweise vom Polesitter gewählt, doch Hamlin verzichtete dank Gibbs-Teamwork zugunsten von Busch.

Während Hamlin das Feld bis zum ersten Boxenstopp in Runde 37 anführte, führte Busch in der Anfangsphase an zweiter Stelle liegend die vier Titelkandidaten an. Nach dem ersten Durchgang Green-Flag-Stops lag Busch in Reihen der Titelkandidaten nur noch an zweiter Stelle hinter Kevin Harvick und hielt diese Position auch beim Ende von Stage 1. Den ersten Boxenstopp, der unter Gelb eingelegt wurde, verpatzte die Crew am gelben #18 Gibbs-Toyota. Busch fiel von der zweiten auf die vierte Position im Titelrennen zurück.

Die in Runde 139 aufgrund eines auf die Strecke geflogenen Teils des Autos von Gibbs-Teamkollege Erik Jones ausgelöste Debris-Caution brachte Busch zumindest wieder auf Tuchfühlung mit der Titelkonkurrenz. Beim Restart ging er an Truex Jr. vorbei und war damit hinter Harvick und Logano Dritter im Titelkampf. Bis zum Ende von Stage 2 fiel Busch aber wieder an die vierte Stelle zurück, weil Truex Jr. vorbeizog.

Beim Restart, der das entscheidende Rennsegment einläutete, ließ es Busch ruhig angehen, während sich seine drei Titelkonkurrenten um die Führung balgten. In der mit dem Mauerkontakt von Kyle Larson ausgelösten Gelbphase stand Kyle Busch dann zum zweiten Mal in diesem Rennen lange an der Box. Diesmal war ein Druckluftschlauch, der sich unter dem Auto verfing, der Grund für den Zeitverlust. Somit hatte der Gibbs-Pilot beim folgenden Restart mehrere Positionen Rückstand auf seine drei Titelgegner, die nach Larsons Fauxpas nun auch im Rennen ganz vorn lagen. Mit einem starken Restart brachte sich Busch aber umgehend wieder in Schlagdistanz zu Logano, Truex Jr. und Harvick.

 

Den Green-Flag-Stop gut 30 Runden vor Schluss legte Busch als letzter der vier Titelkandidaten ein. Damit holte er sich in dieser Phase des Rennens seine ersten Führungsrunden ab. 20 Runden vor Schluss war Busch immer noch auf der Bahn - und hatte in dieser Situation tatsächlich das Glück, dass ausgerechnet ein Dreher von Gibbs-Teamkollege Daniel Suarez für Gelb sorgte. Der Mexikaner wiederum wurde ausgerechnet von Loganos Penske-Teamkollege Brad Keselowski in diesen Dreher geschoben.

Zu diesem Zeitpunkt schien Busch die Titeltrümpfe in der Hand zu haben. Dies galt erst Recht, als ihn seine Gibbs-Crew beim letzten Boxenstopp am schnellsten abfertigte. Beim Restart aber verlor Busch die Führung an seinen nächstjährigen Teamkollegen Truex Jr. und auch Logano zog sofort am #18 Gibbs-Toyota vorbei. Wenig später zog Harvick nach, was zur Folge hatte, dass Kyle Busch sowohl das Rennen als auch den Titelkampf 2018 als Vierter abgeschlossen hat.

Fotos: Kyle Busch beim NASCAR-Finale 2018 in Homestead

"Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo wir es verloren haben", so Kyle Buschs erste Reaktion, um anzufügen: "Ich hatte eigentlich ein gutes Gefühl, doch irgendwie fehlte uns heute der Grip. Ich rutschte stark herum und hatte speziell auf der Vordachse nicht genügend Haftung. Auf den Longruns war es ganz schlimm. Da wurden wir nur so überrannt. Insgesamt war es ein frustrierender Abend. Adam [Crewchief Adam Stevens] brachte uns dank einer großartigen Strategie wieder ins Spiel, denn als die Gelbphase kam, hatten wir Glück. Doch wenn einem pro Runde eineinhalb Sekunden fehlen, kann man nun mal keinen hinter sich halten."

