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NASCAR in Bristol: Triumph für Carl Edwards

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NASCAR in Bristol: Triumph für Carl Edwards
Autor:
17.04.2016, 22:39

Carl Edwards (Gibbs-Toyota) hat seine Pole-Position in Bristol in einen Sieg umgemünzt, doch hinter ihm ging es drunter und drüber: 15 Gelbphasen im NASCAR-Kolosseum!

Start: Carl Edwards, Joe Gibbs Racing Toyota, führt
Jimmie Johnson, Hendrick Motorsports Chevrolet
Sieger Carl Edwards, Joe Gibbs Racing Toyota
Clint Bowyer, HScott Motorsports Chevrolet
Matt DiBenedetto, BK Racing Toyota
Sieger Carl Edwards, Joe Gibbs Racing Toyota
Chase Elliott, Hendrick Motorsports Chevrolet
Pole Position für Carl Edwards, Joe Gibbs Racing Toyota
Denny Hamlin, Joe Gibbs Racing Toyota
Ricky Stenhouse Jr., Roush Fenway Racing Ford

Carl Edwards (Gibbs-Toyota) hat das zweite Short-Track-Rennen der NASCAR-Saison 2016, das Food City 500 in Bristol, gewonnen. In einem turbulenten Rennen mit 15 Gelbphasen setzte sich Edwards nach 500 Runden gegenüber Dale Earnhardt Jr. (Hendrick-Chevrolet) und Kurt Busch (Stewart/Haas-Chevrolet) durch.

Fotos: Food City 500 in Bristol

Edwards war dabei der einzige aus dem NASCAR-Establishment, der sich aus den zahlreichen Scharmützeln heraushalten konnte. Der verdiente Lohn: 276 Führungsrunden und am Ende nach Saisonsieg Nummer eins das Chase-Ticket 2016.

Doch abgesehen von Edwards musste das dominante Gibbs-Team einige heftige Rückschläge einstecken.

Allen voran Kyle Busch, der nach zwei Reifenschäden, zwei Speeding-Penaltys und einem Dreher nur auf Rang 38 landete. Auch Matt Kenseth (36.) erwischte es beim Thema Reifen gleich zweimal, während Denny Hamlin (20.) nach einem Kontakt in der Boxengasse und Reifenproblemen weit zurückfiel.

Angesichts der vielen Probleme seiner Teamkollegen musste Edwards cool bleiben. "Natürlich haben wir uns Gedanken gemacht, aber an unserem Auto gab es keinerlei Probleme", analysierte er seinen 26. Karriere-Erfolg, den vierten in Bristol.

Fotostrecke: Alle Short-Track-Sieger seit 2005

"Wir hatten einfach nur einen Super-Tag." Nicht so viele der Konkurrenten.

Denn wie so oft, entpuppte sich die Short-Track-Schlacht von Bristol auch am Sonntagabend als klassisches Favoritensterben.

Auch das Penske-Duo Joey Logano (10.) und Brad Keselowski (18.) wurde nicht verschont: Nach einem losen Rad und einem Stopp unter Grün (samt Strafe) lag Logano zwischenzeitlich bereits drei Runden zurück.

Keselowski wiederum fing sich früh im Rennen eine Speeding-Strafe ein und musste in Runde 388 mit Vibrationen unter Grün an die Box.

Gleiches geschah ein paar Runden später mit Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Toyota; 14.) und Jimmie Johnson (Hendrick-Chevrolet; 23.).

Das komplette Resultat aus Bristol

Earnhardt wiederum hatte Glück im Unglück: Sein einziges Problem, ein nicht optimal funktionierendes ECU, geschah gleich beim Start. Junior hatte damit 500 Runden Zeit, sich auf eine Aufholjagd zu begeben, die letztlich auf Rang zwei endete.

Auch Kurt Busch setzte sich erst spät in Szene und lieferte sich am Ende ein tolles Duell mit Youngster Chase Elliott (4.). Hendrick-Pilot Elliott war gegen Rennmitte einmal betroffen, als er nach Vibrationen unter Grün zum Service musste.

Die zahlreichen Favoritenprobleme öffneten die Türe für einige Außenseiter.

So fuhr Trevor Bayne seinen angeschlagenen Ford Fusion auf einen tollen fünften Platz. Fast noch höher einzuschätzen ist Rang sechs für Matt DiBenedetto im BK-Toyota.

Kevin Harvick (Stewart/Haas-Chevrolet) sah lange Zeit als möglicher Edwards-Konkurrent aus, verlor jedoch in Runde 484 nach einem Mauerstreifer alle Siegchancen und wurde schließlich Siebter.

Einen Lichtblick erlebte auch Clint Bowyer: Sein in die Jahre gekommener HScott-Chevy hatte nach 500 Runden kaum Kratzer und Bowyer durfte sich über einen starken achten Platz freuen.

Insgesamt wurden im turbulenten Bristol 102 der 500 Runden unter Gelb absolviert. Vor allem die Themen Reifen samt Mauerkontakt und lose Räder waren die Ursachen für die Mehrzahl der 15 Gelbphasen.

Edwards war im achten Saisonrennen bereits der sechste Sieger.

Kommendes Wochenende gehen die Short-Track-Wochen der NASCAR zu Ende: Dann gastiert der Sprint-Cup-Tross auf dem Richmond International Raceway.

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