NASCAR Kansas City: Kyle Busch siegt am Geburtstag

Beim Buschy McBusch Race 400 auf dem Kansas Speedway staubt Kyle Busch an seinem 36. Geburtstag seinen ersten Saisonsieg 2021 ab

NASCAR Kansas City: Kyle Busch siegt am Geburtstag

Die NASCAR Cup-Saison 2021 bleibt ausgesprochen abwechslungsreich. Beim elften Saisonrennen gab es am Sonntag bereits den zehnten unterschiedlichen Sieger.

Auf dem Kansas Speedway in Kansas City war es Kyle Busch, der mit seinem Gibbs-Toyota den Sieg abstaubte, nachdem Kyle Larson (Hendrick-Chevrolet) über weite Strecken dominiert hatte, nach einem Fehler beim letzten Restart aber nur auf Platz 19 ins Ziel kam.

FOTOS: Buschy McBusch Race 400 in Kansas City

So war es Kyle Busch, der das Buschy McBusch Race 400 gewonnen hat. Der schräge Renntitel hat übrigens nichts mit den Busch-Brothers zu tun, sondern ist das Ergebnis einer Online-Abstimmung, die vor wenigen Wochen von Titelsponsor Busch Beer auf Social-Media platziert wurde

ERGEBNIS: Buschy McBusch Race 400 in Kansas City

Passend dazu kam Kevin Harvick im von Busch Beer gesponserten Stewart/Haas-Ford auf dem zweiten Platz ins Ziel. Der Sieg aber ging an Kyle Busch und das an dessen 36. Geburtstag.

 

Abgesehen von den obligatorischen Stage-Cautions und der Competition-Caution in Stage 1 gab es 220 Runden lange keine Gelbphase. In den letzten knapp 50 Runden aber gab es noch vier Gelbphasen aufgrund von Zwischenfällen.

Beim letzten Restart mit noch zwei Runden auf der Uhr führte Kyle Busch auf der Innenbahn, während auf der Außenbahn der zuvor lange in Führung gelegene Kyle Larson den Penske-Ford von Ryan Blaney anschob und beinahe umdrehte.

Stage-Siege für Kyle Busch und Kyle Larson

Das erste Rennsegment (Stage 1) wurde über weite Strecken von dem von P1 gestarteten Brad Keselowski (Penske-Ford) bestimmt. Acht Runden vor der Stage-Flagge (Runde 80) aber gelang es Kyle Larson nach packendem Duell mit Keselowski die Führung an sich zu reißen. Den Stage-Sieg freilich holte sich nicht Larson, sondern Kyle Busch, der wiederum Larson kurz vor der Stage-Flagge noch abfing.

Stage 2 wurde zur sicheren Beute für Larson. Zwischenzeitlich hatte auch Ricky Stenhouse (JTG-Chevrolet) einige Führungsrunden angesammelt, aber diese waren bedingt durch eine abweichende Boxenstoppstrategie.

Im entscheidenden dritten Rennsegment war Chris Buescher (Roush-Ford) derjenige, der sich dank einer abweichenden Boxenstoppstrategie einige Führungsrunden holte. Der dominierende Fahrer war aber auch in diesem Segment Larson.

Hamlin und Larson werfen Siegchance weg

Als 38 Runden vor Schluss aufgrund eines in der Boxengasse herumliegenden Rads (vom Childress-Chevrolet von Tyler Reddick) eine Gelbphase ausgerufen wurde, ging Denny Hamlin dank flinker Arbeit seiner Gibbs-Crew erstmals in Front.

Doch 25 Runden vor Schluss rutschte Hamlin unter dem Druck von Larson in Führung liegend in die Mauer von Turn 4. Damit war die Chance auf den ersten Saisonsieg des Tabellenführers einmal mehr dahin. Hamlin belegte am Ende Platz 12.

 

Anschließend gab es noch drei weitere Restarts, wobei sich Larson mit Ausnahme des letzten wacker hielt. Dann kam es zum Kontakt mit Blaney. Zu diesem Zeitpunkt hatte Kyle Busch, der unmittelbar zuvor an Larson vorbeigekommen war, schon einige Meter Vorsprung. Busch wäre von Larson wohl auch ohne dessen Berührung mit Blaney nicht mehr eingeholt worden.

 

Hinter Kyle Busch und Kevin Harvick machten der von P1 gestartete Brad Keselowski sowie Matt DiBenedetto (Wood-Ford) und Chase Elliott (Hendrick-Chevrolet) die Top 5 komplett.

Weiter geht es am kommenden Sonntag auf dem Darlington Raceway. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren ist es diesmal bereits das Frühjahrsrennen, bei dem im Rahmen des Throwback-Weekends zahlreiche Retro-Paint-Schemes zu sehen sein werden.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie NASCAR Cup
Event Kansas City
Subevent Rennen
Fahrer Kyle Busch
Teams Joe Gibbs Racing
Urheber Mario Fritzsche