Zum Durchblättern: Alle NASCAR-Champions der Playoff-Ära

Fotostrecke
Liste

2004: Kurt Busch (Roush-Ford)

2004: Kurt Busch (Roush-Ford)
1/30

Foto: Autostock

2004: Kurt Busch (Roush-Ford)

2004: Kurt Busch (Roush-Ford)
2/30

Foto: Kurt Dahlstrom

Kurt Busch (hier mit Ehefrau Eva) gewinnt im Chase 2004 ein Rennen (Loudon) und macht sich damit zum ersten NASCAR-Champion, der seinen Titel im Playoff-Format gewinnt.

2005: Tony Stewart (Gibbs-Chevrolet)

2005: Tony Stewart (Gibbs-Chevrolet)
3/30

Foto: Getty Images

2005: Tony Stewart (Gibbs-Chevrolet)

2005: Tony Stewart (Gibbs-Chevrolet)
4/30

Foto: Kurt Dahlstrom

Tony Stewart bleibt im Chase 2005 sieglos, holt sich dank seiner Konstanz aber den zweiten NASCAR-Titel seiner Karriere und seinen ersten nach Einführung des Playoff-Formats.

2006: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)

2006: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
5/30

Foto: General Motors

2006: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)

2006: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
6/30

Foto: General Motors

Jimmie Johnson (hier mit Teambesitzer Rick Hendrick und Crewchief Chad Knaus) gewinnt im Chase 2006 ein Rennen (Martinsville) und feiert seinen ersten NASCAR-Titel.

2007: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)

2007: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
7/30

Foto: Kurt Dahlstrom

2007: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)

2007: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
8/30

Foto: Kurt Dahlstrom

Im Chase 2007 gewinnt Jimmie Johnson (hier mit Ehefrau Chanda) vier Rennen (Martinsville, Atlanta, Fort Worth, Phoenix) und fährt damit seinen zweiten Titel ein.

2008: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)

2008: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
9/30

Foto: Motorsport.com / ASP Inc.

2008: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)

2008: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
10/30

Foto: Motorsport.com / ASP Inc.

Jimmie Johnson gewinnt im Chase 2008 drei Rennen (Kansas City, Martinsville, Phoenix): Titel Nummer drei für den Kalifornier.

2009: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)

2009: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
11/30

Foto: Getty Images

2009: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)

2009: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
12/30

Foto: Motorsport.com / ASP Inc.

Im Chase 2009 gewinnt Jimmie Johnson vier Rennen (Dover, Fontana, Charlotte, Phoenix) und stellt damit seinen vierten Titel sicher.

2010: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)

2010: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
13/30

Foto: Motorsport.com / ASP Inc.

2010: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)

2010: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
14/30

Foto: Motorsport.com / ASP Inc.

Auch im Chase 2010 ist Jimmie Johnson nicht zu schlagen. Er gewinnt ein Rennen (Dover) und fährt seinen fünften NASCAR-Titel in fünf Jahren ein.

2011: Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet)

2011: Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet)
15/30

Foto: Eric Gilbert

2011: Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet)

2011: Tony Stewart (Stewart/Haas-Chevrolet)
16/30

Foto: Eric Gilbert

Tony Stewart gewinnt im Chase 2011 fünf Rennen (Chicago, Loudon, Martinsville, Fort Worth, Homestead) und erringt im denkwürdigen Finale in Homestead gegen Carl Edwards seinen dritten Titel, seinen zweiten in der Playoff-Ära.

2012: Brad Keselowski (Penske-Dodge)

2012: Brad Keselowski (Penske-Dodge)
17/30

Foto: Eric Gilbert

2012: Brad Keselowski (Penske-Dodge)

2012: Brad Keselowski (Penske-Dodge)
18/30

Foto: Eric Gilbert

Brad Keselowski (hier mit Teambesitzer Roger Penske) gewinnt im Chase 2012 zwei Rennen (Chicago, Dover) und stellt den ersten NASCAR-Titel für sich und das Team Penske sicher.

2013: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)

2013: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
19/30

Foto: Eric Gilbert

2013: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)

2013: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
20/30

Foto: Eric Gilbert

Nach zwei Jahren ohne Titel schlägt Jimmie Johnson wieder zu. Er gewinnt im Chase 2013 zwei Rennen (Dover, Fort Worth) und holt seinen sechsten NASCAR-Titel.

2014: Kevin Harvick (Stewart/Haas-Chevrolet)

2014: Kevin Harvick (Stewart/Haas-Chevrolet)
21/30

Foto: Eric Gilbert

2014: Kevin Harvick (Stewart/Haas-Chevrolet)

2014: Kevin Harvick (Stewart/Haas-Chevrolet)
22/30

Foto: Eric Gilbert

Kevin Harvick (hier mit Ehefrau Delana sowie den Teambesitzern Tony Stewart und Gene Haas) gewinnt in den Playoffs 2014 - der ersten Auflage mit mehrstufigem Eliminieren - drei Rennen (Charlotte, Phoenix, Homestead) und fixiert mit dem Homestead-Sieg seinen ersten NASCAR-Titel.

2015: Kyle Busch (Gibbs-Toyota)

2015: Kyle Busch (Gibbs-Toyota)
23/30

Foto: NASCAR Media

2015: Kyle Busch (Gibbs-Toyota)

2015: Kyle Busch (Gibbs-Toyota)
24/30

Foto: Eric Gilbert

Bei der zweiten Auflage eines Playoff-Finales mit vier punktgleichen Fahrern setzt sich Kyle Busch (hier mit Ehefrau Samantha und Sohn Brexton) durch. Der Gibbs-Pilot gewinnt in Homestead und bringt damit seinen ersten NASCAR-Titel unter Dach und Fach.

2016: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)

2016: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
25/30

Foto: Rainier Ehrhardt

2016: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)

2016: Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet)
26/30

Foto: Britta Eggert

Mit Sieg in Homestead 2016 schnappt sich Jimmie Johnson seinen siebten NASCAR-Titel. Damit zieht er in der ewigen Bestenliste mit Richard Petty und Dale Earnhardt gleich.

2017: Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Toyota)

2017: Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Toyota)
27/30

Foto: Logan Whitton / LAT Images

2017: Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Toyota)

2017: Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Toyota)
28/30

Foto: Nigel Kinrade / LAT Images

Auch 2017 führt der Weg zum Titel nur über den Homestead-Sieg. Martin Truex Jr. (hier mit Freunding Sherry und Crewchief Cole Pearn) erringt mit seinem achten Saisonsieg den ersten NASCAR-Titel für sich und Furniture Row Racing.

2018: Joey Logano (Penske-Ford)

2018: Joey Logano (Penske-Ford)
29/30

Foto: Nigel Kinrade / LAT Images

2018: Joey Logano (Penske-Ford)

2018: Joey Logano (Penske-Ford)
30/30

Foto: Nigel Kinrade / LAT Images

2018 gibt zum zweiten Mal in Folge einen erstmaligen Champion: Joey Logano, der sich mit Sieg in Martinsville ins Finale gefahren hat, siegt auch in Homestead und ist damit erstmals NASCAR-Champion.

Nächster Artikel
Alle NASCAR-Champions der Playoff-Ära in Bildern

Vorheriger Artikel

Alle NASCAR-Champions der Playoff-Ära in Bildern

Nächster Artikel

2018 als unrühmliche Premiere für Jimmie Johnson und Denny Hamlin

2018 als unrühmliche Premiere für Jimmie Johnson und Denny Hamlin
Kommentare laden